Archive for the ‘Allgemeine Archiv-News’ Category

Wurm Badtrans gefährdet E-Mail-Kommunikation

Samstag, Juni 14th, 2008

Wurm und Trojaner im Paket

Der Anti-Viren-Hersteller Kaspersky Labs warnt vor dem neuen Wurm ”Badtrans”, der alle ungelesenen Nachrichten im E-Mail-Postfach beantwortet und außerdem einen Trojaner ins Windows-System einschleust. Die Wurm-Komponente kann dabei die E-Mail-Kommunikation schnell zum Erliegen bringen.

Die Wurm-Komponente von Badtrans befällt nach Aussage von Kapersky Labs alle Mail-Clients mit Standard-MAPI-Funktionen, indem dieser alle ungelesenen E-Mails beantwortet. Diese enorme Belastung kann die betreffenden Mail-Server schnell zum Zusammenbruch führen, denn der Wurm achtet nicht darauf, ob ein Rechner bereits infiziert ist. Dadurch kann es leicht passieren, dass sich der Wurm zwischen zwei bereits infizierten Rechnern immer wieder versendet und immer auf seine eigenen ”Infektions-Mails” reagiert.

Ferner enthält Badtrans einen Trojaner, der Informationen sammelt und diese an eine bestimmte E-Mail-Adresse versendet. Wurde der Wurm durch Aktivierung des Dateianhangs gestartet, nistet sich dieser im Windows-Verzeichnis ein und legt sich dort unter dem Dateinamen INETD.EXE ab. Auch die (noch nicht installierte) Trojaner-Komponente findet sich hier zunächst und trägt zunächst den Namen HKK32.EXE. Nach der Installation kann man den Trojaner anhand der Dateien KERN32.EXE, HKSDLL.DLL und CP_23421.NLS identifizieren, die sich im Windows-Systemverzeichnis finden.

Den E-Mail-Wurm erkennt man nur recht schwer, da er auf eingegangene E-Mails reagiert und so wie eine normale E-Mail-Antwort aussieht. So behält der Wurm den Betreff bei und fügt lediglich das typische ”Re:” dazu. Außerdem zitiert er die Original-Mail und setzt den recht unverfänglichen Text ”Take a look to the attachment.” als Antwort unter das Zitat. Auch am Dateianhang selbst lässt sich der Wurm nicht ausmachen, denn er pickt sich hier zufällig einen Dateinamen von über zehn möglichen Namen heraus, die entweder auf SCR oder PIF enden.

Quelle: www.golem.de vom 17.04.2001

Symantec warnt vor “Noped” - Neuer Mail-Wurm sucht nach Kinderpornos

Samstag, Juni 14th, 2008

Der Softwarehersteller Symantec warnt vor einem neuen Mail-Wurm, der möglicherweise mit guten Absichten geschrieben wurde. Der Visual-Basic-Wurm “Noped” werde als Anhang einer E-Mail verschickt, so das Unternehmen. Nach seiner Aktivierung zeige er eine Testdatei und durchsuche die Festplatte von Windows-Rechnern nach Dateien mit Kinderpornographie.

Als Grundlage für seine Suche verwendet “Noped” offenbar eine Liste mit Dateinamen, die für den Virenschreiber auf Bilddateien mit Kinderpornographie hindeuten. Hat der Wurm eine solche verdächtige jpg-Datei entdeckt, dann benachrichtigt er eine zufällig ausgewählte Polizeidienststelle auf einer Liste. Überdies versendet er sich wie die anderen Würmer auch an alle Adressen, die im Outlook-Adressbuch des infizierten Computers vorhanden sind.

Die Betreffzeile der Mail, mit der Noped zur Zeit verschickt wird, lautet: “FWD: Help us all to end illegal child porn now”. Die Datei im Anhang heißt: “End illegal child porn now.txt” .

Neuer Wurm W32/MsWorld@MM spielt Trickfilm ab

Samstag, Juni 14th, 2008

W32/MsWorld@MM ( Alias:Win32/MsWorld.A, World.EXE.Worm, Worm.MSWorld.A ) ist ein Mass-Mailing-Wurm der sich über Outlook verbreitet.

Die E-Mail hat folgenden Inhalt:

Betreff: Miss World

Inhalt:
Hi, Enjoy the latest pictures of Miss World from various Country

Attachement: misworld.exe

(Es wurden auch Attachements mit den Bezeichnungen: MissWorld.exe, MWld.exe und MWrld.exe gemeldet)

Bei dem 131,072 Bytes großem Attachement handelt es sich um einen Macromedia Flash-Movie.

Wird des infizierten Attachements aufgerufen erscheint folgende Textmeldung:

“I fall more in love with you each day!”.

Im Anschluss modifiziert der der Wurm die Registry, damit er beim  nächsten System-Neustart mit geladen wird.

Dann fügt W32/MsWorld@MM der Autoexec.bat
folgende Eintrag hinzu:
Echo Off
Echo “This Everything for my Girl Friend………,
(CatEyes, KRSSL, SS Hostel)”
Format C: /q /autotest
Echo On

was zu folge hat, dass beim nächsten Neustart die Botschaft:
“This Everything for my Girl Friend………, (CatEyes, KRSSL, SS Hostel)” gezeigt wird und danach das Laufwerk “C” formatiert wird.

Außerdem versucht er folgende Dateien zu löschen:

system.dat
system.da0
user.dat
user.dt0

Da es sich bei system.dat und user.dat um Dateien handelt die gerade von einem Systemprozess verwendet werden ist ein Löschen nicht möglich und es wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

Nach diesen Änderungen zeigt W32/MsWorld@MM dann einen Flash-Film mit folgenden Fotos gezeigt: 

Unser Rat an alle User: Öffnen sie niemals Attachements unbekannter Herkunft oder mit verdächtigen Namen. Möge diese auch noch so verlockend klingen!

Viren für Web-Sites und Messenger

Samstag, Juni 14th, 2008

Hersteller von Antiviren-Software warnen vor bisher ungesehenen Gefahren

Sicherheitsexperten haben zwei neue Virenvarianten entdeckt und Systemadministratoren angehalten, ihre Antiviren-Software auf den neuesten Stand zu bringen. So erklärte der Cryptic Software-Consultant Jonathon Mynott, Hacker zeigten verstärkt Interesse an einem Virus-Tool namens God Message. Laut Mynott ist es mit dem Tool möglich, ActiveX-Code auf Web-Sites zu platzieren. “Sie müssen dann nur auf einer Page surfen, um sich zu infizieren”, sagte er.

Besuchen die Nutzer eines Internet Explorer eine infizierte Site, lädt im Hintergrund ein komprimiertes Programm. Beim Neustart wird es entpackt und ausgeführt. Das Problem: Auch harmlose Sites können gehackt und mit dem schädlichen ActiveX-Element versehen werden. “Passiert das mit einer populären Site wie MSN würde das in kurzer Zeit sehr großen Schaden anrichten”, so Mynott.

Der Technik-Chef des Antiviren-Softwareherstellers Sophos, Graham Clueley, sagte, er sehe weniger den mit God Message 4 erzeugten Virus als Problem, als vielmehr bösartigen Code, der sich über den Instant Messenger verbreite. Der Choke-Wurm, den Sophos in der vergangenen Woche gefunden hat, versendet sich selbst an die Mitglieder der Buddy-Liste im MSN-Messenger sowie ein Programm namens “Shoot-presidentbush.exe”.

Laut Cluley sollten Unternehmen darüber nachdenken, Instant Messaging zu verbieten. “Dieser Virus hier kommt auch hinter ein Gateway mit Virenscanner”, so Cluley. 

Quelle: www.zdnet.de vom 15.06.01

Virenwarnung für den Dateivirus: TROJ_SIRCAM.A

Samstag, Juni 14th, 2008

Nein, wir sprechen nicht von der Furcht einflößenden Sommergrippe (auf die entsprechenden Schreckensschlagzeilen werden wir allerdings auch nicht mehr lange warten müssen. Alle Jahre wieder, pünktlich zur Saure-Gurken-Zeit in der deutschen Presselandschaft…) - ein elektronischer Schädling ist es, der Netzwerkadministratoren und hilflosverzweifelte Nutzer derzeit gleichermaßen in Atem hält.

“SirCam”, so der Name des e-mail-Wurms, mag zwar auf den ersten Blick wie die 1001. Variante des ILOVEYOU-Virus aussehen, entpuppt sich aber bei genauerem Hinsehen als weitaus perfiderer Vertreter seiner Gattung:

Gemeinheit Nr. 1: Unsere Standard-Warnung “Öffnen Sie niemals Attachments von Ihnen unbekannten Absendern!” bringt uns in diesem Fall nicht viel weiter. “SirCam” verbreitet sich von einem infizierten Rechner aus nämlich vorzugsweise an Adressen, mit denen das arme Wurm-Opfer aktuell in e-mail-Kontakt steht.

Gemeinheit 2: Der Wurm schnappt sich willkürlich Dokumente aus dem Windows-Verzeichnis “Eigene Dateien” und versendet diese. Wir möchten lieber nicht wissen, welche vertraulichen Informationen auf diesem Wege bereits unerwünschter Weise ans Licht der Öffentlichkeit geraten sind.

Gemeinheit 3: Den Namen der auserwählten Datei behält “SirCam” bei (allerdings wird eine ausführbare Dateiendung wie .bat, .pif etc. angehängt. Das ist Gemeinheit Nr. 4, denn diese Dateiendungen werden von älteren Virenscannern als harmlos eingestuft.), fügt seinen eigenen Wurmcode am Anfang des Files hinzu und versendet sich dann über seinen eigenen, im Code integrierten SMTP-Server (Geheimheit 5) - an Adressen, die er sich aus fast allen gängigen Windows-e-mail-Programmen selbständig heraussuchen kann (Gemeinheit 6). Gemeinheit 7: Das Subject der versendeten e-mail richtet sich nach der als Anhang versendeten Datei - da hilft kein Filtern.

Gegen so viel geballte Gemeinheit hilft nur, was auch Mad-Eye Moody seinen “Verteidigung gegen die dunklen Künste”-Schülern im Harry Potter-Band 4 ans Herz legt: “IMMER WACHSAM!”. Öffnen Sie kein Attachment, das Ihnen unaufgefordert zugeschickt wurde. Überprüfen Sie, ob Sie die aktuellste Version Ihres Virenscanners installiert haben.

Falls Sie der von einer geheimnisvollen Datei ausgehenden Versuchung nicht widerstehen konnten (”Ui, was mag da wohl drinstehen?” - KLICK.) und Ihren Rechner bereits infiziert haben, hilft Ihnen diese Seite weiter: http://www.trendmicro.de/virinfo/0109.htmlHier ein Auszug der Trendmicro-Seite: Dateivirus: TROJ_SIRCAM.A (17.07.01)

Der destruktive Trojaner verbreitet sich via eMail und tangiert die Plattformen WIN 9x, WIN NT sowie WIN 2000. Wird er ausgeführt, plaziert er eine “SCam32.exe” Datei im Systemverzeichnis (in einigen Fällen zusätzlich eine Scd.dll). TROJ_SIRCAM.A ist an ein eMail angehängt, die englisch oder spanisch ist:

Subject: (zufällig gewählter Name, entspricht aber dem Attachmentnaming)
Message body:
Hi! How are you?
I send you this file in order to have your advice OR I hope you can help me with this file that I send OR I hope you like the file that I send you OR This is the file with the information that you ask for
See you later. Thanks
Attachment: (zufällig gewählter Name, entspricht aber dem Subjectnaming)

oder

Subject: (zufällig gewählter Name, entspricht aber dem Attachmentnaming)
Message body:
Hola como estas ?
Te mando este archivo para que me des tu punto de vista OR Espero me puedas ayudar con el archivo que te mando OR Espero te guste este archivo que te mando OR Este es el archivo con la informacion que me pediste
Nos vemos pronto, gracias.
Attachment: (zufällig gewählter Name, entspricht aber dem Subjectnaming)

Da er ein eigenes SMTP-Modul beinhaltet, muss der Trojaner nicht auf die üblichen eMail-Applikationen zurückgreifen, um sich verbreiten zu können.

Um bei jedem Neustart aktiv werden zu können, erstellt TROJ_SIRCAM.A folgenden Eintrag in der Registry:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunServices\Driver32 = “C:\Windows\System\Scam32.exe”

Zusätzlich modifiziert der Virus folgenden Eintrag:

HKEY_CLASSES_ROOT\exefile\shell\open\command = “”%1″%*”
den er umschreibt auf:
HKEY_CLASSES_ROOT\exefile\shell\open\command = “”C:\Recycled\SirC32.exe” “%1″%*”

Dadurch kann er ausgeführt werden jedesmal wenn eine *.EXE Datei ausgeführt wird.

Seine Daten lagert er in folgendem Eintrag ab:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\SirCam

Entfernen Sie den Trojaner mit dem FIX-Tool:

  • Laden Sie sich fix_sircam.com und starten Sie diese Datei - damit scannen Sie das Laufwerk C: mit Unterverzeichnissen
  • Wird der Trojaner gefunden, können Sie zwischen löschen und nicht löschen wählen
  • Durch das Tool werden auch die modifizierten Registry-Einträge (s.o.) wieder zurückgesetzt
  • Editieren Sie die AUTOEXEC.BAT
  • Löschen Sie @win \recycled\Sirc32.exe
  • Starten Sie den Computer neu

Samstag, Juni 14th, 2008
Neuer Computerwurm befällt tausende PCs Experten stufen Virus als äußerst gefährlich ein - Als Screensaver getarnt
San Francisco/Hamburg - Ein neuer gefährlicher Computerwurm hat am Dienstag weltweit tausende Personal Computer mit dem Betriebssystem Windows lahm gelegt. ”Es sind sowohl Geschäfts- als auch private Nutzer betroffen”, sagte die für Virusforschung zuständige Managerin des Anti-Virensoftware-Herstellers McAfee.com, April Goostree. Experten stuften den Wurm wegen der Geschwindigkeit, mit der er sich verbreitete, als äußerst gefährlich ein.Experten: Virus ist ”hoch riskant”
Die Sabotagesoftware, die sich hinter einem vermeintlichen Bildschirmschoner verbirgt, verbreitet sich über das Kommunikationsprogramm Microsoft Outlook, teilte Microsoft am Dienstagabend in einem elektronischen Rundschreiben an seine Großkunden mit. Die Hersteller von Anti-Virensoftware TrendMicro und Norman Data Defense stuften den Computerwurm als ”hoch riskant” ein.

”Er hat sich äußerst weit verbreitet”, sagte Goostree. McAfee spricht bereits von einem Ausbruch, weil in kürzester Zeit Tausende von Computer befallen wurden. Diesen Status erreichte zuletzt der ”I love you”-Virus, der im vergangenen Jahr Millionen von Computern lahm legte.

Sabotageakt aus Frankreich?
Die Hacker nennen sich ”Pentagone”. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die auf dem Bildschirm infizierter Computer aufflackert. Der Name ist ein Wortspiel: Pentagon heißt das amerikanische Verteidigungsministerium, ”gone” etwa ”verschwunden”. Computerexperten bezeichnen den Wurm entsprechend als ”Goner”. Einer Theorie zufolge kommt die Sabotagesoftware aus Frankreich.

Verschickt massenhaft eMails
Nach den bisherigen Erkenntnissen stoppt der Wurm Anti-Virus-Programme sowie Sicherheitssoftware und versucht anschließen, diese zu löschen. Außerdem verschickt er sich automatisch an alle Einträge im Adressbuch von Outlook und legt damit zeitweise ganze Unternehmen lahm. Die vom Virus verschickte E-Mail trägt die Betreffzeile ”Hi” und lautet: ”How are you? When I saw this screen saver, I immediately thought about you I am in a harry (sic), I promise you will love it!!” Die eMail enthält darüber hinaus einen Anhang (Attachment) mit dem Namen ”Gone.scr”.

Auch RTL betroffen
Durch einen Doppelklick auf den vermeintlichen Bildschirmschoner wird die angehängte Datei ausgeführt und die Sabotagesoftware infiziert den Rechner. Das Programm kann auch durch die so genannte IRC-Software zum ”Chatten” (Plaudern) im Netz verbreiten. Der Computerwurm tauchte am Dienstag unter anderem beim TV-Sender RTL und der Telekom auf. Im November hatte bereits der Computerwurm ”BadTrans.B” weltweit Internetrechner infiziert. Microsoft forderte seine Kunden auf, umgehend Kontakt zum Hersteller ihrer Antivirus-Software aufzunehmen, um die die Antivirusprogramme zu aktualisieren.

Virus nutzt JPEG-Bilddateien zur Verbreitung

Samstag, Juni 14th, 2008

Mit dem W32/Perrun Virus wurde erstmals ein digitaler Übeltäter entdeckt, der Bilddateien im weit verbreiteten JPEG-Format infiziert

Mit dem W32/Perrun Virus ist erstmals ein digitaler Übeltäter aufgetaucht, der sich in einer Bilddatei versteckt. Wirklich schädlich ist der Virus nicht - die Gefahr liegt nach Ansicht von Virenexperten eher in dem Potenzial, das diese neue Virengeneration in sich birgt. In freier Wildbahn ist der Code aber noch nicht gesichtet worden.

Da er aus zwei Teilen besteht, ist nicht wirklich davon auszugehen, dass der neue Virus eine große Verbreitung finden wird: Zunächst muss der PC mithilfe einer “.exe”-Datei verseucht werden, erst diese kann dann andere “.jpg”-Files auf dem System infizieren.

Wird dann eine Bilddatei per Doppelklick geöffnet, versucht der Virus einige “.XML”-Dateien von Microsoft-Sites herunterzuladen und öffnet zudem einen Image-Viewer unter Windows XP. Offensichtlich wollte der Virenautor mit seinem Produkt nur einen Hinweis geben, was theoretisch mit einem digitalen Schädling dieser Art möglich ist.

Im Sommer letzten Jahres ist erstmals ein “.pdf”-Virus aufgetaucht, der Usern der Adobe Acrobat-Software gefährlich werden konnte. “Peachy”, so der Name des Virus, nutzt ein Feature von PDF, bei dem andere File-Formate in das ursprüngliche Dokument integriert werden. “Der Reader hat aber gar nicht den notwendigen Code wie die Acrobat-Software, welche Anhänge anderer Datei-Formate erkennt”, sagte die leitende Acrobat-Produktmanagerin Sarah Rosenbaum.

Gefunden bei www.zdnet.de

Bösartiger E-Mail-Wurm Win32.Worm.Datom.A unterwegs

Samstag, Juni 14th, 2008

Antivirenspezialist BitDefender hat ein Gegenmittel gegen den dreiteiligen Viruscode bereitgestellt

Der Antivirenspezialist BitDefender hat vor einen neuen bösartigen Code gewarnt. Der Datom Wurm (Win32.Worm.Datom.A) soll eine Nische in Microsofts Windows-Betriebssystemen ausnutzen sich in sämtliche Verzeichnisse des Systems kopieren, in die Registry von Windows für den automatischen Start eintragen und versuchen, mit der US-Site von Microsoft Kontakt aufzunehmen.

BitDefender nach probiere der E-Mail-Wurm, auch die freigegebenen Ordner im lokalen Netzwerk zu nutzen, um sich zu verbreiten. Der Code besteht aus den drei Komponenten: MSVXD.EXE, MSVXD16.DLL und MSVXD32.DLL, die mit Borland C++ geschrieben sein sollen.

Wenn er mit dem Befehlsparameter “1632″ aktiviert werde, versuche die erste Viruskomponente (MSVXD.EXE) den Virus in eine der folgenden Verzeichnisse von Windows zu kopieren:

Profiles\All Users\Start Menu\ Programs\StartUp
Documents and Settings\All Users\Start Menu\Programs\StartUp
Documents and Settings\All Users\Menu Démarrer\Programmes\Démarrage
Documents and Settings\All Users\Menu Avvio\Programmi\Esecuzione automatica
MSVXD.EXE verändert laut BitDefender die Win.ini-Datei, um den Virus bei jedem Systemstart wieder zu laden und die zweite Wurm-Komponente MSVXD16.DLL zu aktivieren. Diese trage sich selbst mit

HKLM\Software\Microsoft\Windows\ CurrentVersion\Run\MSVXD

in die Registry von Windows ein, um ebenfalls einen Autostart des Virus zu erzwingen. Sobald der User versuche das Programm “Regedit” oder “Msconfig” zu starten, werde der Eintrag für den Benutzer jedoch versteckt.

Der dritte Virusteil (MSVXD32.DLL) kopiere die Virus-Dateien als temporäre Dateien auf das System. Gleichzeitig werde das Antiviren-Alarmsystem Zone-Alarm deaktiviert. Anschließend ändere der Wurm den Wert des Registry-Eintrags HKCR\.html\Shell\Open\Command.

“Separat können diese Dateien oft nicht als Virus von den Programmen erkannt werden, zusammen bauen sie jedoch einen bösartigen Code”, sagt so der Leiter des Virus Researcher BitDefender-Teams, Costin Ionescu.

Das Response Team von BitDefender stellt auf seiner Site ein kostenloses Gegenmittel zum Download (AntiDatom.exe) zur Verfügung.

Viren-Warnung gefunden bei www.zdnet.de
Autor: Dirk Delbrouck, 12.07.2002

Trend Micro löst Yellow Alert wegen Bagle.X aus

Samstag, Juni 14th, 2008

Bislang in Frankreich, Großbritannien, Lateinamerika und den USA gesichtet

Trend Micro hat einen globalen Yellow Alert wegen der neusten Variante des Bagle-Wurms ausgelöst. Der Malicious Code WORM_BAGLE.X sei bislang in Frankreich, Großbritannien, Lateinamerika und den USA aufgetaucht.

Frühere BAGLE-Varianten versuchten gezielt, Sicherheitsschwachstellen im Internet Explorer auszunutzen, um den Wurm-Code automatisch ausführen zu lassen. BAGLE.X setzt im Gegensatz dazu auf Social Engineering und versucht die Herkunft der infizierten Email zu verschleiern. Zu diesem Zweck wird die Mail-Domain des Empfängers in die Absender-Adresse aufgenommen, um so den Eindruck zu erwecken, die Nachricht stamme von einem Kollegen. Der Wurm tarnt sich als Bildschirmschoner und deaktiviert laufende AntiVirus- sowie andere Sicherheitsprogramme auf dem infizierten System. Gefährdet sind Computer mit den Betriebsystemen Windows 95, 98, ME, NT, 2000 und XP.

BAGLE.X ist polymorph und verbreitet sich über Massen-Emails sowie öffentliche Netzwerk-Ordner. Für die Absenderadresse der Email verwendet BAGLE.X die Namen ”Annie”, ”Christina”, ”Jessie” oder ”SecretGurl” in Kombination mit der Domain des Empfängers. In die Nachricht ist das Bild (JPEG) einer jungen Frau eingebettet. Die Betreffzeile kann unterschiedlichen Text enthalten, darunter ”Let´s socialize, my friend!” oder ”I´m bored with this life”. Infizierte Dateianhänge weisen Endungen wie .COM, .EXE, .SCR und .ZIP auf. Nach dem Start legt der Speicher-residente Wurm eine Kopie von sich unter dem Namen ”Drvsys.exe” im Windows System-Ordner ab. Darüber hinaus fügt BAGLE.X der Registry verschiedene Einträge hinzu, um bei jedem Neustart des Systems automatisch ausgeführt zu werden.

Darüber hinaus kopiert sich BAGLE.X zur Verbreitung in öffentliche Ordner (’’shared Folders”) und erweckt den Anschein, dass es sich bei dem Malicious Code um illegale Software oder Dateien handelt. Zu den verwendeten Namen gehören unter anderem ”Matrix 3 Revolution”, ”Microsoft Office 2003 Crack” und ”Porno Screensaver”. Um eine Entdeckung zu verhindern, versucht der UPX-komprimierte Wurm zudem, laufende AntiViren-Prozesse zu beenden.

Überarbeitung und Layoutanpassung by Ferkinghoff GbR

Trojaner schleichen sich per Videodatei ein

Samstag, Juni 14th, 2008

Schuld ist das DRM-Modul des Windows Mediaplayers

Trojaner können sich jetzt auch mittels Video-Dateien ausbreiten. Der Antivirenspezialist Panda-Software hat jetzt vor WMV-Dateien gewarnt, die in beliebten Tauschbörsen angeboten werden. Diese sind mit den beiden Trojanern “Trj/WmvDownloader.A” und “Trj/WmvDownloader.B” infiziert.

Die digitalen Übeltäter machen sich dabei eine Lücke im DRM-System (Digital Rights Management) des Mediaplayers von Microsoft zunutze. Eigentlich ist dieses dazu gedacht, die Urheberrechte zu schützen. Beim Öffnen der WMV-Datei versucht der Rechner, die Lizenz auf dem PC zu finden. Ist sie dort nicht vorhanden, sucht der Mediaplayer im Internet weiter, damit die Rechte dort erworben werden können.

Betroffen sind Rechner mit installiertem Service Pack 2 für Windows XP sowie dem Windows Media Player 10. Die infizierten Dateien geben vor, Kontakt mit den Unternehmen Overpeer oder Protectedmedia aufzunehmen, um die digitalen Rechte zu erwerben. In Wahrheit laden sie zahlreiche Adware und Spyware-Programme herunter. Außerdem sollen laut Panda-Software auch Dialer und Viren auf dem PC installiert werden.

Unter anderem werden folgende schädliche Programme installiert: Adware/Funweb, Adware/MydailyHoroscope, Adware/MyWay, Adware/MyWebSearch, Adware/Nsupdate, Adware/PowerScan, Adware/Twain-Tech, Dialer Generic, Dialer.NO, Spyware.AdClicker, Spyware/BetterInet, Spyware/ISTbar, Trj/Downloader.GK. Bisher wurden die WMV-Dateien unter anderem über Kazaa und Emule ausgetauscht. Es ist aber nicht sicher, ob inzwischen auch andere Vertriebswege genutzt werden.

Command & Conquer 3 - Tiberian Sun

Samstag, Juni 14th, 2008

Die Erde liegt nach dem Krieg von NOD und der GDI in  Trümmern. Die Bruderschaft unter Führung des todgeglaubten Kane’s will nur eines, Rache. Und eine neue Gefahr droht, die Tiberiumkristalle greifen zunehmend um sich und erzeugen Mutationen. Mit Hilfe der Voxelgrafik wirken Wetter und Landschaften noch realer. Die Einheiten können gezielt unter Beschuss genommen werden. In den aufwendig gedrehten Zwischensequenzen sind James Earl Jones (Roter Oktober) und Michael Biehn (The Rock) zu sehen.Tiberiumkonflikt

Anfang des 21. Jahrhunderts wird in der Nähe des Tibers ein seltsamer Meteorit gefunden, der anscheinend das todbringende Mineral “Tiberium” aus dem Weltraum mitbrachte. Dieses Tiberium kann sich selbst reproduzieren und vernichtet dabei das auf der Erde beheimatete Leben. Obwohl anfangs noch als Segen für die Menschen gehandelt, erkennt man bald die vom Tiberium ausgehende Gefahr. Seine Expansion kann jedoch nicht gestoppt werden, und so beginnt die Vernichtung der Erde, wie wir sie kennen.

Zu allem Unglück wurde der Meteorit von Kane, dem fanatischen Führer der Terrorsekte “Bruderschaft von NOD” entdeckt. Dadurch eröffnen sich der bis dahin eher kleinen und unbedeutenden Sekte neue Möglichkeiten, es gelingt ihr, 51% des weltweiten Tiberium-Vorrats an sich zu bringen. Mit dieser enormen Menge kann NOD die Weltmärkte und Börsen und immensen Druck setzen, mit dem gewonnenen Geld kann eine Miliz finanziert werden. Schon bald breiten sich die gut ausgerüsteten NOD-Truppen von traditionell NOD-freundlichen Ländern in den Rest der Welt aus…

Die Gefahr wird schnell von den UN erkannt, die GDI, eine internationale Friedenstruppe, wird aufgerüstet und in dne Einsatz geschickt. Ihre vordringliche Aufgabe ist es jetzt, dem Vormarsch der NOD-Truppen ein Ende zu machen, was letztendlich auch gelingt. In der letzten Mission der GDI muss der Tempel von NOD, Kains letzter Rückzugsort, vernichtet werden. Kane hält man nach der vollständigen Zerstörung für tot, was sich aber als folgenschwerer Irrtum erweisen wird…

Neue Aufgaben

In den Jahren danach ist die GDI in erster Linie mit sich selbst beschäftigt, praktisch alle Soldaten, die im ersten Tiberiumkrieg Erfahrung gewonnen hatten, verlassen auf kurz oder lang die Truppe. Zu einem großen Problem entwickelt sich das Tiberium, immer größere Gebiete werden von dem seltsamen Mineral erobert. Unglücklicherweise findet sich auch nach intensiver Forschung kein Mittel gegen die “Tiberiumseuche”, die GDI ist gezwungen, immer mehr Menschen in sichere Gebiete zu evakuieren. Nur leider werden die “sicheren Gebiete” immer seltener, schließlich sind nur noch die Wüste und die Antarktis ein einigermaßen sicherer Aufenthaltsort für Menschen. Zu allem Unglück taucht genau jetzt NOD wieder auf und versucht, die Evakuierung zu stoppen.

Außerirdischer Einfluß?

Es ist sicher, dass im Spiel Außerirdische eine Rolle spielen werden. Was genau NOD jedoch mit ihnen zu tun hat, wissen nur die Designer von Westwood. Praktisch sicher ist jedoch, dass das Tiberium von Aliens geschickt wurde, um die Menschen auf der Erde zu vernichten bzw. unterwürfig zu machen. Ob es ihnen gelingt, erfahren wir spätestens in C&C 4: Tiberian Twilight ;-)

Einige Screenshots aus dem Spiel

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Spielvorstellung ‘Anstoss 3 - Der Fußballmanager’

Samstag, Juni 14th, 2008

Erscheinungstermin: voraussichtlich 10.02.2000

In ”Anstoss 3” wandelt der Spieler auf den Spuren eines Top-Managers und versucht, seinen eigenen Fußballclub aus den Niederungen der Regionalliga zu führen und ihn mit taktischem, strategischem und wirtschaftlichem Geschick zum europäischen Spitzenclub zu machen. Wie beim Vorgänger auch, legte Ascaron bei ”Anstoss 3” wieder Wert auf beste Unterhaltung, Spannung und Realismus beim Spiel. Echte Simulation der Partien, realistische 3D-Spielszenen, erweiterter Aufbauteil und vieles mehr, werden wieder einmal monatelangen Spielspaß garantieren.
Mindestanforderungen sind minimale Voraussetzungen nach Herstellerangaben!

  • Genre: Wirtschaftsspiel
  • Mindestanforderung: Pentium 133
  • Spielsprache: deutsch
  • Handbuchsprache: deutsch 
  • 32 MB RAM erforderlich
  • Hersteller: Ascaron
  • SuperVGA
  • mit Sprachausgabe

Microsoft stellt die X-Box vor

Samstag, Juni 14th, 2008

Microsoft hat zum Angriff geblasen. Nach monatelanger Geheimnistuerei hat Bill Gates auf der Game Developers Conference in San Jose den Einstieg in den Videospiele-Markt zugegeben. Die neue Wunderkonsole aus dem Hause Microsoft soll im Jahre 2001 auf die zahlungswillige Kundschaft losgelassen werden.

Der Zeitpunkt der Bekanntgabe kam nicht von ungefähr. Erst vor wenigen Tagen hat die Playstation 2 ihre Markteinführung in Japan gefeiert. Nach vielen anfänglichen Dementis um die X-Box, entschied man sich bei Microsoft, die eigenen Pläne zu offenbaren. Schließlich will man dem künftigen Konkurrenten von Sony Paroli bieten und potentielle Entwickler auf die eigene Seite ziehen.

Dahinter steckt eiskaltes Kalkül. Microsoft rechnet stark mit dem ”Vertrautheits-Faktor” der Programmierer. Immerhin wird momentan das Groß der Spielesoftware für Windows-PCs entwickelt. Schnittstellen wie DirecX zur 3D- und Soundprogrammierung werden auch bei der X-Box Verwendung finden. ”Wir wollen, dass die X-Box erste Wahl für die besten und kreativsten Spiele-Programmierer der Welt wird”, so Bill Gates auf der Game Developers Conference.

Die Spielehersteller sollen also bei der neuen Konsole auf Wohlbekanntes stoßen. Für die X-Box sollen nicht nur künftige Titel leichter entwickelt sondern auch vergangene Spielehits aufbereitet werden. Dass die Entwicklungsumgebung keine unwesentliche Rolle bei den Erfolgsaussichten einer Konsole spielt, beweist die Vergangenheit von Segas Saturn. Die potentiellen Möglichkeiten des Geräts wurden, durch die komplizierte Handhabung, nur von wenigen Programmierern ausgereizt.

Freuen wir uns also auf eine weitere Konsole der ”neuen Generation”. Wo aber sind bei der X-Box die wahren Neuerungen zu suchen?
Nun, die X-Box wird, wie auch die Playstation 2 für seine Käufer den Multimedia-Horizont eröffnen. Alle, die bisher keinen PC zu Hause stehen hatten, werden das Gerät nebenbei zum Abspielen von DVD-Filmen und als Zugang zum Internet nutzen. Ob Microsoft für bequeme Bedienung Peripheriegeräte wie Tastatur oder Maus anbieten wird, bleibt vorerst abzuwarten.

Die Spieler freuen sich am meisten. Und Grund zu Freude gibt es allemal, denn durch Microsofts Eintritt in den Spiele-Markt wird enorm viel Kapital in die Branche fließen. Neue Spielideen und kompetentes Personal wird durch die erweiterten Verdienstmöglichkeiten angelockt. Man darf auch den sozialen Einfluß von Microsoft nicht unterschätzen, der Einmarsch des professionellen Softwareriesen dürfte Computerspiele ein für allemal salonfähig machen.

Auch technisch wird die X-Box ein positives Signal setzen. Zum einen wird die Konsole, anders als seine Konkurrenten, eine Festplatte enthalten. Somit können auch komplexe Strategie- und Rollenspiele den Weg vom PC-Monitor hin zum Fernseher finden. Zum Anderen setzt Microsoft auf eine starke Internet-Verbindung mit hohen Übertragungsraten (DSL). Wenn sich dieser Standard durchsetzt, werden Online-Spiele eine bisher unbekannte Qualität erreichen.

Bleibt nur zu hoffen, dass Microsoft seine Konsolen-Pläne nicht doch noch verwirft. Es wäre nicht das erste Mal.

Was macht die Konkurrenz?
Sony’s PS2

Der härteste Konkurrent für die X-Box wird von Sony in den Konsolen-Ring geschickt. Die Playstation 2 kommt ein ganzes Jahr früher auf den europäischen und amerikanischen Markt und kann bereits mit einer großen Fangemeinde rechnen. Viele erfolgreiche Titel, die der ersten Playstation auf die Beine geholfen haben, funktionieren auch mit dem neuen Gerät oder sind in einer neuen PS2-Version angekündigt. Insgesamt ist abzusehen, dass Microsoft’s X-Box die gleiche Zielgruppe wie Sony’s Konsole ansprechen wird. Ein heißer Konkurrenzkampf scheint vorprogrammiert.

Schon vor der Auseinandersetzung hat Sony jedoch mit Qualitätsproblemen zu kämpfen. Wenige Tage nach der Markteinführung in Japan berichten Benutzer von den ersten Fehlern der Playstation 2. So soll es bei dem neuen Gerät technische Probleme mit den Memory-Cards geben. Gespeicherte Daten gehen offensichtlich verloren und ziehen sogar die DVD-Treiber des Geräts in Mitleidenschaft. Außerdem wird von “Sprüngen” beim Abspielen von DVD-Filmen berichtet. Sony hat angekündigt, alle PS2-Memorykarten zurückzuholen.

Nintendo’s Dolphin

Die Next-Generation Konsole von Nintendo heißt Dolphin. Auch dieses Gerät kommt früher als die X-Box. Schon im Frühjahr 2001soll der ” Delphin” im europäischen Videospielemarkt schwimmen. Nintendo hat angekündigt, eine sehr breite Palette an Spielen bereit zu halten. Zum Auftritt der Konsole sollen von Mario über Zelda bis hin zu Donkey Kong alle hauseigenen Helden in neuen Spielen zu bewundern sein. Auch eine Großzahl fremder Spielentwickler will man bis zum Launch der neuen Konsole mobilisieren. Obwohl Nintendos Geräte eine jüngere Anhängerschaft als etwa die Playstation und wahrscheinlich die X-Box ansprechen, ist mit dem japanischen Konsolengiganten zu rechnen. Er wird sich nicht geschlagen geben und hart um seine Marktanteile kämpfen. Nintendo will ab dem 25 August genauere Spezifikationen zur Dolphin-Hardware präsentieren.

Was sagen die Spielemacher?
Die Entwickler zeigen sich zuversichtlich. Kein Wunder, immerhin steigt mit jeder verkauften Spieleplattform die Zahl der potentiellen Softwarekunden. Die Reaktionen auf den Eintritt neuer Spielehardware waren daher noch nie negativ.

Microsoft versucht aber den Enthusiasmus der Entwickler zusätzlich zu steigern. Durch leichte und PC nahe Handhabung bei der Programmierung verspricht der Softwareriese nicht nur niedrige Produktionskosten. Die Softwarefirmen können Spiele, ohne großen Aufwand, für die X-Box und den PC parallel entwickeln. Zusätzlich will Microsoft Entwickler- und Marketingunterstützung bereit stellen, um die neue Konsole schnell in den Spielemarkt zu schleusen.

Zu den ersten Spiele-Publishern, die bereits ihre Unterstützung angekündigt haben gehören Konami, Acclaim, Eidos und Electronic Arts: “Wir betrachten Microsofts Eintritt in das Konsolengeschäft als ein wichtiges und positives Ereignis für unsere Industrie. Electronic Arts ist sehr interessiert, neue Spiele für die X-Box zu entwickeln”.

Kagemasa Kozuki von Konami glaubt, dass die X-Box “zum Wachstum des Spiele-Konsolenmarktes beitragen wird” und plant “ein X-Box- Entwickler-Team zu gründen, um vor allen anderen Publishern Spiele für diese Plattform zu veröffentlichen.”

Auch viel versprechende Neulinge wie Bungie, die mit dem angekündigten Spiel “Halo” für Furore sorgen, möchten die X-Box unterstützen: “…die X-Box ist ein erstklassiges Beispiel für eine Konsole am technologischen Zenit, genau dort möchten wir auch unsere Spiele sehen”.

Der Infrogrames-Gründer Bruno Bonell zeigte sich bereits am Tag der Bekanntgabe sichtlich begeistert. Auf der Game Developers Conference in San Jose sprach er von der Möglichkeit, erfolgreiche Lizenzen wie “Alone In The Dark”, “Looney Tunes”, “V-Rally”, “Ronaldo” und “Test Drive” auf der X-Box fortzuführen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Microsoft und die Unterstützung des Windowssystems möchte man in jedem Fall fortführen.

Kritische Stimmen gab es auch zu hören. Nach der Aufwendigen Präsentation der neuen Hardware, die von Bill Gates persönlich vorgestellt wurde, fragten sich einige Spielepromis, ob das Timing für den Marktauftritt richtig sei. Immerhin wird die Konsole frühestens im Herbst 2001 in die Läden kommen. Bis dahin könnte das Innere der X-Box veraltet sein. Normale PCs laufen dann mit weit aus besserer Hardware.
Diese Kritik mußte sich bisher jedoch jede Konsole gefallen lassen. Im Endeffekt steigt und fällt das Gerät mit der verfügbaren Spielesoftware, also dem Wohlwollen der Entwickler. Und für die scheint sich “Billy” persönlich ins Zeug legen zu wollen.

Die X-Box: Was steckt drin?
Obwohl Microsoft die Konsoleneigenschaft des Geräts klar in den Vordergrund stellt, verleiht ihm gerade die Nähe zum PC den eigentlich Reiz. So wird das Betriebssystem der X-Box auf einem modifizierten Windows-2000-System mit DirectX Funktionen basieren.

Von der typischen Windowsoberfläche wird der Benutzer jedoch nichts merken. Nach dem Einlegen der DVD übernimmt die Konsole alles Weitere. Installationen und Abstürze, die den PC-Spielern nur zu gut bekannt sind, sollen der Vergangenheit angehören.

Anders als zunächst vermutet wird die X-Box keinen Athlon Prozessor ihr Eigen nennen. Statt dessen hat man sich mit Intel auf einen Pentium III verständigt. Dieses mit 600 MHz getaktete Herzstück soll der neuen Konsole die nötige Power verleihen.

Ein Grafikchip von Nvidia (NV25), der mit 300 MHz arbeitet wird die Aufgabe haben, für hohe Rechenleistung und unglaubliche Grafik zu sorgen. Die eingebaute Festplatte soll für Spielstände und Demos genutzt werden. Gerüchten nach, wird das Gerät bei Markteinführung rund 400 DM kosten. Bei der angepeilten Hardware ein wahrlich “wundersamer” Preis.

X-Box-Spezifikationen:

Intel Pentium III Prozessor
Spezieller 3D nVidia Grafik Prozessor
64MB RAM (unified memory architecture)
Spezieller 3D Audio-Prozessor
8GB Festplatte
4X DVD Laufwerk mit Filmabspielbarkeit
Anschluß für 4 Game-Controller
Expansion Port
Proprietary A/V connector
100 Mbps Ethernet

Die ersten Bilder der X-Box

Für die Ansicht des großen Bildes bitte auf das Bild klicken

X-Box Bild 1

X-Box Bild 2

X-Box Bild 3

Hier Download der Originalbilder

ANNO 1503 bietet noch mehr fürs Auge

Samstag, Juni 14th, 2008

Die Qualität und Atmosphäre der Videosequenzen, die schon in ANNO 1602 die Fans begeistert hat, ist nun noch beeindruckender und detailreicher. SUNFLOWERS und Max Design arbeiten hierbei mit den Spellcraft Studios zusammen, die ihr Können bereits bei den Cutscenes in TechnoMage unter Beweis gestellt haben.

Die Videos in ”ANNO 1503 - Aufbruch in eine neue Welt” bestechen durch lebhafte Handlung, wunderschöne Bilder, zahlreiche Ambienteffekte und neueste Technik. Die Darstellung erfolgt mit einer Farbtiefe von 24 Bit (16,7 Mio. Farben) und 640×360 Bildpunkten (16:9 Format). Im Vergleich zu dem Vorgänger präsentiert ”ANNO 1503” noch schönere und detailliertere Ingame-Grafiken und lässt das Spielfeld dadurch attraktiver und belebter wirken. Gleichzeitig sorgt die Verdoppelung der Animationsstufen für weichere und fließendere Abläufe aller bewegten Figuren und Objekte. Dadurch bietet der Titel dem Spieler nicht nur viel mehr fürs Auge, sondern natürlich auch größeren Spielspass. Durch die Produktion der Videos von Spellcraft kann sich Max Design nun ausschließlich auf die liebevolle Ausarbeitung aller Grafiken und Animationen für den Spielablauf konzentrieren.

Ein gutes Beispiel für eine solche gelungene Animation ist der maurische Schlangenbeschwörer, der in der Stadt des alten Handelsvolkes auf dem Marktplatz sitzt. Mit seinem Flötenspiel betört er die Schlange, die sich aus dem Korb windet, und betont so nicht nur den orientalischen Charakter der Stadt, sondern auch die Atmosphäre des Marktes. Die Ambient-Sounds untermalen neben der Grafik des Schlangenbeschwörers auch die vielen anderen Animationen und lassen den Spieler in eine eindrucksvolle und faszinierende Welt eintauchen, die maximalen Spielspass verspricht.

Details en masse

Die Detailverliebtheit, mit der Max Design die Spielergemeinschaft in ANNO 1602 überzeugt hat, kann noch gesteigert werden. Die drei Grafiker Ulli Koller, Martin Lasser und Claudia Gerhardter beweisen in ihrem neuen Projekt ”ANNO 1503 - Aufbruch in eine neue Welt”, dass ihrem Einfallsreichtum keine Grenzen gesetzt sind. ANNO 1503 überzeugt durch eine noch detailliertere grafische Darstellung und will dadurch im Bereich Aufbau-Strategiespiele wieder einmal neue Maßstäbe setzen. Auf die Frage, woher die Ideen für diese ausgefallenen Grafiken kommen, antworten Ulli Koller und Martin Lasser.

Ulli Koller: ”Reisen sind schon immer sehr wichtig für mich gewesen. Dadurch bekam ich ein Feeling für Materialien, Proportionen und Atmosphäre. Diese Eindrücke und die Erfahrungen, die ich während meines Architekturstudiums gesammelt habe, sind sicherlich auch in den Grafiken von ANNO 1503 wieder zu finden.”

Martin Lasser: ”Meine Inspirationen kommen viel aus Büchern und Filmen. Bei jedem Film, den ich mir ansehe, betrachte ich automatisch auch den Hintergrund und erfasse Details aus den Kulissen, die dann auch den Weg in meine Grafiken finden. ”SUNFLOWERS plant die

Veröffentlichung von ANNO 1503 im 1. Halbjahr 2001.Einige Screenshots aus dem Spiel

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Steht der Kauf einer PS2 unter schlechten Sternen - Wird die Playstation rechtzeitig erscheinen?

Samstag, Juni 14th, 2008

Sony hat schon Ende September den 24. November als Release-Datum für die deutsche Markteinführung proklamiert. Angesichts der Lieferprobleme in den Staaten bleibt dieser Termin allerdings sehr fraglich. Dort sind von geplanten einer Million Konsolen lediglich 500.000 in den ersten Tagen über den Ladentisch gewandert. Als Ursache für die Lieferungsprobleme nennt Sony den Engpass in der Produktion von bestimmten Einzelteilen, die der Presse nicht genannt werden dürfen. Die Wundermaschine, die Audio-CDs, DVDs und alte Playstation-1-Spiele abspielen kann, netzwerkfähig ist und mit der entwickelten Emotion-Engine (128-Bit-Chip) für das Rennen um den ersten Platz gegen die Konkurrenten Microsoft (X-Box) und Nintendo (Gamecube) gewappnet ist, wird man hierzulande nur mit einem schnellen Hamsterkauf unter den Fernseher stellen können. Lediglich 100.000 Konsolen stehen für den deutschen Ansturm bereit.

Manfred Gerdes, Geschäftsführer von Sony Deutschland, beweist ruhigen Optimismus: ”Vom Vorgängermodell der Playstation 2 wurden vor fünf Jahren am ersten Tag etwa 30.000 Geräte verkauft. Nach unseren Hochrechnungen ist die dreifache Menge ausreichend.” Aufgrund der Tatsache, dass bis zum Jahresende insgesamt nur 150.000 bis 200.000 Playstation zur Verfügung stehen, bleiben wir skeptisch: Eine simple Rechnung (Einwohnerzahl geteilt durch Nachfrage) zeigt: Jeder 140. US-Bürger will bis zum Jahresende eine PS2 erwerben. Sollten sich die Deutschen ebenfalls so spielfreudig erweisen, ergibt sich eine Zahl von 570.000 Playstation-Fanatikern, die willens sind, den hohen Einführungspreis von 870 Mark zu bezahlen. Mit dieser erschreckenden Zahl wird jeder dritte Konsolenfreund auf seinen schwarzen Plastikfreund warten müssen.

Seit dem 7. Oktober kann man durch eine Anzahlung von circa 300 Mark bei 700 großen Verkaufshäusern in Deutschland die PS2 vorbestellen. Da nun aber 50.000 Bestellungen bereits getätigt wurden, verbleiben für den Verkauf am 24.11. lediglich nur noch 50.000 Einheiten. Wer also an diesem Game-Day nicht schnell genug zugreift, wird eine sehr lange Zeit gefrustet bleiben.

Lara is back - Tomb Raider 5 “Die Chronik” erscheint am 24.Nov. 2000

Samstag, Juni 14th, 2008

Was gibt’s Neues, Fräulein Croft?
Wer Tomb Raider - The Last Revelation durchgespielt hat, wurde mit der Ungewissheit zurückgelassen, ob unsere Heldin überlebt hat. Schließlich zeigte die letzte Einstellung eine eingeschlossene Lara in einer Grabkammer. Allerdings dürfte der fünfte Teil der Tomb-Raider-Serie ”Die Chronik” den Nebel um das mysteriöse Verschwinden nicht sonderlich auflösen: Wenige Tage nach ihrem Fortbleiben wird ein Gedenkgottesdienst abgehalten. In der Hoffnung, dass die Gebete für Laras Überleben ein Ohr im Himmel finden, kehren drei Personen nach der Andacht in Laras Haus zurück: Jean Yves, Winston und der irische Priester Father Patrick. In tiefer Trauer erinnern sich die Versammelten an die wagemutigen Abenteuer des weiblichen Indiana-Jones-Pendants. Erst im weiteren Spielverlauf wird nach und nach immer klarer, was genau Lara in der Vergangenheit mit diesen drei Personen zu tun hatte.

Die Schauplätze
Die Gedächtnis-Reise führt den Spieler durch vier verschiedene Episoden und Lebensabschnitte der 32-jährigen Schönheit. Die Handlung beginnt mit einer für den Fan vertrauten Umgebung: In Rom werden schnell Erinnerungen an den zweiten Teil in Venedig wach. Atmosphärisch gut in Szene gesetzt, lockt die zweite Episode mit einem russischen U-Boot. So wird man in diesem Part eher das Gefühl haben, Dana Scully anstatt der britischen Forscherin zu steuern. Waffenlos muss sich die 16-jährige Lara ganz auf ihre Beweglichkeit und ihren Verstand verlassen, um mit allen Gefahren und Feinden zurechtzukommen, die ihr auf der irischen Insel begegnen. Der letzte Abschnitt ist vielleicht der beste und innovativste des ganzen Spiels: In einem Hochhaus sieht sich Madame Croft gezwungen, penibel auf die Sicherheitsvorkehrungen zu achten, um unerkannt zu bleiben. In diesem High-Tech-Hochaus-Level wird die Cyber-Ikone einen Begleiter namens Zip haben, der sie mit Informationen versorgt. Im Großen und Ganzen lehnt sich die Atmosphäre des Spielabschnitts sehr stark an den Film ”Matrix” an, zumal Lara in ihrem schwarzen Latex-Anzug sehr stark mit Trinity um den coolsten Look konkuriert.
Fazit: Jeder Abschnitt veranlasst den Spieler, seine Taktik an die jeweiligen Gegebenheiten anzupassen, was den TR-Fan ganz gut fordern dürfte.

Neue Features
Zahlreiche neue Animationen werden die Augen des Fans erfreuen. Hierzu zählen auch die neuen Bewegungsabläufe des Balancierens auf einem Seil oder des Hangelns an Stangengerüsten. Mit der ”Suchen-Option” kann Lara jegliche Aktenschränke, Schubladen und Schreibtische durchwühlen, um nützliche Gegenstände zu finden, wie zum Beispiel den neuen Wurfhaken oder das Präzisionsgewehr.

Ferner werden ihre Aktionen nicht mehr auf taube Ohren stoßen: Die überarbeitete Künstliche Intelligenz der Gegner verlangt ein leiseres Vorgehen, da eventuelle Gegner auf die Geräuschkulisse achten. Mit der ”Tarn-Option” ist Lara jedoch in der Lage, ob mit oder ohne Chloroform die Feinde unschädlich zu machen - Rambo lässt grüßen.

Insgesamt zeichnet sich die grafische Umgebung der vorgegebenen Levels durch weitere Details, verbesserte Lichteffekte sowie eine größere Anzahl von Spielcharakteren und Objekten aus, die nun auch umfassendere Interaktionsmöglichkeiten bieten. Das Inventar wird in größerem Umfang genutzt, so dass über die ”Kombinieren-Option” vielfältigere Variationsmöglichkeiten gegeben sind.

Ein Leckerbissen
Aufgrund vielfachen Wunsches der Fans hat Core Design an einer modifizierten Endverbraucher-Version des Tomb-Raider-Editors gearbeitet, die es den Spielern ermöglicht, mit Hilfe derselben Tools, die auch von den Tomb-Raider-Programmierern benutzt werden, eigene Levels zu kreieren.

Schlusswort
Die Chronik vereint die populärsten Elemente der vorangegangenen Tomb-Raider-Titel. Die Aufgabenstellung ist dank der linearen Gestaltung jedes Adventures eindeutig und wird die TR-Rookies nicht ziellos umherlaufen lassen. Wie Core Designs schon vor geraumer Zeit angekündigt hat, kommt es erst im nächsten Jahr zu der langerwarteten Bekanntschaft mit der neuen Grafik-Engine, wenn im Sommer 2001 ”The Next Generation” (Tomb Raider 6) den Markt überflutet. Vorerst muss der Spieler noch mit der alten Engine vorlieb nehmen, gleichwohl die Coreianer alles Mögliche herausgekitzelt haben. Letztendlich handelt es sich bei ”Die Chronik” um ein gelungenes Intro für den sechsten Teil der Lara-Croft-Saga. Mir bleibt nur der ketzerische Gedanke, ob es nicht nach dem sechsten Teil an der Zeit wäre, den Action-Adventure-Kult zu begraben, um Lara Croft auf anderen Plattformen wieder zum Leben zu erwecken.
Endverbraucherpreis: 89,95 DEM

 

 

Disput um Sicherheit von Firefox - Symantec: Mehr Lücken als bei Windows

Samstag, Juni 14th, 2008

Scottsdale (pte) - Auch mit steigender Popularität wird der Open-Source-Browser Firefox wesentlich sicherer bleiben als seine Konkurrenzprodukte aus dem Hause Microsoft. Mit dieser Versicherung trat Mozilla-Präsidentin Mitchelle Baker einem Bericht des US-Sicherheitsanbieters Symantec http://www.symantec.com entgegen. Symantec will, heißt es im aktuellen Sicherheitsreport des Unternehmens, bei Firefox mehr Sicherheitslücken gefunden haben als beim Markt beherrschenden Internet Explorer.

”Nichts ist perfekt”, sagte Baker bei einer Diskussion. ”Aber Firefox weist noch immer nicht so viele Lücken auf wie der Internet Explorer und die steigende Popularität des Browsers wird darin nichts ändern. Es gibt die Anschauung, dass der steigende Marktanteil alleine für mehr Schwachstellen sorgt, aber diese Anschauung kann rational nicht begründet werden”, erklärte Baker laut einem Bericht des Branchendienstes Cnet. Das bessere Sicherheits-Profil ihres Browsers begründete Baker unter anderem mit den Bedingungen, unter denen er entwickelt worden ist. ”Nicht in einem Betriebssystem drinnen zu sein, ist für uns ein phänomenaler Vorteil”, sagte Baker. Ein weiterer Vorteil liege darin, dass Firefox keine Active-X-Plug-ins unterstütze. ”Das ist nur so lange ein scheinbarer Nachteil, bis man gehackt wird”, erklärte die Mozilla-Präsidentin.

Bakers Sicherheits-Optimismus über das eigene Produkt wird nicht von allen geteilt. ”Es gibt die Auffassung, dass Firefox als Open-Source-Produkt sicherer ist, aber der Browser hat genauso viele Schwachstellen wie andere Produkte - wenn nicht sogar mehr”, sagte John Donovan von Symantec Australien bei der Vorstellung des Security-Reports seines Unternehmens. Der Report ortet 13 Schwachstellen beim Internet Explorer, aber 21 bei den Mozilla-basierten Browsern. Dabei wurden neun der Schwachstellen bei den Microsoft-Produkten als sehr schwerwiegend eingestuft. Bei den Mozilla-Browsern waren es elf.

Wenn Microsoft Autos bauen würde…

Samstag, Juni 14th, 2008

Bei einer Computermesse hat Bill Gates die Computer-Industrie mit der Auto-Industrie verglichen und das folgende Statement gemacht:

”Wenn General Motors mit der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computer-Industrie, dann würden wir heute alle 25-Dollar-Autos (ca. 40 DM) fahren, die 1.000 Meilen pro Gallone Sprit (ca. 3 Liter) fahren würden.”

Als Antwort darauf veröffentlichte General Motors eine Presseerklärung mit folgendem Inhalt: Wenn General Motors (GM) eine Technologie wie Microsoft entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren:

  • Ihr Auto würde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tage einen Unfall haben.

  • Jedes Mal, wenn die Linien auf der Straße neu gezeichnet werden würden, müsste man ein neues Auto kaufen.

  • Gelegentlich würde ein Auto ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn einfach ausgehen und man würde das einfach akzeptieren, neu starten und weiterfahren.

  • Wenn man bestimmte Manöver durchführt, wie z.B. eine Linkskurve, würde das Auto einfach ausgehen und sich weigern, neu zu starten. Man müsste dann den Motor neu installieren.

  • Man kann nur alleine in dem Auto sitzen, es sei denn, man kauft ”Car95” oder ”CarNT”. Aber dann müsste man jeden Sitz einzeln bezahlen.

  • Macintosh würde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren, zuverlässig laufen, fünfmal so schnell und zweimal so leicht zu fahren sind, trotzdem laufen Sie nur auf 5% der Straßen.

  • Die Kontroll-Leuchte, die Warnlampen für Temperatur und Batterie würden durch eine ”Genereller Auto-Fehler”-Warnlampe ersetzt.

  • Neue Sitze würden erfordern, dass alle dieselbe Gesäß-Größe haben.

  • Das Airbag-System würde fragen ”Sind Sie sicher” bevor es auslöst.

  • Gelegentlich würde das Auto Sie ohne erkennbaren Grund aussperren. Sie können nur wieder mit einem Trick aufschließen und zwar müsste man gleichzeitig den Türgriff ziehen, den Schlüssel drehen und mit einer Hand an die Radioantenne fassen.

  • General Motors würde Sie zwingen, mit jedem Auto einen Deluxe Kartensatz der Firma Rand McNally (GM Tochter) mitzukaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht brauchen oder möchten. Wenn Sie diese Option nicht wahrnehmen, würde das Auto sofort 50% langsamer werden. Darüber hinaus würde GM deswegen ein Ziel von Untersuchungen der Justiz

  • Immer dann, wenn ein neues Auto von GM vorgestellt werden würde, müssten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der Bedien-Hebel genau so funktionieren würde, wie in den alten Autos.

  • Man müsste den ”Start”-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten.

Mit der Datenautobahn in die Zukunft

Samstag, Juni 14th, 2008

Deutschland auf dem Computertrip: Internet als neues Medium setzt sich jetzt auf breiter Front durch.

Die einen nennen es das digitale Nervensystem der Welt, die anderen sehen in ihm das zentrale Unterhaltungsmedium der Zukunft: Das Computernetzwerk ”Internet”, in den 70er Jahren von US-Militärs entwickelt, erlebt in Deutschland einen Boom. T-Online, das Netzdienst der Telekom, verdoppelte in nur zwei Jahren seine Kundenzahl auf über zwei Millionen. Auch für den Mittelstand wird ”das Netz zunehmend wichtiger.

Rund 100 Millionen Menschen sind heute weltweit an das Internet angeschlossen, die Hälfte davon Amerikaner. Jährliches Wachstum 25 Prozent. In Europa sind zur Zeit die Franzosen Spitze bei der Nutzung des neuen Mediums. Doch bis Ende des Jahres 2001 sollen die Deutschen mit 16 Millionen Online-Anschlüssen die Nase vorn haben, sagen Experten vom Fachverband Informationstechnik. Die fast unbegrenzten Möglichkeiten, die das Netz der Netze bietet wurden in der Bundesrepublik nur zögernd erkannt.

Nicht nur für Großbetriebe

Spielerei oder nur für Großunternehmen - so lauten die gängige Vorurteile des Mittelstands gegenüber dem Internet. Das elektronische Kommunikationsnetz das innerhalb von Sekunden den Datenaustausch rund um den Globus erlaubt, stößt bei vielen kleinen und mittleren Unternehmen auf Skepsis. Nicht einmal jedes zweite Unternehmen (41 Prozent) verfügt über einen Zugang zum Internet, ergab die Umfrage der deutschen Wirtschaft. Auch die Zahl der Betriebe, die selbst im Netz präsent sind, ist noch gering: Nur 18 Prozent haben zur Zeit ein eigenes Internet-Angebot.

Dabei kann die Nachfrage gewaltig sein. Weit über eine Million ”visits” (Besuche) pro Monat verzeichnen die Internet-Angebote von Zeitungen wie ”Bild” (www.bild.de) oder ”Focus” (www.focus.de). Und auch der Deutsche Bundestag kann sich über mangelndes Interesse nicht beklagen: 56.000 Zugriffe (”hits”) hat die Internet-Adresse www.bundestag.de pro Tag.

Hälfte der Nutzer sind Frauen

Längst nutzen nicht nur Computerfreaks das elektronische Angebot. Beim Onlinedienst ”AOL”, der weltweit zwölf Millionen Nutzer zählt, stieg der Anteil der weiblichen Mitglieder in vier Jahren von 16 auf jetzt 52 Prozent.

Den Zugang zum Internet verschaffen sich die meisten deutschsprachigen Nutzer über den PC ihres Arbeitgebers oder ihrer Ausbildungsstätte (je rund ein Drittel). Nur 28 Prozent ”loggen” sich privat ins globale Netz ein. So sind die meisten ”Internet-Surfer - wie die Benutzer inzwischen genannt werden - Angestellte (39%), Studenten (22%) oder Selbständige (15%)

Dabei wir das Internet vor allem zur Abfrage von aktuellen Daten genutzt (bei AOL z.B. täglich 75 Millionen Zugriffe auf Aktienkurse) sowie zum Versenden und Empfangen von elektronischer Post (”e-Mail”).

Jährlich 100.000 neue Arbeitsplätze

Der schnelle Erfolg des Trendmediums hat positive Folgen. So schaffen die deutschen Anbieter von Informationstechnologie jährlich rund 100.000 Arbeitsplätze, ermittelte das Bundeswirtschaftsministerium.

Nicht immer surfen Angestellte zum Nutzen der Firma im Internet. Vor Feierabend werden, meldet ”Capital”, oft Streifzüge durch virtuelle Rotlichtviertel unternommen. Nicht mehr lange: Eine Software kann jetzt den PC-Zugang zu bestimmten Internet-Adressen sperren.

Internet-Banking bei 62 Geldinstituten zu unsicher

Samstag, Juni 14th, 2008

Berlin, 15. September (AFP) - Die Stiftung Warentest hat vor teilweise gravierenden Sicherheitslecks bei der Kontoführung über das Internet gewarnt. Bei mehr als einem Drittel der untersuchten deutschen Geldinstitute seien Internet-Kontenzugänge nicht ausreichend gegen Missbrauch gesichert, heißt es in einer Untersuchung der Stiftung für die Oktoberausgabe der Zeitschrift ”Finanztest”. Demnach liegt bei 62 von rund 150 Banken und Sparkassen der ”elektronische Schlüssel” für den Kontozugang unter den Empfehlungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik. Nach Angaben der Stiftung Warentest könnten Hacker die unzureichend verschlüsselten Nachrichten entschlüsseln und manipulieren, etwa für Überweisungen auf ihre Konten.

In dem Bericht mahnt ”Finanztest” zu Vorsicht beim Internet-Banking, bis sich der Sicherheitsstandard HBCI (Homebanking Computer Interface) beim Internet-Banking durchgesetzt hat. Beim Einsatz von HBCI müssen sich die Bankkunden mit einer Chipkarte oder einer Diskette im System anmelden. Der Standard soll nach einem Beschluss des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) ab Oktober für Online-Geschäfte Pflicht werden; nach Einschätzung der Stiftung Warentest dürfte er sich bis zum Jahresende durchgesetzt haben.

Will ein Kunde seine Bank per Internet erreichen, wird zuvor über das Netz eine Art Echtheitszertifikat ausgetauscht und die Nachricht per Schlüssel kodiert übermittelt. Die 62 von ”Finanztest” bemängelten Geldinstitute wählten nach Angaben der Stiftung Warentest den niedrigsten Grad der Verschlüsselung. Damit wollten sie offenbar den großen Rechenaufwand für einen schwieriger zu knackenden Code begrenzen und einen schnelleren Zugang ermöglichen. Bankkunden können die Sicherheit der Internet-Zugänge für ihr Geldinstitut auf den Seiten der Stiftung Warentest im Netz prüfen. (http://www.stiftung-warentest.de)