Archive for the ‘Virenmeldungen’ Category

Weitere Mail-Anbieter betroffen

Freitag, Oktober 9th, 2009

Die Hacker-Angriffe auf Zugangsdaten zu persönlichen E-Mail-Konten weiten sich aus. Zwei weitere große Mail-Anbieter mussten eingestehen, dass ihre Postfächer geknackt wurden.

Nach dem Anbieter Hotmail gaben am Dienstag auch die Mitbewerber Yahoo und Google bekannt, dass Passwörter von Privatkonten im Internet veröffentlicht worden seien. Die betroffenen Nutzer müssten die Passwörter für ihre E-Mail-Konten ändern, um den unbefugten Zugriff zu verhindern, teilten die Unternehmen mit.

Am Vortag hatte der zum Microsoft-Konzern gehörende Anbieter Hotmail mehr als 10 000 Konten sperren müssen, nachdem Hacker die Passwörter geknackt haben. Wie viele E-Mail-Konten bei Yahoo und bei Googles E-Mail-Sparte Gmail betroffen waren, war zunächst unklar. Ein Vertreter von Gmail sprach von einer „kleinen Zahl“, bei Yahoo war von eine „begrenzten Anzahl“ die Rede.

Branchenweites Problem

Hotmail, Yahoo und Gmail erklärten übereinstimmend, dass die Zugriffe auf die persönlichen Daten nicht durch Lücken in den Sicherheitsprogrammen, sondern durch so genanntes Phishing zustande gekommen seien. Dabei werden Nutzer etwa mit betrügerischen E-Mails zur Preisgabe geheimer Daten gebracht. Die Unternehmen riefen die Nutzer zu Vorsicht auf
und rieten, regelmäßig die Passwörter für die E-Mail-Konten zu ändern.

Ein Microsoft-Sprecher betonte, dass es sich nicht um eine Sicherheitslücke bei Microsoft gehandelt habe, sondern um ein „branchenweites Problem“.

Microsoft appellierte an die Kunden, mindestens alle 90 Tage ihre Passwörter zu ändern. Sie sollten dabei zum Beispiel aus den Anfangsbuchstaben der Wörter eines Satzes unübliche Buchstabenkombinationen bilden oder Sonderzeichen und Zahlen einfließen lassen. Zum Schutz vor Phishing sollten Nutzer außerdem unbedingt eine aktuelle Virenschutz-Software verwenden, um sich der «Trojaner» zu erwehren. Kunden sollten bei E-Mails außerdem sehr vorsichtig mit unbekannten Anhängen oder Internet-Links sein.

Schutz vor bösartigem Script

Samstag, Juni 14th, 2008
 
Astalavista ”I LOVE YOU” und andere Scriptviren, so verspricht es AnalogX auf ihre Website. Ein nützliches Tool im Kampf gegen Scriptviren wird zum Download angeboten. Das Freewareprogramm ”Script Defender” verhindert, dass gefährliche Dateien ohne Rückfrage aktiv werden können. Das Tool überwacht standardmäßig Dateien mit den Endungen .VBS, .VBE, .JS, .JSE, .HTA, .WSF und .WSH - der Benutzer kann auch zusätzliche Dateitypen in den Katalog aufnehmen. Wird nun eine überwachte Datei von der Festplatte, Diskette, CD oder aus einer Mail heraus gestartet, schaltet sich automatisch der ”Script Defender” dazwischen, welcher eine zusätzliche Bestätigung einholt. Nur wenn der Anwender zustimmt, wird die Datei ausgeführt. So lässt sich wenigstens verhindern, dass aus Unachtsamkeit gefährliche Script-Viren wie ”I LOVE YOU” gestartet werden.Mehr dazu

© www.NetSeek.de - 25.05.2000

Computervirus ‘I Love You’

Samstag, Juni 14th, 2008

Zur Zeit ist ein Computervirus ‘I Love You’ im Umlauf. Falls Sie ein eMail mit Titel oder Thema ‘I Love You’ erhalten haben. Löschen Sie dieses eMail sofort und lesen es nicht. Selbst wenn Ihnen der Absender bekannt ist.

An diesem eMail ist eine Datei mit dem Namen ‘LOVE-LETTER-FOUR-YOU.TXT.VBS’ angehängt. In dieser Datei ist ein Virus enthalten, der selbsttätig eMails von Ihrem Rechner verschickt.

Allerdings wird der Virus erst dann aktiv, wenn Sie die angehängte Datei herunterladen - nicht durch das Lesen der eMail.
Welche Gegenmaßnahmen Sie treffen können, wenn Sie trotz dieser Warnung die angehängte Datei heruntergeladen können Sie hier nachlesen.

Diese Warnung erhielten wir aufgrund eines Rundmail von einem Kooperationspartner.

I LOVE YOU: Gegenmaßnahmen Der Wurm VBS/LoveLetter, der sich seit heute morgen, rasant im Internet verbreitet, lässt sich von Hand entfernen. Außerdem ist zu erwarten, dass alle namhaften Anti-Virus-Softwareanbieter in Kürze Updates bereit stellen, die den Wurm erkennen und unschädlich machen können – einige Anbieter haben bereits reagiert. Bitte prüfen Sie bevorzugt die WWW-Angebote Ihres Virenscanner-Herstellers. Apple-Macintosh- und Linux/Unix-Anwender sind von dem Wurm grundsätzlich nicht betroffen, da diese Systeme kein VB-Script unterstützen.

Anzeichen für einen Wurmbefall auf Windows-Computern sind die Dateien Win32DLL.vbs im Windows-Verzeichnis und MSKernel32.vbs im Windows-Systemverzeichnis. Zur Entfernung von LoveLetter müssen diese Dateien gelöscht werden. Löschen Sie darüber hinaus die Dateien LOVE-LETTER-FOR-YOU.HTM und LOVE-LETTER-FOR-YOU.TXT.vbs im Systemverzeichnis. Außerdem hat der Wurm vermutlich alle erreichbaren Dateien mit den Erweiterungen VBS, VBE, JS, JSE, CSS, WSH, SCT, HTA, MP3, MP2, JPG und JPEG befallen, mit seinem eigenen Code überschrieben und ggf. zusätzlich “.vbs” angehängt. Auch diese Dateien sollten gelöscht werden.

Wer keinen Virenscanner zur Bestätigung des Wurmbefalls nutzen kann, sollte vor dem Löschen zumindest einen flüchtigen Blick auf die Dateilänge werfen (oder die Dateien umsichtig mit einem Texteditor öffnen und den enthaltenen Code prüfen): Infizierte Dateien enden auf .js.vbs, jpg.vbs usw. und haben eine Größe von circa 10 KByte. Im Zweifelsfall empfiehlt sich eine Sicherungskopie vor dem Löschen.

Auch in der Registry verewigt sich LoveLetter: Über die Registry-Keys HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run\MSKernel32 und HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunServices\Win32DLL wird der Wurm nach jedem Booten neu gestartet – diese Registrierungsschlüssel sollten mit dem Registrierungseditor (Startmenü/Ausführen/Regedit) gelöscht werden. Aber Achtung: Manipulationen an der Registry bitte mit äußerster Umsicht durchführen. Weiterhin verewigt sich der Wurm in HKCU\Software\Microsoft\Internet Explorer\Main\Start Page mit einem Downloadlink für ein Hintertürprogramm; nach erfolgtem Download und Neustart des Wurms setzt LoveLetter diesen Key jedoch wieder auf eine leere Seite.

Falls die Hintertür geladen wurde, muss auch sie entfernt werden: Dazu löschen Sie den Registrierungsschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run\WIN-BUGSFIX und die Datei WIN-BUGSFIX.EXE unter dem angegebenen Speicherort; ggf. sollten Sie die Datei über die Windows-Suche lokalisieren.

Nicht zuletzt versucht LoveLetter, sich per E-Mail zu verbreiten: Sofern ihm das gelingt, legt er für jede versandte Mail einen Schlüssel unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\WAB\ an. Wer dort Einträge findet, sollte die betroffenen Bekannten beziehungsweise Korrespondenzpartner warnen, dass sie eine gefährliche E-Mail erhalten haben. Anschließend können diese Keys ebenfalls gelöscht werden. Wer den Chatclient mIRC auf seinem Rechner installiert hat, muss weiterhin die neu angelegte Datei script.ini entfernen, die den Wurm an Chatpartner versendet.

Als generelle Vorsichtsmaßnahme empfiehlt es sich, den Windows Scripting Host im Windows-Setup (Einstellungen: Software) zu deinstallieren, sofern man ihn nicht regelmäßig benutzt.

“I LOVE YOU”-Virus und kein Ende

Nachdem der “I LOVE YOU” Virus seit letztem Donnerstag früh die Onlinewelt ausgeschreckt hat und auch alle Zeitungen und Nachrichtensendungen versucht haben, die weltweit entstandenen Schäden hochzurechnen, sind wieder neue Varianten ausgetaucht, die den Betreff “”Funny News”, “Joke” und “Susitikim” im Header tragen.

Vor einer ganz neuen Variante dieses Email Wurms warnt das Finnische Unternehmen F-Secure: in der Betreffzeile wird eine Art Bestätigung für eine Muttertagsbestellung genannt (Subject: Mothers Day Order Confirmation). Diese Abart der Loveletter Virus soll nach Einschätzung von F-Secure wesentlich stärke Schäden anrichten als die bisher bekannten Versionen.

F-Secure rechnet mit weiteren Loveletter Variationen, die an diesem Wochenende auftauchen können.

Natürlich gilt bei allen Variationen, dass man beim Erhalt der Email diese sofort löschen soll.

Weitere Informationen zu F-Secure und der neuen Warnung:
http://www.europe.f-secure.com/news/2000/news_2000050500.html

NEUER VIRUS IM ANMARSCH!!!

Samstag, Juni 14th, 2008

Warnung Nr. 1
Wenn Sie irgendeinen CELCOM-Bildschirmschoner empfangen. Bitte installieren Sie ihn nicht! Dieser Bildschirmschoner ist sehr cool. Er zeigt ein NOKIA-Handy, mit Zeitmeldungen. Nachdem es aktiviert ist, kann der PC überhaupt nicht mehr booten. Er geht sehr langsam. Dieser Bildschirmschoner zerstört Ihre Festplatte. Der Dateiname ist CELLSAVER.exe.

Warnung Nr. 2
Passen Sie auf! Wenn jemand mit dem Namen ”Sand-Man” Sie bittet, seine Seite zu überprüfen, tun Sie es nicht! Die Seite ist unter www.geocities.com/vienna/6318. Gehen Sie nicht auf diese Seite, denn sie zerstört Ihre Festplatte.

Warnung Nr. 3
Wenn Sie eine E-Mail mit dem Titel erhalten ”Win Holiday” offnen Sie diese nicht. Löschen Sie diese sofort. Microsoft verkündete gestern, es ist ein böswilliges Virus das Ihre Festplatte löscht. Diesmal gibt es kein Hilfsmittel.

Auch AOL sagt das dieses ein sehr gefährlicher Virus ist und dass es noch kein Hilfsmittel dafür gibt.

Trojanisches Pferd

Samstag, Juni 14th, 2008

Einführung
Ein sog. Trojanisches Pferd ist ein Programm, welches unerlaubte Funktionen im Hintergrund erledigt. Ein Trojanisches Pferd kann sich hinter einem Update oder irgendeinem anderen Vorwand tarnen. Häufig passiert es, dass man Emails ( z.B. bei AOL!) von irgendwelchen Fremden bekommt, mit dem Vorwand, es sei ein Programm für die Aktualisierung der Software von AOL4 auf AOL5. Solche Dateien darf man auf keinen Fall runterladen bzw. starten. Nach dem Starten eines solchen Programms, sollte man auf keinen Fall online gehen. Es gibt 2 Arten von Trojanern. Einmal die Gruppe der Client/Server Trojaner, und die andere der Direct Action Trojanern. Um die erste Gruppe zu erklären:
Arten von Trojanischen Pferden
Ein Client/Server Trojaner wie z.B. Back Orifice, NetBus, DeepThrout, Sub7 oder NetForce kann selbständig keine Daten erspähen, warten aber darauf Befehle zu erhalten um dementsprechend zu antworten. Das bedeutet also, dass am Trojaner infizierten Computer ein Port offen ist, auf dem empfangen wird. In dem Moment, dass dieser Port Daten empfängt, antwortet er mit dementsprechendem Resultat. Als Beispiel wird gesendet ” Passwörter”, so heißt dies “sende mir sämtliche System Passwörter”. Somit können andere Zugriff auf Ihre Daten erlangen und unbefugt auf Ihre Kosten online gehen. Des weiteren bieten diese Trojaner eine weitaus größere Tabelle an Optionen, z.B. Festplattenzugriff, Port Redirect(Port Umleitung), Prozeß View und viele andere, die Privatsphäre verletzende Dinge.

Die zweite Gruppe der Trojaner die sog. Direct Action Trojaner suchen sämtliche wichtige Daten und Passwörter zusammen, speichern diese ab und warten bis man online geht, nachdem die Verbindung zum Internet erstellt worden ist, sendet der Trojaner die gespeicherten Daten an eine Email Adresse. Diese können dann auf ihre kosten für illegale Zwecke verwendet werden.

Entfernen von Trojanischen Pferde
Stufe1:
Installieren Sie eine z.B. Zeitlimitierte Test Version von AVP oder Norton AV und überprüfen Sie ihr System damit nach bereits bekannten Viren und Trojanern. Damit kann man sich sehr viel Arbeit sparen. Scannen Sie ihre lokalen Festplatten und finden Sie unsaubere Stellen in ihrem System.

Wenn das Programm der jeweiligen Anti Viren Software nichts gemeldet hat, keine Entwarnung! Es kommen wöchentlich bis zu 1em Trojaner ins Internet und es dauert oft Wochen bis diese entdeckt werden. Trojaner benutzen sehr häufig die gleichen Startmethoden; nämlich die Registry, Win.ini und System.ini. Die Registry umfaßt 2 Dateien, die System.dat und die User.dat. Das ist die Systemregistrierung. Dort werden tausende von Einträgen hinterlassen für Windows und Programm Konfigurationen. Diese birgt auch ihre Risiken bei. Wenn Sie die Option “automatisches starten beim Systemstart” kennen, werden Sie sich evtl. etwas verknüpfen können. Trojaner müssen bei jedem Windows Start gestartet werden, also nutzen Trojaner genau diese Schwachstelle im System aus, um gestartet zu werden. Die Adresse des Registry Eintrags ist:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run                    (startet Programme nach dem Einloggen)

UND

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunServices       (startet Programme noch vor der Windows Anmeldung)

Stufe2 :
Gehen Sie auf Start->Datei Ausführen -> und geben Sie ein: regedit.exe dann drücken Sie auf OK und der System Registrierungseditor startet. Nun haben Sie eine Liste von 6 Root Keys für Sie uninteressant. Suchen Sie nach “HKEY_LOCAL_MACHINE” und klicken Sie einfach mal auf das +, es öffnen sich subkeys, nun müssen Sie lediglich diesem Prinzip folgen und gehen Sie den beiden oben genannten Verzeichnissen durch bis Sie zum Schluss angekommen sind. Wenn Sie dann auf Run und RunServices gehen werden alle Programme mit Pfad angezeigt die gestartet werden. Gucken Sie sich die Namen der ‘Exe’n an und deren Pfade, wenn ihnen etwas auffällig ist starten Sie das Programm einfach, wenn nichts passiert ist es eine Warnung! Nehmen Sie in diesem Fall die Zeile indem Sie darauf klicken und mit rechter Maustaste auf entfernen klicken. Nun starten Sie ihren PC neu und senden wenn Sie können, die noch erhaltene Datei über das Live Submit eines jeden Anti Viren Programms an das Viren Labor um nähere Informationen zu erhalten.

Stufe3:
Wenn Sie nichts gefunden haben, schauen Sie sich in ihrem Windows Verzeichnis die Datei Win.ini an. Wenn auf den Zeilen “RUN =” UND “LOAD =” irgendwelche Exe Namen stehen also z.B.: “RUN= C:\windows\patch.exe” (oftmals verschoben damit man es nicht auf den ersten Blick sehen kann also scrollen Sie nach rechts!) so handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Trojaner. Löschen Sie den Eintrag und rebooten Sie ihren Computer. Wenn Daten bereits versendet worden sind, können Sie nicht mehr machen als alle ihre Passwörter  ändern. Löschen Sie die, als Beispiel “patch.exe” nicht, wenn Sie den gleichen Trojaner erneut starten sollten wird er denken dass er bereits installiert ist indem er überprüft ob er schon in C:\windows\patch.exe vorhanden ist und wenn dies der Fall ist, wird er sich nicht erneut laden.

Vorbeugen gegen Trojanische Pferde
Für den normal Verbraucher ist es relativ schwierig auf tiefer Systemebene funktionierende Trojaner zu entdecken. Dennoch kann man Tipps geben die zu einer möglichen Entfernung beitragen können. Als erstes empfiehlt es sich keine Programme aus unbekannter Herkunft runterzuladen. Oft werden Programme auch mit gefälschter Email Adresse verschickt, damit Sie denken “diese Email ist OK”. Warnung! Wenn Sie nichts erwarten laden Sie nichts runter, wenn Sie einen Text finden wie “Probier mal das Programm aus, ist ziemlich gut” wieder mal Warnung, solche Emails könnten als Massen Mails an Tausende geschickt worden sein und der Text ist immer relativ neutral. Ein Beispiel davon finden Sie auf der CCC (Chaos Computer Club) Seite. Als die Premiere Decoder rauskam, verschickte jemand (Trojaner oder Virus unbekannt) Emails mit dem Absender des CCC. Hier eine Warnung vom CCC:

“13.7.98: ACHTUNG !! Irgendwer verschickt angeblich die Premiere Decodersoftware mit dem Absender des CCC. Die Absicht dahinter ist unklar aber sicher nicht freundlich. Glaubt nicht alles !!! Möglicherweise handelt sich es hierbei um einen Virus. Wir jedenfalls verschicken auf gar keinen Fall irgendeine Software zum Premierehack.”

Solche Warnungen sollte man sich ernst nehmen, weil es im Internet immer Leute geben wird denen bestimmte Informationen interessant sind. Daher werden Attacken immer stattfinden, nur die Verteidigung muss besser sein. Genau dies werde ich ihnen in einer leichter Form näher bringen. Wahrscheinlich ist ihr Computer nicht befallen wenn Sie nicht häufig im IRC sind und Programme und ähnliches was Sie von Leuten gesagt bekommen haben. Nur für den Routine Check.

Bedrohung aus dem Web?

Samstag, Juni 14th, 2008

Virenangriff über HTML-Seiten. Bedroht das Internet unsere Rechner? Wir haben die Erreger für Sie unter die Lupe genommen

Computer-Viren sind schon seit DOS-Zeiten eine bekannte Gefahr. Durch Shareware, Raubkopien und in Ausnahmefällen auch durch kommerzielle Software gelangen diese Parasiten auf Ihren PC. Nun droht diese Seuche auch auf das Internet überzugreifen. Im November letzten Jahres wurden die ersten Viren entdeckt, die sich über HTML-Seiten verbreiten. Immer neue Panikmeldungen verunsicherten natürlich die Web-Gemeinde. Bisher konnten sich Viren nur dadurch verbreiten, wenn ein bestimmter Code, der in einem Programm versteckt war, ausgeführt wurde. Reicht jetzt bereits das bloße Ansehen einer Seite im Internet aus, um sich einen Virus einzufangen? Führt das harmlose Surfen im Internet am Ende zu einem virenverseuchten Rechner und den Verlust von Daten ?INTERNET-VIREN?
Die meisten Meldungen sprechen von “HTML-Viren”. Dieser Begriff ist jedoch irreführend. Eigentlich handelt es sich bei dieser Art von Viren um Script-Viren, die HTML-Dateien befallen bzw. in diesen eingelagert werden. Reine HTML-Seiten können also niemals Viren enthalten, hierzu ist immer ein ausführbarer Code erforderlich. Spätestens seit der Version 3 unterstützen die Browser der Firmen Netscape und Microsoft die Ausführung von Scripting-Sprachen, wie Java-Script und Visual Basic Script (VBScript) -ebenso wie das Mailprogramm Outlook Express. Diese Erweiterungen ermöglichen erst die Realisierung eines Virus. Beim Aufruf einer HTML-Seite wird dann ein Script, das in den Quellcode der Seite integriert ist, ausgeführt. Dieses kann dann beispielsweise seinen eigenen Code an HTML-Dateien, die es auf der Festplatte des Benutzers findet, anhängen und so für die weitere Verbreitung sorgen.

Virenwarnung

Samstag, Juni 14th, 2008

Dieses eMail fanden wir heute in unserem eMail-Postkasten und waren sofort der Meinung, dass wir diese Virenwarnung unseren Besuchern nicht vorenthalten dürfen.

An Ferkinghoff Systemwerbung, 45731 Waltrop
Betreff: Virenwarnung

Wenn Sie ein E-Mail mit dem Titel / Inhalt:

”It Takes Guts to Say Jesus”

bekommen, nicht öffnen!!!!!!!!!!!!!!

Die E-Mail beinhaltet einen Virus und löscht jede Information auf der Festplatte!!!!

Anna als Computerkiller

Samstag, Juni 14th, 2008

Virus mit Foto vom Tennisstar Kurnikowa löst eMail-Flut aus

Sydney/München- Ein neuer eMail-Virus mit einem angeblichen Anhang des Fotos von Tennisstar Anna Kurnikowa hat weltweit eine eMail-Flut ausgelöst. Beim Öffnen des Anhangs mit dem Namen ”AnnaKournikova.jpg.vbs” schmuggelt sich der Virus in das Adressbuch des Microsoft-Mail-Programms Outlook ein und verbreitet sich im Schneeballsystem, sagte ein Sprecher von Microsoft in München am Dienstag.

Eine Million eMails in Australien

Nach Angaben des Anti-Viren-Unternehmens Trend Micro haben allein in Australien eine Million eMails die Systeme verstopft. In den USA sind rund 50 Großbetriebe betroffen. In Deutschland sei der so genannte Computerwurm mit der Betreffzeile ”Here you have ;-)” und ”Hi: Check This!” ebenfalls bei Microsoft-Kunden aufgelaufen.

Allerdings ist er nach Aussagen des Sprechers von Microsoft, Tomas Jensen, längst nicht so zerstörerisch wie der ”I love you”- Virus. Dieser hatte im Mai 2000 weltweit einen Schaden von bis zu zehn Milliarden Mark verursacht. Beim Kurnikowa-Virus drohe hingegen kein Datenverlust.

Ausbreitung des Virus muss verhindert werden

Um ein Verstopfen der eMail-Systeme zu verhindern, müsse die Verbreitung dieses Wurmes schnell gestoppt werden, sagte EDV-Sicherheitsexperte Christoph Fischer vom Virentestcentrum in Karlsruhe. Mit klassischen Anti-Viren-Mechanismen dauerten bei einem solchen ”Lauffeuer” die Löscharbeiten zu lange. Bisher hätten sich aber zu wenig Firmen mit entsprechenden Notmechanismen, die in solchen Fällen beispielsweise nur eMails ohne Anhang durchlassen, versorgt. Dabei sei ein Ausfall der eMail-Systeme für einige Unternehmen schlimmer als eine Telefonstörung.

Mit der aktuellsten Anti-Viren-Version für Windows 2000 sind Nutzer Microsoft zufolge jedoch vor dem Wurm weitgehend geschützt. Selbst wenn sie das Attachment anklickten, erhielten sie einen Warnhinweis. (yh//AFP)

Virus: eMail-Wurm lockt als Naked Wife

Samstag, Juni 14th, 2008

Die Antivirus-Spezialisten von Network Associates (NAI)warnen Benutzer des eMail-Programms Microsoft Outlook vor einem neuen eMail-Wurm. Der Computervirus namens ”Naked Wife” versteckt sich in einer eMail mit dem Betreff ”FW: Naked wife”. Die Nachricht ”> My wife never look like that! :-)” soll dazu verlocken, den Anhang mit Namen ”NakedWife.exe” zu öffnen. Dort wartet allerdings keine nackte Frau, sondern ein zerstörerischer Wurm, der alle Dateien im Windows- und System-Verzeichnis mit den Endungen EXE, DLL, COM, INI, BMP, LOG löscht. Hat der Wurm seine Arbeit erledigt, muss in den meisten Fällen das gesamte System neu installiert werden.

eMail-Würmer wie ”NakedWife” verbreiten sich besonders tückisch: Sie verschicken Kopien an alle Adressen aus dem Adressbuch des infizierten Rechners.

Wer ”Naked Wife” in seiner Mailbox findet, sollte die eMail sofort löschen, ohne den Anhang zu öffnen.

Wurm Badtrans gefährdet E-Mail-Kommunikation

Samstag, Juni 14th, 2008

Wurm und Trojaner im Paket

Der Anti-Viren-Hersteller Kaspersky Labs warnt vor dem neuen Wurm ”Badtrans”, der alle ungelesenen Nachrichten im E-Mail-Postfach beantwortet und außerdem einen Trojaner ins Windows-System einschleust. Die Wurm-Komponente kann dabei die E-Mail-Kommunikation schnell zum Erliegen bringen.

Die Wurm-Komponente von Badtrans befällt nach Aussage von Kapersky Labs alle Mail-Clients mit Standard-MAPI-Funktionen, indem dieser alle ungelesenen E-Mails beantwortet. Diese enorme Belastung kann die betreffenden Mail-Server schnell zum Zusammenbruch führen, denn der Wurm achtet nicht darauf, ob ein Rechner bereits infiziert ist. Dadurch kann es leicht passieren, dass sich der Wurm zwischen zwei bereits infizierten Rechnern immer wieder versendet und immer auf seine eigenen ”Infektions-Mails” reagiert.

Ferner enthält Badtrans einen Trojaner, der Informationen sammelt und diese an eine bestimmte E-Mail-Adresse versendet. Wurde der Wurm durch Aktivierung des Dateianhangs gestartet, nistet sich dieser im Windows-Verzeichnis ein und legt sich dort unter dem Dateinamen INETD.EXE ab. Auch die (noch nicht installierte) Trojaner-Komponente findet sich hier zunächst und trägt zunächst den Namen HKK32.EXE. Nach der Installation kann man den Trojaner anhand der Dateien KERN32.EXE, HKSDLL.DLL und CP_23421.NLS identifizieren, die sich im Windows-Systemverzeichnis finden.

Den E-Mail-Wurm erkennt man nur recht schwer, da er auf eingegangene E-Mails reagiert und so wie eine normale E-Mail-Antwort aussieht. So behält der Wurm den Betreff bei und fügt lediglich das typische ”Re:” dazu. Außerdem zitiert er die Original-Mail und setzt den recht unverfänglichen Text ”Take a look to the attachment.” als Antwort unter das Zitat. Auch am Dateianhang selbst lässt sich der Wurm nicht ausmachen, denn er pickt sich hier zufällig einen Dateinamen von über zehn möglichen Namen heraus, die entweder auf SCR oder PIF enden.

Quelle: www.golem.de vom 17.04.2001

Symantec warnt vor “Noped” - Neuer Mail-Wurm sucht nach Kinderpornos

Samstag, Juni 14th, 2008

Der Softwarehersteller Symantec warnt vor einem neuen Mail-Wurm, der möglicherweise mit guten Absichten geschrieben wurde. Der Visual-Basic-Wurm “Noped” werde als Anhang einer E-Mail verschickt, so das Unternehmen. Nach seiner Aktivierung zeige er eine Testdatei und durchsuche die Festplatte von Windows-Rechnern nach Dateien mit Kinderpornographie.

Als Grundlage für seine Suche verwendet “Noped” offenbar eine Liste mit Dateinamen, die für den Virenschreiber auf Bilddateien mit Kinderpornographie hindeuten. Hat der Wurm eine solche verdächtige jpg-Datei entdeckt, dann benachrichtigt er eine zufällig ausgewählte Polizeidienststelle auf einer Liste. Überdies versendet er sich wie die anderen Würmer auch an alle Adressen, die im Outlook-Adressbuch des infizierten Computers vorhanden sind.

Die Betreffzeile der Mail, mit der Noped zur Zeit verschickt wird, lautet: “FWD: Help us all to end illegal child porn now”. Die Datei im Anhang heißt: “End illegal child porn now.txt” .

Neuer Wurm W32/MsWorld@MM spielt Trickfilm ab

Samstag, Juni 14th, 2008

W32/MsWorld@MM ( Alias:Win32/MsWorld.A, World.EXE.Worm, Worm.MSWorld.A ) ist ein Mass-Mailing-Wurm der sich über Outlook verbreitet.

Die E-Mail hat folgenden Inhalt:

Betreff: Miss World

Inhalt:
Hi, Enjoy the latest pictures of Miss World from various Country

Attachement: misworld.exe

(Es wurden auch Attachements mit den Bezeichnungen: MissWorld.exe, MWld.exe und MWrld.exe gemeldet)

Bei dem 131,072 Bytes großem Attachement handelt es sich um einen Macromedia Flash-Movie.

Wird des infizierten Attachements aufgerufen erscheint folgende Textmeldung:

“I fall more in love with you each day!”.

Im Anschluss modifiziert der der Wurm die Registry, damit er beim  nächsten System-Neustart mit geladen wird.

Dann fügt W32/MsWorld@MM der Autoexec.bat
folgende Eintrag hinzu:
Echo Off
Echo “This Everything for my Girl Friend………,
(CatEyes, KRSSL, SS Hostel)”
Format C: /q /autotest
Echo On

was zu folge hat, dass beim nächsten Neustart die Botschaft:
“This Everything for my Girl Friend………, (CatEyes, KRSSL, SS Hostel)” gezeigt wird und danach das Laufwerk “C” formatiert wird.

Außerdem versucht er folgende Dateien zu löschen:

system.dat
system.da0
user.dat
user.dt0

Da es sich bei system.dat und user.dat um Dateien handelt die gerade von einem Systemprozess verwendet werden ist ein Löschen nicht möglich und es wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

Nach diesen Änderungen zeigt W32/MsWorld@MM dann einen Flash-Film mit folgenden Fotos gezeigt: 

Unser Rat an alle User: Öffnen sie niemals Attachements unbekannter Herkunft oder mit verdächtigen Namen. Möge diese auch noch so verlockend klingen!

Viren für Web-Sites und Messenger

Samstag, Juni 14th, 2008

Hersteller von Antiviren-Software warnen vor bisher ungesehenen Gefahren

Sicherheitsexperten haben zwei neue Virenvarianten entdeckt und Systemadministratoren angehalten, ihre Antiviren-Software auf den neuesten Stand zu bringen. So erklärte der Cryptic Software-Consultant Jonathon Mynott, Hacker zeigten verstärkt Interesse an einem Virus-Tool namens God Message. Laut Mynott ist es mit dem Tool möglich, ActiveX-Code auf Web-Sites zu platzieren. “Sie müssen dann nur auf einer Page surfen, um sich zu infizieren”, sagte er.

Besuchen die Nutzer eines Internet Explorer eine infizierte Site, lädt im Hintergrund ein komprimiertes Programm. Beim Neustart wird es entpackt und ausgeführt. Das Problem: Auch harmlose Sites können gehackt und mit dem schädlichen ActiveX-Element versehen werden. “Passiert das mit einer populären Site wie MSN würde das in kurzer Zeit sehr großen Schaden anrichten”, so Mynott.

Der Technik-Chef des Antiviren-Softwareherstellers Sophos, Graham Clueley, sagte, er sehe weniger den mit God Message 4 erzeugten Virus als Problem, als vielmehr bösartigen Code, der sich über den Instant Messenger verbreite. Der Choke-Wurm, den Sophos in der vergangenen Woche gefunden hat, versendet sich selbst an die Mitglieder der Buddy-Liste im MSN-Messenger sowie ein Programm namens “Shoot-presidentbush.exe”.

Laut Cluley sollten Unternehmen darüber nachdenken, Instant Messaging zu verbieten. “Dieser Virus hier kommt auch hinter ein Gateway mit Virenscanner”, so Cluley. 

Quelle: www.zdnet.de vom 15.06.01

Virenwarnung für den Dateivirus: TROJ_SIRCAM.A

Samstag, Juni 14th, 2008

Nein, wir sprechen nicht von der Furcht einflößenden Sommergrippe (auf die entsprechenden Schreckensschlagzeilen werden wir allerdings auch nicht mehr lange warten müssen. Alle Jahre wieder, pünktlich zur Saure-Gurken-Zeit in der deutschen Presselandschaft…) - ein elektronischer Schädling ist es, der Netzwerkadministratoren und hilflosverzweifelte Nutzer derzeit gleichermaßen in Atem hält.

“SirCam”, so der Name des e-mail-Wurms, mag zwar auf den ersten Blick wie die 1001. Variante des ILOVEYOU-Virus aussehen, entpuppt sich aber bei genauerem Hinsehen als weitaus perfiderer Vertreter seiner Gattung:

Gemeinheit Nr. 1: Unsere Standard-Warnung “Öffnen Sie niemals Attachments von Ihnen unbekannten Absendern!” bringt uns in diesem Fall nicht viel weiter. “SirCam” verbreitet sich von einem infizierten Rechner aus nämlich vorzugsweise an Adressen, mit denen das arme Wurm-Opfer aktuell in e-mail-Kontakt steht.

Gemeinheit 2: Der Wurm schnappt sich willkürlich Dokumente aus dem Windows-Verzeichnis “Eigene Dateien” und versendet diese. Wir möchten lieber nicht wissen, welche vertraulichen Informationen auf diesem Wege bereits unerwünschter Weise ans Licht der Öffentlichkeit geraten sind.

Gemeinheit 3: Den Namen der auserwählten Datei behält “SirCam” bei (allerdings wird eine ausführbare Dateiendung wie .bat, .pif etc. angehängt. Das ist Gemeinheit Nr. 4, denn diese Dateiendungen werden von älteren Virenscannern als harmlos eingestuft.), fügt seinen eigenen Wurmcode am Anfang des Files hinzu und versendet sich dann über seinen eigenen, im Code integrierten SMTP-Server (Geheimheit 5) - an Adressen, die er sich aus fast allen gängigen Windows-e-mail-Programmen selbständig heraussuchen kann (Gemeinheit 6). Gemeinheit 7: Das Subject der versendeten e-mail richtet sich nach der als Anhang versendeten Datei - da hilft kein Filtern.

Gegen so viel geballte Gemeinheit hilft nur, was auch Mad-Eye Moody seinen “Verteidigung gegen die dunklen Künste”-Schülern im Harry Potter-Band 4 ans Herz legt: “IMMER WACHSAM!”. Öffnen Sie kein Attachment, das Ihnen unaufgefordert zugeschickt wurde. Überprüfen Sie, ob Sie die aktuellste Version Ihres Virenscanners installiert haben.

Falls Sie der von einer geheimnisvollen Datei ausgehenden Versuchung nicht widerstehen konnten (”Ui, was mag da wohl drinstehen?” - KLICK.) und Ihren Rechner bereits infiziert haben, hilft Ihnen diese Seite weiter: http://www.trendmicro.de/virinfo/0109.htmlHier ein Auszug der Trendmicro-Seite: Dateivirus: TROJ_SIRCAM.A (17.07.01)

Der destruktive Trojaner verbreitet sich via eMail und tangiert die Plattformen WIN 9x, WIN NT sowie WIN 2000. Wird er ausgeführt, plaziert er eine “SCam32.exe” Datei im Systemverzeichnis (in einigen Fällen zusätzlich eine Scd.dll). TROJ_SIRCAM.A ist an ein eMail angehängt, die englisch oder spanisch ist:

Subject: (zufällig gewählter Name, entspricht aber dem Attachmentnaming)
Message body:
Hi! How are you?
I send you this file in order to have your advice OR I hope you can help me with this file that I send OR I hope you like the file that I send you OR This is the file with the information that you ask for
See you later. Thanks
Attachment: (zufällig gewählter Name, entspricht aber dem Subjectnaming)

oder

Subject: (zufällig gewählter Name, entspricht aber dem Attachmentnaming)
Message body:
Hola como estas ?
Te mando este archivo para que me des tu punto de vista OR Espero me puedas ayudar con el archivo que te mando OR Espero te guste este archivo que te mando OR Este es el archivo con la informacion que me pediste
Nos vemos pronto, gracias.
Attachment: (zufällig gewählter Name, entspricht aber dem Subjectnaming)

Da er ein eigenes SMTP-Modul beinhaltet, muss der Trojaner nicht auf die üblichen eMail-Applikationen zurückgreifen, um sich verbreiten zu können.

Um bei jedem Neustart aktiv werden zu können, erstellt TROJ_SIRCAM.A folgenden Eintrag in der Registry:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunServices\Driver32 = “C:\Windows\System\Scam32.exe”

Zusätzlich modifiziert der Virus folgenden Eintrag:

HKEY_CLASSES_ROOT\exefile\shell\open\command = “”%1″%*”
den er umschreibt auf:
HKEY_CLASSES_ROOT\exefile\shell\open\command = “”C:\Recycled\SirC32.exe” “%1″%*”

Dadurch kann er ausgeführt werden jedesmal wenn eine *.EXE Datei ausgeführt wird.

Seine Daten lagert er in folgendem Eintrag ab:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\SirCam

Entfernen Sie den Trojaner mit dem FIX-Tool:

  • Laden Sie sich fix_sircam.com und starten Sie diese Datei - damit scannen Sie das Laufwerk C: mit Unterverzeichnissen
  • Wird der Trojaner gefunden, können Sie zwischen löschen und nicht löschen wählen
  • Durch das Tool werden auch die modifizierten Registry-Einträge (s.o.) wieder zurückgesetzt
  • Editieren Sie die AUTOEXEC.BAT
  • Löschen Sie @win \recycled\Sirc32.exe
  • Starten Sie den Computer neu

Virus nutzt JPEG-Bilddateien zur Verbreitung

Samstag, Juni 14th, 2008

Mit dem W32/Perrun Virus wurde erstmals ein digitaler Übeltäter entdeckt, der Bilddateien im weit verbreiteten JPEG-Format infiziert

Mit dem W32/Perrun Virus ist erstmals ein digitaler Übeltäter aufgetaucht, der sich in einer Bilddatei versteckt. Wirklich schädlich ist der Virus nicht - die Gefahr liegt nach Ansicht von Virenexperten eher in dem Potenzial, das diese neue Virengeneration in sich birgt. In freier Wildbahn ist der Code aber noch nicht gesichtet worden.

Da er aus zwei Teilen besteht, ist nicht wirklich davon auszugehen, dass der neue Virus eine große Verbreitung finden wird: Zunächst muss der PC mithilfe einer “.exe”-Datei verseucht werden, erst diese kann dann andere “.jpg”-Files auf dem System infizieren.

Wird dann eine Bilddatei per Doppelklick geöffnet, versucht der Virus einige “.XML”-Dateien von Microsoft-Sites herunterzuladen und öffnet zudem einen Image-Viewer unter Windows XP. Offensichtlich wollte der Virenautor mit seinem Produkt nur einen Hinweis geben, was theoretisch mit einem digitalen Schädling dieser Art möglich ist.

Im Sommer letzten Jahres ist erstmals ein “.pdf”-Virus aufgetaucht, der Usern der Adobe Acrobat-Software gefährlich werden konnte. “Peachy”, so der Name des Virus, nutzt ein Feature von PDF, bei dem andere File-Formate in das ursprüngliche Dokument integriert werden. “Der Reader hat aber gar nicht den notwendigen Code wie die Acrobat-Software, welche Anhänge anderer Datei-Formate erkennt”, sagte die leitende Acrobat-Produktmanagerin Sarah Rosenbaum.

Gefunden bei www.zdnet.de

Bösartiger E-Mail-Wurm Win32.Worm.Datom.A unterwegs

Samstag, Juni 14th, 2008

Antivirenspezialist BitDefender hat ein Gegenmittel gegen den dreiteiligen Viruscode bereitgestellt

Der Antivirenspezialist BitDefender hat vor einen neuen bösartigen Code gewarnt. Der Datom Wurm (Win32.Worm.Datom.A) soll eine Nische in Microsofts Windows-Betriebssystemen ausnutzen sich in sämtliche Verzeichnisse des Systems kopieren, in die Registry von Windows für den automatischen Start eintragen und versuchen, mit der US-Site von Microsoft Kontakt aufzunehmen.

BitDefender nach probiere der E-Mail-Wurm, auch die freigegebenen Ordner im lokalen Netzwerk zu nutzen, um sich zu verbreiten. Der Code besteht aus den drei Komponenten: MSVXD.EXE, MSVXD16.DLL und MSVXD32.DLL, die mit Borland C++ geschrieben sein sollen.

Wenn er mit dem Befehlsparameter “1632″ aktiviert werde, versuche die erste Viruskomponente (MSVXD.EXE) den Virus in eine der folgenden Verzeichnisse von Windows zu kopieren:

Profiles\All Users\Start Menu\ Programs\StartUp
Documents and Settings\All Users\Start Menu\Programs\StartUp
Documents and Settings\All Users\Menu Démarrer\Programmes\Démarrage
Documents and Settings\All Users\Menu Avvio\Programmi\Esecuzione automatica
MSVXD.EXE verändert laut BitDefender die Win.ini-Datei, um den Virus bei jedem Systemstart wieder zu laden und die zweite Wurm-Komponente MSVXD16.DLL zu aktivieren. Diese trage sich selbst mit

HKLM\Software\Microsoft\Windows\ CurrentVersion\Run\MSVXD

in die Registry von Windows ein, um ebenfalls einen Autostart des Virus zu erzwingen. Sobald der User versuche das Programm “Regedit” oder “Msconfig” zu starten, werde der Eintrag für den Benutzer jedoch versteckt.

Der dritte Virusteil (MSVXD32.DLL) kopiere die Virus-Dateien als temporäre Dateien auf das System. Gleichzeitig werde das Antiviren-Alarmsystem Zone-Alarm deaktiviert. Anschließend ändere der Wurm den Wert des Registry-Eintrags HKCR\.html\Shell\Open\Command.

“Separat können diese Dateien oft nicht als Virus von den Programmen erkannt werden, zusammen bauen sie jedoch einen bösartigen Code”, sagt so der Leiter des Virus Researcher BitDefender-Teams, Costin Ionescu.

Das Response Team von BitDefender stellt auf seiner Site ein kostenloses Gegenmittel zum Download (AntiDatom.exe) zur Verfügung.

Viren-Warnung gefunden bei www.zdnet.de
Autor: Dirk Delbrouck, 12.07.2002

Trend Micro löst Yellow Alert wegen Bagle.X aus

Samstag, Juni 14th, 2008

Bislang in Frankreich, Großbritannien, Lateinamerika und den USA gesichtet

Trend Micro hat einen globalen Yellow Alert wegen der neusten Variante des Bagle-Wurms ausgelöst. Der Malicious Code WORM_BAGLE.X sei bislang in Frankreich, Großbritannien, Lateinamerika und den USA aufgetaucht.

Frühere BAGLE-Varianten versuchten gezielt, Sicherheitsschwachstellen im Internet Explorer auszunutzen, um den Wurm-Code automatisch ausführen zu lassen. BAGLE.X setzt im Gegensatz dazu auf Social Engineering und versucht die Herkunft der infizierten Email zu verschleiern. Zu diesem Zweck wird die Mail-Domain des Empfängers in die Absender-Adresse aufgenommen, um so den Eindruck zu erwecken, die Nachricht stamme von einem Kollegen. Der Wurm tarnt sich als Bildschirmschoner und deaktiviert laufende AntiVirus- sowie andere Sicherheitsprogramme auf dem infizierten System. Gefährdet sind Computer mit den Betriebsystemen Windows 95, 98, ME, NT, 2000 und XP.

BAGLE.X ist polymorph und verbreitet sich über Massen-Emails sowie öffentliche Netzwerk-Ordner. Für die Absenderadresse der Email verwendet BAGLE.X die Namen ”Annie”, ”Christina”, ”Jessie” oder ”SecretGurl” in Kombination mit der Domain des Empfängers. In die Nachricht ist das Bild (JPEG) einer jungen Frau eingebettet. Die Betreffzeile kann unterschiedlichen Text enthalten, darunter ”Let´s socialize, my friend!” oder ”I´m bored with this life”. Infizierte Dateianhänge weisen Endungen wie .COM, .EXE, .SCR und .ZIP auf. Nach dem Start legt der Speicher-residente Wurm eine Kopie von sich unter dem Namen ”Drvsys.exe” im Windows System-Ordner ab. Darüber hinaus fügt BAGLE.X der Registry verschiedene Einträge hinzu, um bei jedem Neustart des Systems automatisch ausgeführt zu werden.

Darüber hinaus kopiert sich BAGLE.X zur Verbreitung in öffentliche Ordner (’’shared Folders”) und erweckt den Anschein, dass es sich bei dem Malicious Code um illegale Software oder Dateien handelt. Zu den verwendeten Namen gehören unter anderem ”Matrix 3 Revolution”, ”Microsoft Office 2003 Crack” und ”Porno Screensaver”. Um eine Entdeckung zu verhindern, versucht der UPX-komprimierte Wurm zudem, laufende AntiViren-Prozesse zu beenden.

Überarbeitung und Layoutanpassung by Ferkinghoff GbR

Sasser-Wurm treibt sein Unwesen

Samstag, Juni 14th, 2008

Schlechte Codequalität verhindert bislang größere Ausbreitung

Forscher des Sicherheitsspezialisten Eeye haben am Samstag einen neuen Wurm entdeckt. Der als ”Sasser” bezeichnete Schädling verbreitet sich ähnlich wie MS Blaster ohne Zutun des Anwenders und nutzt dabei eine Sicherheitslücke im ”Local Security Authority Subsystem Service” (LSASS) von Windows 2000 oder XP.

Sasser sei am Freitagabend erstmals aufgetreten und habe sich bislang nur sehr langsam verbreitet. Den Spezialisten von Eeye zufolge sei dafür die relativ schlechte Codequalität verantwortlich. ”Sasser könnte zwar noch einige Auswirkungen haben, aber er muss von jemandem geschrieben worden sein, der den Code gerade so zum Laufen bekommen hat.”

Der Schädling durchsucht ans Internet angeschlossene Rechner nach der Sicherheitslücke, stellt im Erfolgsfall eine Remote-Verbindung her und installiert einen FTP-Server, über den er sich dann weiter verbreitet.

Symantec hat bisher rund 100 Meldungen von infizierten Systemen erhalten, davon 20 von Unternehmen. Network Associates liegen Informationen von 50 Unternehmen vor, manche davon berichten von hunderten infizierter Systeme. Im Vergleich zu MS Blaster, der im vergangenen Jahr für mehr als zehn Millionen infizierte Rechner verantwortlich war, ist die Ausbreitung von Sasser bislang gering.

Noch ist die Gefahr aber nicht gebannt. ”Wenn die Leute am Montag ihre infizierten Notebooks mit zur Arbeit nehmen, könnte sich Sasser schneller ausbreiten”, so ein Eeye-Mitarbeiter. Johannes Ullrich vom Internet Storm Center berichtet, dass die Geschwindigkeit der Ausbreitung schon jetzt ständig zunehme. ”Er breitet sich aus wie die anderen Würmer. Er bevorzugt lokale Netzwerke und breitet sich teilweise gezielt und teilweise zufällig aus”, so Ullrich.

Microsoft hat bereits am 13. April ein Update für die fehlerhafte Komponente zur Verfügung gestellt. Diese kann entweder über Windows Update oder über Microsofts Website heruntergeladen werden. Ungepatchte Systeme können durch den Einsatz einer Firewall entsprechend geschützt werden. Windows-Update

Repair-Tool von Symantec

Trojaner schleichen sich per Videodatei ein

Samstag, Juni 14th, 2008

Schuld ist das DRM-Modul des Windows Mediaplayers

Trojaner können sich jetzt auch mittels Video-Dateien ausbreiten. Der Antivirenspezialist Panda-Software hat jetzt vor WMV-Dateien gewarnt, die in beliebten Tauschbörsen angeboten werden. Diese sind mit den beiden Trojanern “Trj/WmvDownloader.A” und “Trj/WmvDownloader.B” infiziert.

Die digitalen Übeltäter machen sich dabei eine Lücke im DRM-System (Digital Rights Management) des Mediaplayers von Microsoft zunutze. Eigentlich ist dieses dazu gedacht, die Urheberrechte zu schützen. Beim Öffnen der WMV-Datei versucht der Rechner, die Lizenz auf dem PC zu finden. Ist sie dort nicht vorhanden, sucht der Mediaplayer im Internet weiter, damit die Rechte dort erworben werden können.

Betroffen sind Rechner mit installiertem Service Pack 2 für Windows XP sowie dem Windows Media Player 10. Die infizierten Dateien geben vor, Kontakt mit den Unternehmen Overpeer oder Protectedmedia aufzunehmen, um die digitalen Rechte zu erwerben. In Wahrheit laden sie zahlreiche Adware und Spyware-Programme herunter. Außerdem sollen laut Panda-Software auch Dialer und Viren auf dem PC installiert werden.

Unter anderem werden folgende schädliche Programme installiert: Adware/Funweb, Adware/MydailyHoroscope, Adware/MyWay, Adware/MyWebSearch, Adware/Nsupdate, Adware/PowerScan, Adware/Twain-Tech, Dialer Generic, Dialer.NO, Spyware.AdClicker, Spyware/BetterInet, Spyware/ISTbar, Trj/Downloader.GK. Bisher wurden die WMV-Dateien unter anderem über Kazaa und Emule ausgetauscht. Es ist aber nicht sicher, ob inzwischen auch andere Vertriebswege genutzt werden.

Trojanisches Pferd im PC - JAHR 2000: US-Geheimdienst warnt

Freitag, Juni 13th, 2008

Der US-Geheimdienst hat im Zusammenhang mit dem Jahr-2000-Problem vor  unseriösen Servicefirmen gewarnt. In den USA habe es bereits Hinweise auf ‘’schwarze  Schafe” gegeben. Statt die Computer zum Jahreswechsel 2000-fähig zu machen, würden falsche Programmteile eingebaut: ein trojanisches Pferd im PC! Kriminelle Computerfirmen, die legal in die Unternehmen kämen, seien später in der Lage, Informationen abzuschöpfen, Produktionen lahm zu legen oder Konten zu plündern, sagte am Montag der Direktor des Rechenzentrums der Universität Düsseldorf, Prof. Jan Knop. Das größte Problem seien aber Unternehmen, die untätig sind. Nach EU-Schätzungen werden 15 Prozent der Firmen, die sich nicht auf die Umstellung der Rechner vorbereiten, Pleite machen.

Knop gehört der staatlichen Arbeitsgruppe ”Schutz kritischer Informationsstrukturen” an, die 1998 auf Initiative des Bundesverteidigungsministeriums gegründet wurde. Der Gruppe gehören auch das Innenministerium, mehrere Bundesländer und führende Computerunternehmen an. Geheimdienste arbeiten zu. Arbeitsschwerpunkt sind die 2000-Probleme und Angriffe von Hackern auf sensible Systeme.

Betroffen von Fehlfunktionen können beim Jahreswechsel nach Knops Angaben nicht nur Kraftwerke, Kliniken oder Unternehmen sein. Private Haushalte müssten sich ebenfalls bei Herstellern informieren, ob beispielsweise ihre Heizung 2000-fähig ist. ”Andernfalls kann der Kessel durchheizen, bis er platzt oder die automatische Kaffeemaschine auf Dauerkochen schalten.”

”Wir werden definitiv Probleme bekommen”, sagte Knop. Bei den Rettungsleitstelle drohe schon allein ein Chaos durch fehlerhaft auslösende Alarmanlagen. In anderen Bereichen wurden schon Konsequenzen gezogen. Zwei Fluggesellschaften, eine davon in Polen, hätten bereits entschieden, zum Jahreswechsel ihre Jets am Boden zu lassen.

Telekom-Probleme

Schwierigkeiten sagte der Computerfachmann auch der Telekom voraus. Weil schätzungsweise 20 Länder weltweit ihre Netze nicht 2000-fähig machen könnten, drohe durch den deutschen Kunden in einigen Fällen ein Dauerbesetztzeichen. Knop befürchtet auch Versuche von Hackern, in Computernetze einzudringen und 2000-Viren einzuschleusen. Erst vor wenigen Tagen seien die Datenbanken in der Physik zerstört worden. Hacker seien auch in militärischen Systemen im Einsatz. So versuche Serbien oder der Irak in US-Rechner einzudringen. -lnw

Quelle: Waltroper Zeitung vom 20.07.99