Archive for the ‘Computer’ Category

So funktioniert USB 3.0 - nicht alles bleibt kompatibel

Mittwoch, Mai 20th, 2009

Mehr Leitungen und neue Stecker bringen bis zu 300 MByte/s

Beitrag vom 19.11.2008

Die Spezifikation 1.0 für USB 3.0 liegt nach jahrelanger Entwicklung auf dem Tisch - und bringt einige Überraschungen. Optische Kabel, noch vor einem Jahr geplant, sind out, dafür gibt es neue Stecker. Die verzehnfachte Geschwindigkeit erkauft sich der neue Standard über eine leicht eingeschränkte Kompatibilität.

 Keine andere digitale Schnittstelle hat eine Überarbeitung so dringend nötig wie das im Jahr 2000 eingeführte USB 2.0. Je nach Qualität der Geräte erreicht der “Universal Serial Bus” derzeit Nettoübertragungsraten von bis zu 35 Megabyte pro Sekunde. Auch Standardfestplatten, wie sie in Mittelklasse-PCs verbaut werden, schaffen aber inzwischen das Dreifache.

Zwar stehen für schnelle Massenspeicher mit eSATA und Firewire Alternativen bereit, Geräte mit diesen Anschlüssen sind aber bei weitem nicht so verbreitet wie die über 6 Milliarden im Umlauf befindlichen USB-Devices. Selbst Apple, jahrelanger Verfechter von Firewire, hat diese Schnittstelle bei seinem neuen MacBook wegrationalisiert Dafür finden sich inzwischen selbst an professionellen Digitalkameras auch USB-Schnittstellen, nicht mehr nur Firewire.

Einen USB-Anschluss hat heute nicht nur PC-Zubehör, selbst die Vereinigung der Handynetzbetreiber hat bereits einen USB-Port für alle Mobiltelefone gefordert. Die Notwendigkeit, über einen unkomplizierten Anschluss große Datenmengen zu übertragen, ist in Zeiten von Megapixel-Kameras im Handy und Autoradios mit USB-Anschlüssen vom Lebensmitteldiscounter allgegenwärtig.

Neben der nach heutigen Maßstäben schmalen Bandbreite stellt USB 2.0 aber vor allem für mobile Geräte durch seine hohe Leistungsaufnahme ein Problem dar. So verfügt beispielsweise Nokias N95, 2007 noch ein High-End-Smartphone, über einen Mini-USB-Port. Dieser ist jedoch nur nach “USB 1.1 FullSpeed” ausgeführt und überträgt magere 1,1 Megabyte pro Sekunde. USB 2.0 ist durch seine ständige Abfrage (”Polling”), ob ein Gerät noch verbunden ist, für mobile Geräte zu stromhungrig. Das Polling reduziert zudem die Bandbreite. Ausnahmen von mobilen Geräten mit USB 2.0 bestätigen hier wie so oft die Regel.

Neben mehr Bandbreite stand bei der Entwicklung von USB 3.0 folglich vor allem eine Renovierung der elektrischen Architektur und damit auch der Übertragungsprotokolle auf der Agenda.

Langwierige Entwicklung mit viel Streit

Ursprünglich hatte Intel USB erfunden und 1997 in eigenen Chipsätzen angeboten. Da zu dieser Zeit mit einer Vielzahl serieller und paralleler Schnittstellen aber genug Alternativen zur Verfügung standen, wurde die Abkürzung von Spöttern häufig als “Useless, Senseless, Brainless” buchstabiert. Das lag auch daran, dass die ersten USB-Controller der CPU einen Hauptteil der Arbeit beim Bearbeiten der Übertragungsprotokolle aufbürdeten und Single-Core-Prozessoren um 200 MHz regelrecht ausbremsen können. Mit heutigen Mehrkern-CPUs weit jenseits von 2 GHz und mit neuen Architekturen fällt die Belastung durch USB-Transfers kaum noch ins Gewicht.

Erst als Intel den Standard offen legte und das “USB Implementors Forum” (USB-IF) ins Leben rief, an dem sich auch andere Chiphersteller beteiligen konnten, kam Schwung in die Sache. Zwar ist auch heute noch Intel im USB-IF federführend, der Vorsitzende des Konsortiums, Jeff Ravencraft, ist Direktor bei Intel. An der Spezifikation 1.0 für USB 3.0 waren jedoch neben Intel auch HP, Microsoft, NEC, ST-NXP Wireless und Texas Instruments beteiligt.

Im September 2007 erwähnte Intel USB 3.0 das erste Mal auf seinem “Intel Developer Forum” (IDF). Das Unternehmen zeigte damals ein unscharfes Bild eines USB-Steckers vom Typ A mit zwei zusätzlichen optischen Leitungen. Die Spezifikation wurde noch für das erste Halbjahr 2008 versprochen, doch sie erschien erst im November 2008.

Dazwischen gab es allerlei Hickhack zwischen Intel und anderen Chipherstellern wie AMD und Nvidia. Die Konkurrenten warfen dem Marktführer vor, wesentliche Teile des Designs geheim zu halten, um sich einen Vorteil beim Marktstart von USB 3.0 zu sichern. Durch wachsenden Druck erschien im August 2008 eine Version 0.9 der Spezifikation.

Seitdem, und auch in der endgültigen Version 1.0 der Designunterlagen, ist von optischen Verbindungen nicht mehr die Rede. Auf Anfrage teilte Jeff Ravencraft nun auch klar mit: “USB 3.0 ist eine Lösung auf der Basis von Kupfer” - also ganz herkömmlichen Kabeln.

Das verwundert nicht, sind doch Lichtwellenleiter mit Ausnahme des “optischen Digitalausgangs” (S/P-DIF) an Audiogeräten im Consumerumfeld nicht verbreitet. S/P-DIF besteht nur aus einer Glasfaser, die zwei für USB 3.0 wären doppelt so fehleranfällig. Zudem trägt man ein S/P-DIF-Kabel, anders als die Handyverbindung, selten zusammengerollt mit sich herum.

Alte Stecker passen in neue Buchsen

Statt zwei Glasfasern sind für USB 3.0 neben den vier Leitungen von USB 2.0 vier zusätzliche Leitungen in einem Kabel vorgesehen. Über diese vier neuen Verbindungen wird eine differenzielle Signalübertragung abgewickelt. Anders als bei USB 2.0 kann jedes dieser Adernpaare gleichzeitig senden oder empfangen. Es gibt also zu jeder Zeit eine Verbindung mit voller Bandbreite in beide Richtungen.

In den Zeichnungen aus der Spezifikation sind diese zwei Adernpaare als “Shielded Differential Pair” (SDP) bezeichnet. Wie der Name sagt, müssen sie paarweise abgeschirmt sein, für die USB-2.0-Leitungen ist das nicht nötig. Das gesamte Kabel muss zudem nochmals ummantelt sein, was bei USB 2.0 noch optional war - gute Verbindungen verfügen aber auch schon heute über diese Abschirmung.

Kabel für USB 3.0 werden also deutlich komplexer und damit anfangs wahrscheinlich teurer als solche für USB 2.0. Auch der Qualität der Strippen kommt mehr Bedeutung zu. Die Unterlagen für USB 3.0 sagen nämlich ausdrücklich: “Diese Spezifikation gibt die Länge der Kabel nicht an. Ein Kabel für USB 3.0 kann jede beliebige Länge haben, solange es alle Anforderungen erfüllt, die in dieser Spezifikation definiert sind.”

Für die Praxis wird bisher im Umfeld der Chiphersteller davon ausgegangen, dass bezahlbare Kabel für USB 3.0 unter drei Metern lang sein werden. Bei USB 2.0 sind zwar laut Spezifikation ohne Repeater fünf Meter bei voller Geschwindigkeit möglich, doch aus Kostengründen sind die den Geräten beigelegten Kabel meist unter 2 Metern lang. Auch mit der gegenwärtigen USB-Generationen kommt es für 480 MBit pro Sekunde schon auf Verbindungen von hoher Qualität an.

Genau festgelegt sind für USB 3.0 schon die Stecker und Buchsen. Äußerlich unverändert bleibt nur der flache Stecker vom Typ A, der in die Buchsen an einem PC passt. Seine vier Kontakte auf einer kleinen Platine behält er für die Kompatibilität. Im hinteren Bereich des Steckers sitzen jedoch die vier zusätzlichen Anschlüsse für USB 3.0, die über kleine Federzungen ausgeführt sind. Mit USB 3.0 wird es also wichtig, den Stecker immer bis zum Anschlag in die Buchse zu schieben - sonst wird ein 3.0-Gerät nur als 2.0-fähig erkannt.

Die beiden anderen USB-Stecker, Mini-USB und Typ B, vergrößern sich gegenüber USB 2.0. Dabei sind die Buchsen aber so gestaltet, dass USB-2.0-Stecker in sie hineinpassen. Der Micro-Stecker (landläufig Mini-USB genannt) verbreitert sich dabei aber auf ein Außenmaß von 12,25 Millimetern, so dass er sich schlechter für mobile Geräte eignet.

Will man ein USB-3.0-Gerät an eines mit USB-2.0-Buchsen anschließen, so kann man ein USB-2.0-Kabel verwenden. Dann erreicht aber auch das modernere Gerät nur die als “HiSpeed” bekannten maximal 480 MBit/s oder rund 35 MByte/s brutto. Die Spezifikation 1.0 für USB 3.0 sieht außerdem vor, dass Geräte nach USB 3.0 an Ports nach USB 1.1 (maximal “FullSpeed” mit 12 MBit/s) nicht unbedingt funktionieren müssen. Die Unterstützung von “FullSpeed” und “LowSpeed” (1,5 MBit/s) ist jedoch “zulässig”. An Anschlüssen nach USB 2.0 müssen jedoch 3.0-Geräte zwingend arbeiten.

Bis 300 Megabyte pro Sekunde, aber aufwendige Hubs

Bisher muss sich ein USB-2.0-Gerät regelmäßig beim Host melden, sonst gilt es als abgesteckt. Dieses “Polling” kostet Strom und senkt durch ständige Übertragung von Statusmeldungen statt Nutzdaten auch Bandbreite. Bei USB 3.0 kann ein Gerät dem Host aber auch melden, dass es derzeit für Datenübertragungen nicht bereit ist, der Host fragt dann nicht weiter. Erst wenn das Gerät selbst wieder Daten übertragen will, teilt es das dem Host mit.

Mobile Geräte können dadurch also in einen Stand-by-Modus schalten, wenn gerade nichts zu tun ist. Fordert der Host aber Daten an, so kann er das Gerät auch aufwecken. Das regelmäßige Polling ist damit abgeschafft, stattdessen können sowohl Geräte wie Host eine Datenübertragung anstoßen. Fragt der Host nach Daten und das Gerät meldet sich nicht, gilt es wirklich als nicht mehr vorhanden.

Neben dem Einsparen von elektrischer Leistung kann ein USB-3.0-Host aber auch mehr Strom als bisher zur Verfügung stellen: 900 Milliampere pro Port statt bisher 500 Milliampere. Das ist beispielsweise für externe Festplatten wichtig. Deren oft mitgelieferte Y-Adapter verletzten nämlich die USB-Spezifikation. Aktuelle 2,5-Zoll-Platten sind aber so sparsam, dass sie an Ports, die wirklich 500 Milliampere liefern, auch mit einem Anschluss funktionieren.

Wie auch die Kabel werden die Hubs für USB 3.0 deutlich komplexer. Kann man USB-2.0-Hubs inzwischen für ein paar Euro kaufen, so dürfte sich das zumindest anfangs für USB 3.0 erledigt haben. Ein USB-3.0-Hub enthält nämlich neben der Logik für den neuen Standard einen kompletten Hub nach Version 2.0. Dadurch lassen sich 2.0- und 3.0-Geräte mischen, die Übertragungen laufen auf verschiedenen Pfaden ab.

All dieser Aufwand ist nötig, um die Übertragungsgeschwindigkeit von 5 Gigabit pro Sekunde alias “SuperSpeed” zu erreichen - gegenüber USB 2.0 mit 480 MBit/s eine Verzehnfachung. Im Sinne der Kompatibilität hat sich jedoch an den Protokollen auf Softwareebene nur wenig verändert. Daher gibt das USB-IF auch derzeit nur Nettodatenraten von 300 Megabyte pro Sekunde an, und nicht einmal 350 Megabyte pro Sekunde, wie man nach den bisherigen 35 Megabyte pro Sekunde von USB 2.0 erwarten würde.

Aber auch darüber ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, die Spezifikation erwähnt an vielen Stellen, dass noch Erweiterungen möglich sind. Mit den ersten Geräten für USB 3.0 rechnet zudem das USB-IF selbst erst Mitte 2009, und erst im Jahr 2010 soll die Verbreitung der neuen Schnittstelle stark wachsen. Zeit wäre es.

 

Internet - Experten halten Kinderpornosperren für unwirksam

Montag, Mai 18th, 2009

17. April 2009, 12:47 Uhr

Gerade erst haben fünf Internet-Anbieter auf Initiative von Familienministerin Ursula von der Leyen Verträge unterzeichnet, in denen sie sich zur Blockade von Internetseiten mit Kinderpornografie verpflichten. Jetzt warnen Experten, dass diese leicht zu umgehen sind.

Das ist das rote Stopp-Schild, das Internet-Nutzer in spätestens sechs Monaten sehen sollen, wenn sie auf Internet-Seiten mit Kinderpornografie zugreifen wollen

Die Opfer werden immer jünger, die Bilder immer brutaler. Beim Kampf gegen die Kinderpornografie soll künftig der Zugang zu einschlägigen Internetseiten erschwert werden. Das Bundeskriminalamt (BKA) hat jetzt dazu Verträge mit zunächst fünf großen Internetprovidern unterzeichnet, die insgesamt drei Viertel des deutschen Marktes abdecken. Schätzungen zufolge könnten damit in Deutschland täglich bis zu 450.000 Zugriffe auf Kinderporno-Seiten geblockt werden könnten. Aber auch Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist klar, dass Seitensperren nur „ein Baustein“ im Kampf gegen Kinderpornografie sein können.

Spätestens in sechs Monaten werden Internet-Nutzer, die solche Seiten anklicken, ein rotes Stopp-Schild oder eine vergleichbare Warnung sehen. Doch wie wirksam sind die vereinbarten Sperren?

Denn das Ausmaß der Kinderpornografie im weltweiten Netz ist erschreckend. Fast jedes zweite betroffene Kind ist jünger als sechs Jahre. In Deutschland stieg der Vertrieb von Kinderpornografie über das Internet zwischen 2006 und 2007 um 111 Prozent. Einzelne Seiten werden 50.000 Mal im Monat angeklickt. Insgesamt werden in Deutschland täglich bis zu 450.000 Seiten mit kinderpornografischem Inhalt angeklickt. Für die nun geplanten Sperren im Netz stellt das BKA täglich aktualisierte Listen von etwa 1000 Internet-Seiten zusammen. Die Provider sorgen dann technisch dafür, dass diese Seiten nicht mehr aufzurufen sind.

Doch Experten zweifeln an der Wirksamkeit dieser Sperren. Längst sei die kriminelle Szene nicht mehr in allgemein zugänglichen Teil des Internets anzutreffen, berichtet etwa die Computerzeitschrift “c`t”. Außerdem seien die jetzt vereinbarten Sperren leicht zu umgehen, warnt der Chaos Computer Club (CCC).

“Es handelt sich tatsächlich nicht um eine Sperrung im Wortsinn, sondern lediglich um eine Zugangserschwerung”, sagte CCC-Sprecherin Constanze Kurz der Rheinischen Post Online. Diese Zugangserschwerung sei leicht zu umgehen. “Gerade bei regelmäßig klandestin agierenden Konsumenten von Kinderpornographie wird daher diese ,Sperre’ nichts bringen.” Und CCC-Mitarbeiter Matthias Mehldau ergänzt: „Hier wird ein großes Katz-und-Maus-Spiel aufgemacht.“Diejenigen, die am Zugang gehindert werden sollten, würden sich neue Mechanismen überlegen.

Die Vereinbarung ist eine Signal für ganz Europa

Aber es gibt auch andere, die sich durch die Sperren ihrer Freiheit beraubt sehen. So wurde die Vertragsunterzeichnung in Berlin von Protesten begleitet. Rund 150 Vertreter von Internet-Verbänden und Datenschützern warnten vor einer „Internet-Zensur“. „Kinderpornografie im Internet ist Vergewaltigung von Kindern vor laufender Kamera“, begründete von der Leyen ihren Vorstoß. Die Vereinbarung mit der Internet-Wirtschaft sei ein Signal für ganz Europa.

Die Verhandlungen mit dem Providern über die Kinderporno-Sperren dauerten knapp vier Monate. Drei Anbieter stiegen aus, weil sie zunächst eine gesetzliche Grundlage für diesen Eingriff in das Fernmeldegeheimnis verlangten. Das Gesetz dazu soll noch in dieser Legislaturperiode kommen.

Die Deutsche Telekom, Vodafone/Arcor, Alice, Kabel Deutschland und Telefonica O2, die 75 Prozent des Internet-Marktes vertreten, verpflichteten sich vertraglich mit dem BKA, Seiten mit Kinderpornografie zu sperren. Die Vertreter der Unternehmen begründeten das mit ihrer „moralischen und gesellschaftlichen Verpflichtung“, Kindesmissbrauch zu ächten.

„Die Provider sehen sich nicht als Internet-Polizei“, sagte Thomas Ellerbeck von Vodafone. Telekom-Chef René Obermann verlangte wie die anderen Unternehmen eine baldige gesetzliche Grundlage. Das Bundeskabinett wird voraussichtlich kommende Woche den Gesetzentwurf verabschieden, mit dem dann 100 Prozent des Anbietermarkts erfasst werden. Der Verband der deutschen Internet-Wirtschaft „eco“ verlangte die rasche Verabschiedung des Gesetzes. Damit hätten die Unternehmen dann Rechts- und Planungssicherheit.

Der Internetanbieter Freenet lehnt den Vertrag zur Sperrung kinderpornografischer Internet-Seiten ab. „Die gewünschten Sperrmaßnahmen verletzen Grundrechte der Bürger, insbesondere das Fernmeldegeheimnis sowie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung“, erklärte das Unternehmen zur Begründung in Hamburg.

80 Prozent der Nutzer sind Gelegenheitstäter

BKA-Präsident Jörg Ziercke sagte, im Geschäft mit der Internet- Pornografie mit Kindern würden Millionen umgesetzt. 80 Prozent der Nutzer seien Gelegenheitstäter. Sie könnten mit einem Stopp-Schild abgeschreckt werden. Die „Hardcore-Nutzer“ müssten weiter mit repressiven Maßnahmen verfolgt werden. Er verwies auf aktuell laufende Ermittlungen zu zehn aktuellen Fällen von Kinderpornografie im Internet. In einem Fall sei ein zehn Monate alter Säugling das Opfer.

Gerade weil die Täter im Ausland so schwer zu erreichen sind, müssen nach Ansicht des Bundesfamilienministeriums die Zugangsanbieter im Inland in die Pflicht genommen werden. Das Ministerium verweist dabei auf die Erfahrungen unter anderem in Skandinavien und Großbritannien, wo die Sperren seit Jahren problemlos und erfolgreich funktionierten. Ziel sei neben der Ächtung der Kinderpornografie, den „kommerziellen Massenmarkt“ im Internet zu stören, der an deutschen Kunden Millionensummen verdient, betont von der Leyen.

20 bis 25 Länder weltweit haben bereits Sperren für diese Angebote eingeführt oder tun das in Kürze. In Europa sind Norwegen, Dänemark, Schweden, die Niederlande, Großbritannien und die Schweiz die Vorreiter.

Kinderporno-Sperre - Die Netzgemeinde macht Front gegen “Zensursula”

Montag, Mai 18th, 2009

Von Jan Friedrich Esser (6. Mai 2009, 16:01 Uhr)

Das Thema ist sensibel, denn Kinderpornos sind allgemein geächtet. Die von Familienministerin von der Leyen organisierte Sperrung verdächtiger Webseiten ist trotzdem hoch umstritten. Oppositionspolitiker und Internetuser laufen Sturm. Eine Online-Petition soll nun die Pläne von “Zensursula” verhindern.

Mit dem gefühlten Rückhalt der gesamten Republik hat Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) ihren Kampf gegen die Verbreitung von Kinderpornografie im Internet angetreten. Nicht einmal die SPD meldete sich mit Kritik, als die Ministerin Anfang des Jahres mit einem Vertrag zwischen Bundeskriminalamt (BKA) und fünf Internetanbietern und dann mit ihrem Gesetzesvorhaben vor die Öffentlichkeit trat. Eine Änderung des Telemediengesetzes soll Internetanbieter zwingen, kinderpornographische Seiten zu sperren.

Doch bei aller Einigkeit über von der Leyens Ziel stoßen ihre Methoden auf mittlerweile offen geäußerte Ablehnung. Das ist bemerkenswert – wer will schon ein Gesetz gegen Kinderpornografie verhindern?

Ihre Gegner kritisieren nicht nur, dass die vorgesehenen Maßnahmen voraussichtlich ohne Wirkung bleiben, weil im Internet jede Sperre leicht zu umgehen ist. Sie sehen in dem Vorhaben vor allem die Grundrechte verletzt und befürchten Zensur. Das Gesetz sei ein „unverhältnismäßiger Eingriff in die Informationsfreiheit“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck. „Das ganze Vorhaben ist an Populismus kaum zu überbieten.“

Unterstützung für seine Haltung findet Beck bei der FDP, im SPD-geführten Bundesjustizministerium und insbesondere im Internet. Auf der Homepage des Bundestags steht eine öffentliche Petition, den Kabinettsentwurf abzulehnen. Dort heißt es, das geplante Vorgehen sei „undurchsichtig und unkontrollierbar“. Weder seien die Sperrlisten des BKA einsehbar, noch sei festgelegt, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt würden. Eine Sperrung von Internetseiten habe so gut wie keinen nachweisbaren Einfluss auf die körperliche und seelische Unversehrtheit missbrauchter Kinder. Fast 35.000 Mitzeichner hatte die Petition am Mittwochnachmittag. Das zeigt, wie groß die Verärgerung über von der Leyen ist – ebenso wie der bissige Spitzname „Zensursula“, der sich in Twitter-Nachrichten und Blogs zuhauf findet.

Quelle: Welt Online

Neue Preise ab dem 15. Mai.2006

Samstag, Juni 14th, 2008

wir möchten Sie darüber informieren, dass ab dem 15. Mai 2006 Preisnachlässe für die folgenden AMD Produkte wirksam sind:

AMD Athlon(tm) 64 Processors

Model Nos.

3500+ (socket 939)
3200+ (socket 939 and socket 754)
3000+ (socket 939)

AMD Sempron(tm)  Processors Model Nos.

3400+ (socket 754)
3300+ (socket 754)
3100+ (socket 754)
3000+ (socket 754)
2800+ (socket 754)

Weitere Informationen über Preise und Verfügbarkeit erhalten Sie von unseren autorisierten Distributoren.

Linksys: Erste Geräte der nächsten WLAN-Generation

Samstag, Juni 14th, 2008

Gateway, Router und Notebook-Adapter auf Basis das 802.11n-Drafts
Nach Netgear hat nun auch die Cisco-Tochter Linksys erste WLAN-Produkte auf Basis der noch unfertigen Spezifikation IEEE 802.11n angekündigt. Höhere Reichweite und mehr Datendurchsatz sollen auch schon die ersten 802.11n-Produkte von Linksys bieten, noch bevor der Standard verabschiedet ist.

Den Anfang machen das “Wireless-N Gateway WAG300N”, der “Wireless-N Broadband Router WRT300N” und der “Wireless-N Notebook Adapter” (WPC300N). Sie alle sollen Netto-Datentransferraten von rund 150 MBit/s erreichen, also nach Abzug des Protokoll-Overheads. Die Bruttodatentransferrate gibt Linksys mit 300 MBit/s an. Damit steht ausreichend Bandbreite zur Verfügung, um zeitgleich mehrere HD-Videos ruckelfrei zu streamen, digitale Musik abzuspielen und Internettelefonate zu führen.

Es wird erwartet, dass die aktuelle 802.11n-Draft-Spezifikation zum neuen Standard für drahtlose Netzwerke weiterentwickelt wird. Noch basieren die Geräte aber auf dem aktuellen Vorschlag für den neuen Standard. Bis zur Verabschiedung der Spezifikation wird es hier sicherlich noch kleinere Änderungen geben. Es ist aber durchaus denkbar, dass die Hardwarehersteller ihre Pre-N-Geräte mit einem Software-Upddate später standardkonform machen.

Die erheblichen Verbesserungen bei Geschwindigkeit und Reichweite - Linksys spricht je nach Gerät von 75 bis 600 Meter - im Vergleich zu 802.11g werden hauptsächlich durch die Verwendung der MIMO-Technologie (”Multiple Input, Multiple Output”) erzielt, bei der verschiedene Datenströme gleichzeitig über mehrere Kanäle übertragen werden. Jeder 20-MHz-Kanal kann mehr als einen Datenstrom aufnehmen.

Die nun von Linksys angekündigten Pre-N-Produkte auf Basis des aktuellen 802.11n-Vorschlags sind in der Lage, Daten gleichzeitig über zwei vorhandene Kanäle zu übertragen und damit effektiv einen 40-MHz-Kanal zu erzeugen. Die Geräte sind abwärtskompatibel zu 802.11g sowie 802.11b und lassen einen Mischbetrieb zu. Anders als frühere proprietäre Techniken sollen sich auch im Betrieb mit bereits existierenden Produkten optimale Geschwindigkeiten erreichen lassen.

Ab Juni 2006 sollen die ersten drei Linksys-Geräte auf Basis des 802.11n-Drafts im Handel erhältlich sein, das Gateway WAG300N für 199,- Euro, der Router WRT300N für 149,- Euro und der Notebook-Adapter WPC300N für 119,- Euro.

AMD stellt den derzeit leistungsstärksten Desktop-Prozessor vor.

Samstag, Juni 14th, 2008

AMD stellte heute den AMD Athlon(tm) XP 3000+ vor - den leistungsstärksten Desktop-Prozessor der Welt. Der AMD Athlon XP Prozessor 3000+ verfügt über einen erweiterten integrierten Zwischenspeicher (Cache) und übertrifft die Ergebnisse vergleichbarer PC-Prozessoren bei einer Anzahl wichtiger Software-Benchmarks um bis zu 17 Prozent.

In Europa sind Systeme mit dem AMD Athlon XP Prozessor 3000+ ab sofort bei NEC-CI und bei Maxdata AG erhältlich. Weitere Computerhersteller werden in Kürze folgen.

”AMD setzt Maßstäbe für den Markt der Desktop-Prozessoren, da es unübertroffene Anwendungsleistung sowohl für Geschäfts- als auch für Privatanwender liefert”, sagte Rob Herb, AMDs Executive Vice President und Chief Sales & Marketing Officer. ”Wir konzentrieren uns darauf, auf die Leistungsanforderungen unserer Kunden mit den bestmöglichen Produkten zu reagieren.”

Der AMD Athlon XP Prozessor 3000+ besitzt insgesamt 640 KByte integrierten Zwischenspeicher (L1- und L2-Cache). Das sind nahezu 70 Prozent mehr als bei vorangegangenen AMD Athlon XP Prozessoren. AMD nimmt damit eine Spitzenposition bei Desktop-Prozessoren ein. Durch den vergrößerten Zwischenspeicher können mehr Informationen prozessornah gespeichert werden, was wiederum zu einer Leistungssteigerung bei Softwareanwendungen, wie zum Beispiel Digital Content Creation, 3-D Spielen, Media-Encoding und der Büroproduktivität führt.

”Die Anwender sollten wissen, dass zur Bewertung der PC-Leistung die Frequenz des Prozessors allein nicht ausreicht,” so Kevin Krewell, Senior Analyst des Microprocessor Report. ”Heutzutage können PC-Prozessoren eine Leistungssteigerung durch Weiterentwicklungen ihrer Architektur, wie zum Beispiel vergrößerte Zwischenspeicher und erhöhte Busgeschwindigkeiten, realisieren. Entscheidend ist die Gesamtleistung eines Systems - darauf sollten die Verbraucher bei ihrer Kaufentscheidung achten.”

Die Industrie unterstützt den AMD Athlon XP Prozessor 3000+

”Packard Bell, die Consumer-Division von NEC Computers International und einer von Europas führenden PC-Herstellern, freut sich, seine Produktpalette um den AMD Athlon XP Prozessor 3000+ erweitern zu können. Damit bietet es seinen Kunden die ganze Bandbreite vorhandener Lösungen an”, sagte Aymar de Lencquesaing, Vice President, Sales und Marketing der Consumer Division von NEC Computers International.

”ATIs Anstrengungen sind auf Spitzenleistungen in der Graphik-Technologie und die Schaffung ultimativer visueller Erlebnisse gerichtet”, sagte Rick Bergman, Senior Vice President, Marketing und General Manager, Desktop bei ATI Technologies Inc. ”Durch die Markteinführung des AMD Athlon XP Prozessor 3000+ mit vergrößertem Zwischenspeicher zeigt AMD, dass es sich dem gleichen Ziel verpflichtet hat. RADEON 9700 PRO, die weltweit erste und höchstentwickelte

Virtual Processing Unit (VPU), ermöglicht in Kombination mit dem AMD Athlon XP Prozessor 3000+ ein unglaublich lebendiges und realistisches Spielerlebnis.”

”AMDs neuester Desktop PC Prozessor, der AMD Athlon XP Prozessor 3000+, wird im Maxdata Fortune 5000 PC eingesetzt, der ab sofort verfügbar ist”, so Oliver Barz, International Product Manager für Maxdata PCs. ”Der zusätzliche schnelle Zwischenspeicher des neuen AMD Athlon XP Prozessors bedeutet für uns, dass wir noch besser auf die Nachfrage unserer Kunden nach höherer Leistungsfähigkeit und Produktivität eingehen können, so dass sie ihre Aufgaben schneller und effektiver erledigen können.”

Verfügbarkeit

In Europa sind Systeme mit dem AMD Athlon XP Prozessor 3000+ ab sofort bei NEC-CI sowie Maxdata AG erhältlich. Weitere Computerhersteller weltweit werden in Kürze Systeme mit diesem Prozessor anbieten.

Preise

Der AMD Athlon XP Prozessor 3000+ kostet bei einer Abnahme von 1000 Stück $588. (555 €)

Performance

  • Gesteigerte Softwareperformance durch direkt im Chip integrierten 640KB Cache
  • Das beste digitale Medienerlebnis für x86 Plattformen
  • Maßgeschneidert für Microsoft® Windows® XP
  • QuantiSpeed™ Architektur – der Turbo für Ihre Anwendungen
  • Die Stärke eines zuverlässigen Partners

Preissenkung für AMD Athlon Box Prozessoren

Samstag, Juni 14th, 2008

Ab Montag, den 14. April 2003 findet eine Preisänderung für AMD Athlon(tm) Box-Prozessoren statt!

Es werden alle Modelle der AMD Athlon(tm) XP Box-Prozessoren 2000+ und größer sowie alle AMD Athlon(tm) MP Box-Prozessoren 2000+ und größer davon betroffen sein.

AMD Box-Prozessoren haben eine 3-jährige beschränkte Garantie und werden mit einem Echtheitszertifikat ausgeliefert, um Ihnen sowie Ihre Kunden maximale Sicherheit beim Kauf dieses Produktes zu bieten.

Detaillierte Informationen zu Preisen und Verfügbarkeit erhalten Sie von einem unserer autorisierten Distributoren.

Die hier aufgeführten Namen und Produktbezeichnungen sind Eigentum Ihrer jeweiligen Hersteller. Änderungen des Namens, der Produktbezeichnungen und Produktbeschreibungen unterliegen dem Copyright der jeweiligen Hersteller und können ohne Angabe von Gründen geändert werden.

Sasser-Wurm treibt sein Unwesen

Samstag, Juni 14th, 2008

Schlechte Codequalität verhindert bislang größere Ausbreitung

Forscher des Sicherheitsspezialisten Eeye haben am Samstag einen neuen Wurm entdeckt. Der als ”Sasser” bezeichnete Schädling verbreitet sich ähnlich wie MS Blaster ohne Zutun des Anwenders und nutzt dabei eine Sicherheitslücke im ”Local Security Authority Subsystem Service” (LSASS) von Windows 2000 oder XP.

Sasser sei am Freitagabend erstmals aufgetreten und habe sich bislang nur sehr langsam verbreitet. Den Spezialisten von Eeye zufolge sei dafür die relativ schlechte Codequalität verantwortlich. ”Sasser könnte zwar noch einige Auswirkungen haben, aber er muss von jemandem geschrieben worden sein, der den Code gerade so zum Laufen bekommen hat.”

Der Schädling durchsucht ans Internet angeschlossene Rechner nach der Sicherheitslücke, stellt im Erfolgsfall eine Remote-Verbindung her und installiert einen FTP-Server, über den er sich dann weiter verbreitet.

Symantec hat bisher rund 100 Meldungen von infizierten Systemen erhalten, davon 20 von Unternehmen. Network Associates liegen Informationen von 50 Unternehmen vor, manche davon berichten von hunderten infizierter Systeme. Im Vergleich zu MS Blaster, der im vergangenen Jahr für mehr als zehn Millionen infizierte Rechner verantwortlich war, ist die Ausbreitung von Sasser bislang gering.

Noch ist die Gefahr aber nicht gebannt. ”Wenn die Leute am Montag ihre infizierten Notebooks mit zur Arbeit nehmen, könnte sich Sasser schneller ausbreiten”, so ein Eeye-Mitarbeiter. Johannes Ullrich vom Internet Storm Center berichtet, dass die Geschwindigkeit der Ausbreitung schon jetzt ständig zunehme. ”Er breitet sich aus wie die anderen Würmer. Er bevorzugt lokale Netzwerke und breitet sich teilweise gezielt und teilweise zufällig aus”, so Ullrich.

Microsoft hat bereits am 13. April ein Update für die fehlerhafte Komponente zur Verfügung gestellt. Diese kann entweder über Windows Update oder über Microsofts Website heruntergeladen werden. Ungepatchte Systeme können durch den Einsatz einer Firewall entsprechend geschützt werden. Windows-Update

Repair-Tool von Symantec

Trojaner schleichen sich per Videodatei ein

Samstag, Juni 14th, 2008

Schuld ist das DRM-Modul des Windows Mediaplayers

Trojaner können sich jetzt auch mittels Video-Dateien ausbreiten. Der Antivirenspezialist Panda-Software hat jetzt vor WMV-Dateien gewarnt, die in beliebten Tauschbörsen angeboten werden. Diese sind mit den beiden Trojanern “Trj/WmvDownloader.A” und “Trj/WmvDownloader.B” infiziert.

Die digitalen Übeltäter machen sich dabei eine Lücke im DRM-System (Digital Rights Management) des Mediaplayers von Microsoft zunutze. Eigentlich ist dieses dazu gedacht, die Urheberrechte zu schützen. Beim Öffnen der WMV-Datei versucht der Rechner, die Lizenz auf dem PC zu finden. Ist sie dort nicht vorhanden, sucht der Mediaplayer im Internet weiter, damit die Rechte dort erworben werden können.

Betroffen sind Rechner mit installiertem Service Pack 2 für Windows XP sowie dem Windows Media Player 10. Die infizierten Dateien geben vor, Kontakt mit den Unternehmen Overpeer oder Protectedmedia aufzunehmen, um die digitalen Rechte zu erwerben. In Wahrheit laden sie zahlreiche Adware und Spyware-Programme herunter. Außerdem sollen laut Panda-Software auch Dialer und Viren auf dem PC installiert werden.

Unter anderem werden folgende schädliche Programme installiert: Adware/Funweb, Adware/MydailyHoroscope, Adware/MyWay, Adware/MyWebSearch, Adware/Nsupdate, Adware/PowerScan, Adware/Twain-Tech, Dialer Generic, Dialer.NO, Spyware.AdClicker, Spyware/BetterInet, Spyware/ISTbar, Trj/Downloader.GK. Bisher wurden die WMV-Dateien unter anderem über Kazaa und Emule ausgetauscht. Es ist aber nicht sicher, ob inzwischen auch andere Vertriebswege genutzt werden.

Microsoft bringt Neuauflage von Windows 98

Samstag, Juni 14th, 2008

Fehlerbereinigungen und etliche Neuerungen

Seattle/Frankfurt (AP) - Gut ein Jahr nach Erscheinen von Windows 98 hat Microsoft jetzt unter der Bezeichnung Windows 98 Zweite Ausgabe eine Neuauflage dieses Betriebssystems herausgebracht. Mit ihr wurden etliche Fehler in der alten Version beseitigt. Zudem gibt es einige Neuerungen, wie zum Beispiel die einfachere Installation von Geräten am Universal Serial Bus (USB), oder auch verbesserte Stromsparfunktionen. Mit dabei ist auch der neue Internet Explorer 5.0. Vom Hauptsitz Seattle wurde am Montag bereits eine Testversion des Windows-Nachfolgers mit dem vorläufigen Namen Millennium ausgeliefert.

Etwas verwirrend für die deutschen Kunden ist, dass es die Windows 98 Zweite Ausgabe nicht nur in einer Vollversion für rund 400 Mark und in einer Update-Version von Windows 95 oder einer früheren Windows-Version für 200 Mark gibt, sondern dass man die Fehlerkorrektur auch separat entweder kostenlos über das Internet oder für 50 Mark auf einer CD-ROM, die sich dann Windows 98 Zweite Ausgabe Update CD nennt, direkt bei Microsoft beziehen kann (Telefon: 0180/525 11 99 oder über das Internet: www.microsoft.com/germany/windows98). Letzteres setzt aber eine funktionsfähige Windows 98 Version auf dem Rechner voraus. Ob und für wen sich ein Umstieg oder das Update der Zweiten Ausgabe lohnt, kann man den einschlägigen Computerzeitschriften wie zum Beispiel ”c’t”, ”Chip” oder ”PC-Welt” entnehmen, die teilweise die Titelgeschichten ihrer aktuellen Hefte der Zweite Ausgabe gewidmet haben.

Millennium zielt ausschließlich auf den privaten PC-Markt. Computer sollten einfacher zu bedienen sein, sagte Produktmanager Shawn Sanford. Ausgewählte Unternehmen sollen zunächst die so genannte pre-Beta-Version testen. Sanford sagte, noch stehe nicht fest, welche Bestandteile das neue Betriebssystem haben werde. Im Gespräch sei aber die Unterstützung digitaler Medien und Vernetzung. Enthalten soll auch eine Art Selbstdiagnose bei der Fehlersuche und die Fähigkeit der Fehlerkorrektur.

Spieletest: Soldier of Fortune - Activision im Blutrausch?

Samstag, Juni 14th, 2008
 
Killerinstinkte auf dem heimischen PC In Soldier of Fortune übernimmt der Spieler die Rolle des Söldners John Mullins. Er soll einige sehr schmutzige und inoffizielle Aktionen ausführen, um gestohlene Nuklearsprengköpfe wieder zu beschaffen und die verantwortlichen Terroristen zu stoppen, bevor sie die Bomben zünden.

Die Missionen führen rund um den Globus in Länder wie Japan, den Irak, nach Sibirien und sogar nach Deutschland. Letztes Szenario spielt in einer mittelalterlichen Burg - vielen Dank für dieses Deutschlandbild.

Soldier of Fortune (SoF) - das man etwas unbedarft mit Glücksritter übersetzen könnte und gleichzeitig der Titel eines hierzulande nicht erhältlichen US-Söldnermagazins ist - spielt sich ähnlich wie das indizierte Quake II, dessen 3D-Grafikengine es in einer überarbeiteten Version benutzt.

Anstatt auf Monster schießt der Spieler mit allerlei realitätsnahen bis -fernen Waffen auf zahlreiche menschliche Gegner - in der hierzulande nicht verkauften Version fliegen je nach Ort des Körpertreffers Leichenteile wie Köpfe, Arme und Beine durch die Luft. Die deutsche Version verzichtet aus Gründen des Jugendschutzes auf die so genannten ”Blood and Gore”-Effekte, ist aber immer noch mit dem 18-Jahre-Siegel der Freiwilligen Selbstkontrolle (USK) versehen und das ist gut so. Das menschenverachtende Soldier of Fortune ist das Paradebeispiel eines Spielgenres, bei dem es ausschließlich darauf ankommt, die Gegner gnadenlos zu töten.

Da nutzt es wenig, wenn die Grafik sehr gut aussieht, die Bewegungen der Personen realistisch wirken und die Dialog-Zwischenszenen fast filmreif sind, solange man verletzte Gegner abschießen muss, damit sie nach einer kleinen Karenzzeit den Spieler nicht wieder angreifen. Gelegentlich springen auch Zivilisten durch die Szenerie. Wenn man von diesen jedoch zu viele umbringt, verliert man das Spiel.

Kommentar:
Da wandern täglich Berichte über Massaker in fernen und nicht so fernen Ländern über unsere TV-Bildschirme und wir sind entsetzt. Wie viele der Entsetzten sich an den PC-Bildschirm setzen, um sich an SoF abzureagieren, kann man natürlich nicht sagen, aber man sollte den Software-Hersteller ernsthaft fragen, ob er aus Profitgier alles, was technisch möglich ist, auch realisiert. Den Reigen moderner Konfliktstätten hat Activision mit Soldier of Fortune bereits wirklichkeitsnah abgedeckt. Es ist zu hoffen, dass der Hersteller sein Spiel so bald wie möglich auf dem Index und der Käufer auch mal wieder intelligentere Action-Spiele im Regal findet.

Dieser Spieletest wurde auf der Internet-Präsenz von Global Network News gefunden

Lara is back - Tomb Raider 5 “Die Chronik” erscheint am 24.Nov. 2000

Samstag, Juni 14th, 2008

Was gibt’s Neues, Fräulein Croft?
Wer Tomb Raider - The Last Revelation durchgespielt hat, wurde mit der Ungewissheit zurückgelassen, ob unsere Heldin überlebt hat. Schließlich zeigte die letzte Einstellung eine eingeschlossene Lara in einer Grabkammer. Allerdings dürfte der fünfte Teil der Tomb-Raider-Serie ”Die Chronik” den Nebel um das mysteriöse Verschwinden nicht sonderlich auflösen: Wenige Tage nach ihrem Fortbleiben wird ein Gedenkgottesdienst abgehalten. In der Hoffnung, dass die Gebete für Laras Überleben ein Ohr im Himmel finden, kehren drei Personen nach der Andacht in Laras Haus zurück: Jean Yves, Winston und der irische Priester Father Patrick. In tiefer Trauer erinnern sich die Versammelten an die wagemutigen Abenteuer des weiblichen Indiana-Jones-Pendants. Erst im weiteren Spielverlauf wird nach und nach immer klarer, was genau Lara in der Vergangenheit mit diesen drei Personen zu tun hatte.

Die Schauplätze
Die Gedächtnis-Reise führt den Spieler durch vier verschiedene Episoden und Lebensabschnitte der 32-jährigen Schönheit. Die Handlung beginnt mit einer für den Fan vertrauten Umgebung: In Rom werden schnell Erinnerungen an den zweiten Teil in Venedig wach. Atmosphärisch gut in Szene gesetzt, lockt die zweite Episode mit einem russischen U-Boot. So wird man in diesem Part eher das Gefühl haben, Dana Scully anstatt der britischen Forscherin zu steuern. Waffenlos muss sich die 16-jährige Lara ganz auf ihre Beweglichkeit und ihren Verstand verlassen, um mit allen Gefahren und Feinden zurechtzukommen, die ihr auf der irischen Insel begegnen. Der letzte Abschnitt ist vielleicht der beste und innovativste des ganzen Spiels: In einem Hochhaus sieht sich Madame Croft gezwungen, penibel auf die Sicherheitsvorkehrungen zu achten, um unerkannt zu bleiben. In diesem High-Tech-Hochaus-Level wird die Cyber-Ikone einen Begleiter namens Zip haben, der sie mit Informationen versorgt. Im Großen und Ganzen lehnt sich die Atmosphäre des Spielabschnitts sehr stark an den Film ”Matrix” an, zumal Lara in ihrem schwarzen Latex-Anzug sehr stark mit Trinity um den coolsten Look konkuriert.
Fazit: Jeder Abschnitt veranlasst den Spieler, seine Taktik an die jeweiligen Gegebenheiten anzupassen, was den TR-Fan ganz gut fordern dürfte.

Neue Features
Zahlreiche neue Animationen werden die Augen des Fans erfreuen. Hierzu zählen auch die neuen Bewegungsabläufe des Balancierens auf einem Seil oder des Hangelns an Stangengerüsten. Mit der ”Suchen-Option” kann Lara jegliche Aktenschränke, Schubladen und Schreibtische durchwühlen, um nützliche Gegenstände zu finden, wie zum Beispiel den neuen Wurfhaken oder das Präzisionsgewehr.

Ferner werden ihre Aktionen nicht mehr auf taube Ohren stoßen: Die überarbeitete Künstliche Intelligenz der Gegner verlangt ein leiseres Vorgehen, da eventuelle Gegner auf die Geräuschkulisse achten. Mit der ”Tarn-Option” ist Lara jedoch in der Lage, ob mit oder ohne Chloroform die Feinde unschädlich zu machen - Rambo lässt grüßen.

Insgesamt zeichnet sich die grafische Umgebung der vorgegebenen Levels durch weitere Details, verbesserte Lichteffekte sowie eine größere Anzahl von Spielcharakteren und Objekten aus, die nun auch umfassendere Interaktionsmöglichkeiten bieten. Das Inventar wird in größerem Umfang genutzt, so dass über die ”Kombinieren-Option” vielfältigere Variationsmöglichkeiten gegeben sind.

Ein Leckerbissen
Aufgrund vielfachen Wunsches der Fans hat Core Design an einer modifizierten Endverbraucher-Version des Tomb-Raider-Editors gearbeitet, die es den Spielern ermöglicht, mit Hilfe derselben Tools, die auch von den Tomb-Raider-Programmierern benutzt werden, eigene Levels zu kreieren.

Schlusswort
Die Chronik vereint die populärsten Elemente der vorangegangenen Tomb-Raider-Titel. Die Aufgabenstellung ist dank der linearen Gestaltung jedes Adventures eindeutig und wird die TR-Rookies nicht ziellos umherlaufen lassen. Wie Core Designs schon vor geraumer Zeit angekündigt hat, kommt es erst im nächsten Jahr zu der langerwarteten Bekanntschaft mit der neuen Grafik-Engine, wenn im Sommer 2001 ”The Next Generation” (Tomb Raider 6) den Markt überflutet. Vorerst muss der Spieler noch mit der alten Engine vorlieb nehmen, gleichwohl die Coreianer alles Mögliche herausgekitzelt haben. Letztendlich handelt es sich bei ”Die Chronik” um ein gelungenes Intro für den sechsten Teil der Lara-Croft-Saga. Mir bleibt nur der ketzerische Gedanke, ob es nicht nach dem sechsten Teil an der Zeit wäre, den Action-Adventure-Kult zu begraben, um Lara Croft auf anderen Plattformen wieder zum Leben zu erwecken.
Endverbraucherpreis: 89,95 DEM

 

 

Disput um Sicherheit von Firefox - Symantec: Mehr Lücken als bei Windows

Samstag, Juni 14th, 2008

Scottsdale (pte) - Auch mit steigender Popularität wird der Open-Source-Browser Firefox wesentlich sicherer bleiben als seine Konkurrenzprodukte aus dem Hause Microsoft. Mit dieser Versicherung trat Mozilla-Präsidentin Mitchelle Baker einem Bericht des US-Sicherheitsanbieters Symantec http://www.symantec.com entgegen. Symantec will, heißt es im aktuellen Sicherheitsreport des Unternehmens, bei Firefox mehr Sicherheitslücken gefunden haben als beim Markt beherrschenden Internet Explorer.

”Nichts ist perfekt”, sagte Baker bei einer Diskussion. ”Aber Firefox weist noch immer nicht so viele Lücken auf wie der Internet Explorer und die steigende Popularität des Browsers wird darin nichts ändern. Es gibt die Anschauung, dass der steigende Marktanteil alleine für mehr Schwachstellen sorgt, aber diese Anschauung kann rational nicht begründet werden”, erklärte Baker laut einem Bericht des Branchendienstes Cnet. Das bessere Sicherheits-Profil ihres Browsers begründete Baker unter anderem mit den Bedingungen, unter denen er entwickelt worden ist. ”Nicht in einem Betriebssystem drinnen zu sein, ist für uns ein phänomenaler Vorteil”, sagte Baker. Ein weiterer Vorteil liege darin, dass Firefox keine Active-X-Plug-ins unterstütze. ”Das ist nur so lange ein scheinbarer Nachteil, bis man gehackt wird”, erklärte die Mozilla-Präsidentin.

Bakers Sicherheits-Optimismus über das eigene Produkt wird nicht von allen geteilt. ”Es gibt die Auffassung, dass Firefox als Open-Source-Produkt sicherer ist, aber der Browser hat genauso viele Schwachstellen wie andere Produkte - wenn nicht sogar mehr”, sagte John Donovan von Symantec Australien bei der Vorstellung des Security-Reports seines Unternehmens. Der Report ortet 13 Schwachstellen beim Internet Explorer, aber 21 bei den Mozilla-basierten Browsern. Dabei wurden neun der Schwachstellen bei den Microsoft-Produkten als sehr schwerwiegend eingestuft. Bei den Mozilla-Browsern waren es elf.

Wenn Microsoft Autos bauen würde…

Samstag, Juni 14th, 2008

Bei einer Computermesse hat Bill Gates die Computer-Industrie mit der Auto-Industrie verglichen und das folgende Statement gemacht:

”Wenn General Motors mit der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computer-Industrie, dann würden wir heute alle 25-Dollar-Autos (ca. 40 DM) fahren, die 1.000 Meilen pro Gallone Sprit (ca. 3 Liter) fahren würden.”

Als Antwort darauf veröffentlichte General Motors eine Presseerklärung mit folgendem Inhalt: Wenn General Motors (GM) eine Technologie wie Microsoft entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren:

  • Ihr Auto würde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tage einen Unfall haben.

  • Jedes Mal, wenn die Linien auf der Straße neu gezeichnet werden würden, müsste man ein neues Auto kaufen.

  • Gelegentlich würde ein Auto ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn einfach ausgehen und man würde das einfach akzeptieren, neu starten und weiterfahren.

  • Wenn man bestimmte Manöver durchführt, wie z.B. eine Linkskurve, würde das Auto einfach ausgehen und sich weigern, neu zu starten. Man müsste dann den Motor neu installieren.

  • Man kann nur alleine in dem Auto sitzen, es sei denn, man kauft ”Car95” oder ”CarNT”. Aber dann müsste man jeden Sitz einzeln bezahlen.

  • Macintosh würde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren, zuverlässig laufen, fünfmal so schnell und zweimal so leicht zu fahren sind, trotzdem laufen Sie nur auf 5% der Straßen.

  • Die Kontroll-Leuchte, die Warnlampen für Temperatur und Batterie würden durch eine ”Genereller Auto-Fehler”-Warnlampe ersetzt.

  • Neue Sitze würden erfordern, dass alle dieselbe Gesäß-Größe haben.

  • Das Airbag-System würde fragen ”Sind Sie sicher” bevor es auslöst.

  • Gelegentlich würde das Auto Sie ohne erkennbaren Grund aussperren. Sie können nur wieder mit einem Trick aufschließen und zwar müsste man gleichzeitig den Türgriff ziehen, den Schlüssel drehen und mit einer Hand an die Radioantenne fassen.

  • General Motors würde Sie zwingen, mit jedem Auto einen Deluxe Kartensatz der Firma Rand McNally (GM Tochter) mitzukaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht brauchen oder möchten. Wenn Sie diese Option nicht wahrnehmen, würde das Auto sofort 50% langsamer werden. Darüber hinaus würde GM deswegen ein Ziel von Untersuchungen der Justiz

  • Immer dann, wenn ein neues Auto von GM vorgestellt werden würde, müssten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der Bedien-Hebel genau so funktionieren würde, wie in den alten Autos.

  • Man müsste den ”Start”-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten.

Mit der Datenautobahn in die Zukunft

Samstag, Juni 14th, 2008

Deutschland auf dem Computertrip: Internet als neues Medium setzt sich jetzt auf breiter Front durch.

Die einen nennen es das digitale Nervensystem der Welt, die anderen sehen in ihm das zentrale Unterhaltungsmedium der Zukunft: Das Computernetzwerk ”Internet”, in den 70er Jahren von US-Militärs entwickelt, erlebt in Deutschland einen Boom. T-Online, das Netzdienst der Telekom, verdoppelte in nur zwei Jahren seine Kundenzahl auf über zwei Millionen. Auch für den Mittelstand wird ”das Netz zunehmend wichtiger.

Rund 100 Millionen Menschen sind heute weltweit an das Internet angeschlossen, die Hälfte davon Amerikaner. Jährliches Wachstum 25 Prozent. In Europa sind zur Zeit die Franzosen Spitze bei der Nutzung des neuen Mediums. Doch bis Ende des Jahres 2001 sollen die Deutschen mit 16 Millionen Online-Anschlüssen die Nase vorn haben, sagen Experten vom Fachverband Informationstechnik. Die fast unbegrenzten Möglichkeiten, die das Netz der Netze bietet wurden in der Bundesrepublik nur zögernd erkannt.

Nicht nur für Großbetriebe

Spielerei oder nur für Großunternehmen - so lauten die gängige Vorurteile des Mittelstands gegenüber dem Internet. Das elektronische Kommunikationsnetz das innerhalb von Sekunden den Datenaustausch rund um den Globus erlaubt, stößt bei vielen kleinen und mittleren Unternehmen auf Skepsis. Nicht einmal jedes zweite Unternehmen (41 Prozent) verfügt über einen Zugang zum Internet, ergab die Umfrage der deutschen Wirtschaft. Auch die Zahl der Betriebe, die selbst im Netz präsent sind, ist noch gering: Nur 18 Prozent haben zur Zeit ein eigenes Internet-Angebot.

Dabei kann die Nachfrage gewaltig sein. Weit über eine Million ”visits” (Besuche) pro Monat verzeichnen die Internet-Angebote von Zeitungen wie ”Bild” (www.bild.de) oder ”Focus” (www.focus.de). Und auch der Deutsche Bundestag kann sich über mangelndes Interesse nicht beklagen: 56.000 Zugriffe (”hits”) hat die Internet-Adresse www.bundestag.de pro Tag.

Hälfte der Nutzer sind Frauen

Längst nutzen nicht nur Computerfreaks das elektronische Angebot. Beim Onlinedienst ”AOL”, der weltweit zwölf Millionen Nutzer zählt, stieg der Anteil der weiblichen Mitglieder in vier Jahren von 16 auf jetzt 52 Prozent.

Den Zugang zum Internet verschaffen sich die meisten deutschsprachigen Nutzer über den PC ihres Arbeitgebers oder ihrer Ausbildungsstätte (je rund ein Drittel). Nur 28 Prozent ”loggen” sich privat ins globale Netz ein. So sind die meisten ”Internet-Surfer - wie die Benutzer inzwischen genannt werden - Angestellte (39%), Studenten (22%) oder Selbständige (15%)

Dabei wir das Internet vor allem zur Abfrage von aktuellen Daten genutzt (bei AOL z.B. täglich 75 Millionen Zugriffe auf Aktienkurse) sowie zum Versenden und Empfangen von elektronischer Post (”e-Mail”).

Jährlich 100.000 neue Arbeitsplätze

Der schnelle Erfolg des Trendmediums hat positive Folgen. So schaffen die deutschen Anbieter von Informationstechnologie jährlich rund 100.000 Arbeitsplätze, ermittelte das Bundeswirtschaftsministerium.

Nicht immer surfen Angestellte zum Nutzen der Firma im Internet. Vor Feierabend werden, meldet ”Capital”, oft Streifzüge durch virtuelle Rotlichtviertel unternommen. Nicht mehr lange: Eine Software kann jetzt den PC-Zugang zu bestimmten Internet-Adressen sperren.

Warnung vor gefährlichen Dialer-Programmen - INTERNET: Hohe Telefonkosten durch 0190er-Nummern

Samstag, Juni 14th, 2008

Vor dem Herunterladen und dem Nutzen von Dialer-Programmen hat die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (AgV) erneut eindringlich gewarnt. Grund: Die Beschwerden in den Verbraucherzentralen über hohe Telefonrechnungen reißen nicht ab.

Ursache dafür sind die ”Dialer-Verbindungen”, die sich über die teuren 0190er Nummern ins Internet einwählen. Dialer sind Programme für kostenpflichtige Seiten (Erotik, Informationen, Spiele etc.), die im Internet kostenlos herunter geladen werden können. Wird dieses Programm gestartet, wird die normale Internetverbindung durch diese wesentlich teurere Verbindung über den Service 0190 oder über Auslandsrufnummern aufgebaut. Mit der Telefonrechnung kommt dann das böse Erwachen.

Wer aus Neugier Spiele-, Informations- oder Sexseiten im Internet anschaut und dabei nicht aufpasst, kann sich schnell so einen Dialer ”einfangen”, also unbewusst herunter laden. ”Seriöse” Dialer weisen deutlich darauf hin, dass es sich um eine kostenpflichtige Verbindung handelt, die aufgebaut wird. Internetbenutzer haben keine Chance, sich rechtlich gegen eine Bezahlung zu wehren, wenn auf die Wirkung sowie die Kosten der Programme hingewiesen wurde.

Ist dies jedoch nicht der Fall, kann nach Ansicht der Verbraucherschützer die Zahlung verweigert werden. Um im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung gewappnet zu sein, muss der Geschädigte Beweise sammeln. Daher keinesfalls in Panik die Dialer-Programme vom PC löschen, sondern sie auf Diskette sichern. -cid

Quelle: Recklinghäuser Zeitung

INTEL führt die Markenbezeichnung “Pentium® III Prozessor” für die nächste Generation von Mikroprozessoren ein

Samstag, Juni 14th, 2008

Pentium IIIFeldkirchen / Santa Clara, den 11. Januar 1999 - Die nächste Mikroprozessor-Generation von INTEL wird die Markenbezeichnung “Pentium® III Prozessor” tragen. Die neuen Hochleistungsprozessoren mit dem Codenamen “Katmai” werden noch im Laufe des ersten Quartals 1999 auf den Markt gebracht werden. Der Name “Pentium III Prozessor” baut auf eine der bekanntesten Markenbezeichnungen weltweit auf. Der neue Markenname vermittelt das höchstmögliche PC-Erlebnis und steht für die nächste Generation des Internets. Der Pentium III Prozessor wird im ersten Quartal 1999 eingeführt werden. Er wird multimediale Anwendungen im Internet noch realitätsgetreuer machen, und er stellt eine sichere Investition dar im Hinblick auf die stetig steigenden Anforderungen aktueller und zukünftiger Software.

“Überall auf der Welt assoziieren PC-Anwender die Marke Pentium Prozessor mit höchster Leistungsfähigkeit, Kompatibilität und Qualität,” so Jami Dover, Vice President der Sales and Marketing Group von INTEL.” Die Anwender werden die Pentium III Prozessorfamilie sofort als die neuen Hochleistungsprozessoren von INTEL erkennen, auch in den Produktlinien der PC-Hersteller.”

INTEL veröffentlichte außerdem die Markenbezeichnung “INTEL® Pentium® III Xeon™ Prozessor” für das Marktsegment der Server und Workstations.

Das Logo des INTEL Pentium III Prozessors sowie des INTEL Pentium III Xeon Prozessors werden am INTEL Inside® Programm teilnehmen, dem größten Kooperations-Werbeprogramm weltweit.

Die INTEL® Pentium® III Prozessormarke ist ein neues Mitglied in der Markenfamilie der INTEL Inside® Prozessoren. Dieser neue Markenname verwendet als Grundlage eine der weltweit bekanntesten Marken, um eine neue Dimension des Personal Computing zu verbreiten, die multimedialen Inhalten zu mehr Realität verhilft und das Internet lebendiger macht. Der neue Pentium III Prozessor wird noch im ersten Quartal 1999 vorgestellt werden und ist dann der fortschrittlichste und leistungsstärkste Prozessor von INTEL für Desktop-PCs.

xeon_pentium3.gif (1035 Byte)Außerdem stellen wir den Pentium® III Xeon™ Markennamen innerhalb INTEL’s neuester Prozessormarke vor, die entwickelt wurde, um auch für Server und Workstations im Midrange-Bereich und darüber immer höhere Leistung zur Verfügung zu stellen, entsprechend der Entwicklung im Desktop-Bereich.

Der neue Pentium III Xeon Prozessor wird später in diesem Jahr vorgestellt werden.

Mit INTEL® Prozessoren lassen sich hochwertige Computerlösungen realisieren, die auf die Anforderungen der Anwender abgestimmt sind. Ob das System für den professionellen Einsatz in Unternehmen, für spielerische Unterhaltung, als Einstieg oder für das Surfen im Internet bestimmt ist - achten Sie beim Kauf stets auf das INTEL Inside® Logo.

Weitere Informationen zum Pentium III können auf der Internet-Seiten der INTEL Corporation nachlesen.

Neuer AMD-Prozessor ”Athlon” schlägt Intels Pentium III

Samstag, Juni 14th, 2008

athlon.gif (4588 Byte)Hannover (ots) - Mit dem neuen Prozessor ‘Athlon’, den AMD am 16. August herausbringt, bekommt Intel erstmals Konkurrenz außerhalb des Low-End-Bereiches. Intels Pentium III verliert alle Vergleiche mit AMDs Athlon, berichtet das Computermagazin c’t in seiner aktuellen Ausgabe 16/99. Ob im Bereich Spiele oder Multimedia, ganz besonders aber bei wissenschaftlichen Berechnungen: In allen Tests schnitt der neue Athlon von AMD mit 600 MHz unabhängig vom Betriebssystem besser ab. Nur wenn die Prozessorumgebung (Festplatte, Grafikkarte, Speicherinterface) bremst, kann Intels Prozessor bei den Testergebnissen mithalten.

Im so genannten Gleitkommabereich könnte wohl erst ein Pentium mit 800 MHz die Leistung des Athlon überbieten. Doch beim Pentium III zeigten sich bei derzeit 600 MHz schon Hitzeprobleme. Er ist ziemlich am Ende seiner Entwicklung angekommen. Im aktuellen Design und Herstellungsprozess kann man keine viel schnelleren Modelle mehr erwarten.

”Der Athlon ist dem Pentium III um eine Generation voraus”, fasst c’t-Redakteur und Hardware-Experte Andreas Stiller die Testergebnisse zusammen. ”Das Design ist frisch und schreit geradezu nach höheren Taktraten. AMD kann nun in alle Leistungsklassen vorstoßen.”

Auch wenn der Pentium III wie von Intel geplant 30 Dollar preiswerter auf den Markt kommt, stellt der Athlon eine viel versprechende Alternative dar und bietet mehr Leistung. Für beide Prozessorentypen gilt allerdings: Eine moderne Grafikkarte ist entscheidend, wenn Anwender mit ihrem Rechner mehr als Rechen- oder Büroarbeit vorhaben. Deshalb sollten vor allem Käufer von Schnäppchen-Rechnern darauf achten, dass mindestens eine Karte der Klasse Riva TNT2 oder Voodoo 3 enthalten ist.

Im Test: Der neue Aldi-PC

Samstag, Juni 14th, 2008

Bei Aldi-Süd gab es heute - einen Tag früher als erwartet - doch schon den neuen Aldi-PC , über den wir schon gestern berichteten. Wir haben uns für unsere Leser in einen übervollen Aldi-Discounter vorgekämpft, einen Aldi-PC ergattert und anschließend auf Herz und Nieren getestet. Hier das Ergebnis:


Der Aldi-PC kommt in einem riesigen Paket daher, in dem Monitor, Zentraleinheit, Tastatur und diverse CDs, die Maus und diverse Kabel stecken. Eine ausreichende, deutschsprachige Anleitung hilft beim Aufstellen und Installieren des Systems. Vor dem Einschalten des Rechners warfen wir jedoch ein Blick in den Rechner. Nach dem Entfernen der Gehäusepartie des ATX Mini-Towers fiel uns sofort eines auf: Es steckte nicht eine Steckkarte im Rechner! Doch es handelte sich um kein Versehen: sowohl die 8MB Riva 128ZX AGP-Grafikkarte als auch die PCI-Soundkarte befinden sich direkt auf dem Mainboard, was das aufgeräumt wirkende Innere erklärt. Das Intel-Mainboard mit BX-Chipsatz und 100MHz Frontside Bus besitzt zwei Speicherbänke, die mit je 32MB bestückt sind. Wer später aufrüsten will (bis zu 384MB), muss also wohl oder übel die alten Speicherbausteine herausnehmen und ersetzen. Auf dem Mainboard sitzt ein schneller Intel Pentium II, der mit 350MHz für ordentlich Dampf sorgt. Insgesamt gibt es 3 freie PCI und einen freien ISA-Steckplatz. Wer die Grafikkarte ersetzen will, findet leider keinen AGP Port vor - die on-board Grafikkarte ist allerdings intern dennoch über AGP angeschlossen und lässt sich im Bios ausschalten.

Beim Einschalten des Systems waren wir sehr überrascht, was jetzt kam, hatten wir nicht erwartet: Anstatt einer Installationsroutine startete Windows 98 und kurze Zeit später erblickten wir ein annähernd perfektes und fertig installiertes System. Sogar die Bildauflösung und die Bildwiederholfrequenz waren an den Bildschirm angepasst, bei 1024 x 768 in 24-Bit Farbe in 75Hz zeigte sich uns ein sauberes, flimmerfreies und scharfes Bild, ohne größere Mängel. Da der Monitor laut Anleitung 85Hz verkraftet, probierten wir auch diese Bildwiederholfrequenz aus, hier gab es jedoch einen leichten Schärfeverlust zu bemängeln, der bei 75Hz nicht auftrat. Beim Einschalten des Monitors beim Betrieb mit 85Hz ergab sich ein leicht fleckiges Bild bei hellen Hintergründen. Da 75Hz jedoch ausreichen, um vernünftig zu arbeiten, ist das zu verschmerzen. Auch die Tastatur des Rechners kann überzeugen, sie besitzt einen spürbaren Druckpunkt und ist sehr angenehm. Anders verhält es sich mit dem Lite-On CD-ROM Laufwerk, es verrichtet zwar seine Arbeit recht schnell aber lautstark, im ansonsten leisen Aldi-PC.

Die eingebaute 8,6GB Festplatte von Seagate ist in zwei Partitionen aufgeteilt. Auf der zweiten, etwa 2 GB großen Partition, befindet sich eine komplette Installationsversion von Windows 98, was die Wartung zum Kinderspiel macht. Die auf CD mitgelieferte Software von Micosoft, Works 4.5, Word 97 und Encarta 98, ist ebenfalls schon installiert, auch hier entfällt also für den Kunden Arbeit. Etwas versteckt auf der Festplatte findet sich eine Online-Hilfe als HTML-Datei, die leider nicht automatisch beim Erst-Start geladen wird. Wahrscheinlich hat man sich dazu entschlossen, sie nicht zu verwenden, aus welchen Gründen auch immer.

Fazit:
Lebensmitteldiscounter Aldi hat mit dem neuen PC ein besonderes Schnäppchen im Angebot, das wir nur empfehlen können. Für knapp 2000 DM bekommt man einen ordentlich ausgestatteten, perfekt vorinstallierten PC, der nicht nur bei Büroarbeiten sondern auch in Sachen Spiele eine ordentliche Leistung bietet. Sowohl Systemleistung und Ergonomie sind ansprechend und enttäuschen nicht im Geringsten. Schade nur, dass die Aldi-PCs immer so schnell ausverkauft und dementsprechend schwer zu ergattern sind! Wer einen Rechner möchte, sollte sich wirklich früh zu Aldi aufmachen.

Dieses Testbericht fanden wir bei Golem Network News (GNN) und ist dort nachzulesen
http://www.gnn.de/9811/98111005-ck.html

Multimedia Internet-PC mit Pentium® III Prozessor

Samstag, Juni 14th, 2008

Ausstattung PC:

  • Intel® Pentium® III Prozessor   500 MHz Taktfrequenz,

  • 512 KB Second Level Cache Motherboard mit Original Intel® ZX Chipsatz und 100 MHz Frontside Bus,
    2 USB Schnittstellen

  • Seagate 14,2 GB High Speed Festplatte 7.200 UPM mit Ultra ATA-Interface

  • Siemens 64 MB Arbeitsspeicher PC 100 S-DRAM,1 Modul (Max. 256 MB)

  • Riva TNT 2 M 64 32 MB AGP 3D-Grafik

  • CREATIVE Soundblaster Audio PCI 64 V

  • LITEON 40 maX CD-ROM Laufwerk

  • SONY 3,5′ Diskettenlaufwerk

  • CHICONY PS/2 Tastatur mit Euro-Symbol

  • LOGITECH PS/2 Maus incl. Pad

Monitor:

  • MEDION 17′ Flat Square Color-Monitor,

  • 0,27mm Lochmaske,

  • Videobandbreite 110 MHz

  • 40,5 cm sichtbare Bildschirmdiagonale

  • 1280 x 1024 max. Auflösung

  • Energiesparschaltung,

  • Digital Control

  • Strahlungsarm nach TCO 99

Modem:

  • U.S. Robotics56K PCI V.90,

  • Daten-Fax-Modem inkl. Modem-Manager-Software und Telefon-Anschlusskabel

  • Original Software

Betriebssystem:

Microsoft® Betriebssystem WINDOWS 98 2nd Edition (OEM-Vers.) inkl. Internet Explorer 5.0 und Internet Tools

Software:

  • Microsoft Word 2000 (OEM-Version)

  • Microsoft Works 2000 (OEM-Version)

  • G-DATA AntiVirenKit 8.07 incl. Virenprüfer 8.08

  • AOL auf CD-ROM:
    In den ersten 6 Monaten keine Nutzungsgebühren zzgl. 3,9 Pf./Min. Telefongebühren und 6 Pf. pro Verbindungsaufbau. Dieses Angebot gilt nur in Verbindung mit dem Kauf eines LIFETEC PCs. Danach nur 9,90 DM Nutzungsgebühr pro Monat, zzgl. 3,9 Pf./Min. Telefongebühren und 6 Pf. pro
    Verbindungsaufbau. Ohne Limit ins INTERNET.In den ersten 30 Tagen 20 Stunden ohne Telefongebühren zzgl. 6 Pf. pro Verbindungsaufbau.

  • INCLUSIVE CD-ROMs
    Vorinstallierte Programme werden auch auf CD-Rom’s mitgeliefert

  • 12 Monate Garantie
    Hotline 365 Tage im Jahr, auch sonn- und feiertags!

Das Intel® Inside Logo und Pentium® sind eingetragene Warenzeichen der Intel® Corporation

Komplett-Set incl. 17′ Monitor und Hotline & Vor-Ort-Service
1.998,-
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