Weitere Mail-Anbieter betroffen

Oktober 9th, 2009

Die Hacker-Angriffe auf Zugangsdaten zu persönlichen E-Mail-Konten weiten sich aus. Zwei weitere große Mail-Anbieter mussten eingestehen, dass ihre Postfächer geknackt wurden.

Nach dem Anbieter Hotmail gaben am Dienstag auch die Mitbewerber Yahoo und Google bekannt, dass Passwörter von Privatkonten im Internet veröffentlicht worden seien. Die betroffenen Nutzer müssten die Passwörter für ihre E-Mail-Konten ändern, um den unbefugten Zugriff zu verhindern, teilten die Unternehmen mit.

Am Vortag hatte der zum Microsoft-Konzern gehörende Anbieter Hotmail mehr als 10 000 Konten sperren müssen, nachdem Hacker die Passwörter geknackt haben. Wie viele E-Mail-Konten bei Yahoo und bei Googles E-Mail-Sparte Gmail betroffen waren, war zunächst unklar. Ein Vertreter von Gmail sprach von einer „kleinen Zahl“, bei Yahoo war von eine „begrenzten Anzahl“ die Rede.

Branchenweites Problem

Hotmail, Yahoo und Gmail erklärten übereinstimmend, dass die Zugriffe auf die persönlichen Daten nicht durch Lücken in den Sicherheitsprogrammen, sondern durch so genanntes Phishing zustande gekommen seien. Dabei werden Nutzer etwa mit betrügerischen E-Mails zur Preisgabe geheimer Daten gebracht. Die Unternehmen riefen die Nutzer zu Vorsicht auf
und rieten, regelmäßig die Passwörter für die E-Mail-Konten zu ändern.

Ein Microsoft-Sprecher betonte, dass es sich nicht um eine Sicherheitslücke bei Microsoft gehandelt habe, sondern um ein „branchenweites Problem“.

Microsoft appellierte an die Kunden, mindestens alle 90 Tage ihre Passwörter zu ändern. Sie sollten dabei zum Beispiel aus den Anfangsbuchstaben der Wörter eines Satzes unübliche Buchstabenkombinationen bilden oder Sonderzeichen und Zahlen einfließen lassen. Zum Schutz vor Phishing sollten Nutzer außerdem unbedingt eine aktuelle Virenschutz-Software verwenden, um sich der «Trojaner» zu erwehren. Kunden sollten bei E-Mails außerdem sehr vorsichtig mit unbekannten Anhängen oder Internet-Links sein.

Innenminister fürchten Tatort Internet

Juni 5th, 2009

Nach Ansicht der Innenminister von Bund und Ländern ist Deutschland nur unzureichend auf die Bekämpfung neuer Gefahren durch Terrorismus und Internetkriminalität vorbereitet. Nach einem Bericht des Handelsblatts fordern die Innenminister zu einer effektiven Abwehr der dadurch drohenden Gefahren erweiterte Ermittlungsmöglichkeiten und in bestimmten Fällen den Einsatz der Bundeswehr im Innern.

Besondere Sorgen macht den Innenministern die Sicherheit von Datensystemen vor Angriffen aus dem Internet.

BERLIN. “Insbesondere die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnik erfordert entsprechende gesetzliche Ermächtigungsgrundlagen”, heißt es im Programm Innere Sicherheit, das Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) und seine Länderkollegen am Mittwoch im Rahmen der Innenministerkonferenz (IMK) in Bremerhaven vorstellen wollen. “Notwendig sind Befugnisse für verdeckte Eingriffe in informationstechnische Systeme, die Anpassung der Möglichkeiten der Telekommunikationsüberwachung und Maßnahmen nach G 10 im Rahmen der vom Bundesverfassungsgericht gezogenen Grenzen.” Hinter dem Kürzel G 10 verbirgt sich das Gesetz zur Beschränkung des Brief-, Post - und Fernmeldegeheimnisses.

Der 71-seitige Forderungskatalog der Innenminister, der dem Handelsblatt vorliegt, ist die erste umfassende Bewertung von Gefahren für die Innere Sicherheit seit 1994. Inhaltlich reicht sie von der Integration von Muslimen über die steigende Bedrohung durch Rechtsextreme bis zur Sicherheit in Fußballstadien. Federführend hat Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) das Strategiepapier erarbeitet. Ursprünglich hatte Bundesinnenminister Schäuble noch in dieser Legislaturperiode ambitioniertere “Leitlinien für die Innere Sicherheit” präsentieren wollen. Bei entscheidenden Fragen wie dem Bundeswehreinsatz im Inneren war dazu jedoch in der Großen Koalition kein Konsens zu erzielen.

Besondere Sorgen bereiten den Innenministern Attacken aus dem Internet. “Angriffe auf die Integrität und Sicherheit von Datensystemen bergen in unserer modernen Informationsgesellschaft ein hohes Gefahrenpotenzial. Kriminelle können mit einem Mausklick Tausende schädigen”, heißt es in dem Papier. So würden Programme wie “Malware” und Trojaner zum Angriff auf Rechner und Mobiltelefone eingesetzt. Sogenannte “Bot-Netze” dienten der Verschleierung der Täter. Mit massenhaften Angriffen würden zudem Server gezielt überlastet, um zu verhindern, dass deren Inhalte verfügbar sind.

Bedroht ist vor allem die Wirtschaft: “Eine zunehmende Bedeutung haben internetgebundene Angriffe auf Rechnersysteme von Wirtschaftsunternehmen und Regierungsstellen”, so die Innenminister. “Deutsche Firmen stellen auf Grund der hohen Innovationskraft ein überdurchschnittlich attraktives Ziel für fremde Nachrichtendienste dar.”

Die Sicherheitsbehörden könnten dem nur begrenzt Einhalt gebieten, so der Bericht. “Das Internet als Tatort wird auch in der Zukunft nur begrenzt kontrollierbar sein.” Zur Bekämpfung von Angriffen auf Datensysteme wollen die Sicherheitsbehörden künftig intensiver mit Wirtschaft, Forschung, Wissenschaft und Telekommunikationsunternehmen zusammenarbeiten.

Auch Terroristen nutzen das Internet längst zur Planung von Attentaten. “Beispielsweise werden Terroristen in Ausbildungslagern systematisch im Umgang mit moderner Informationstechnik und konspirativer Kommunikation geschult”, heißt es. Zur Terrorabwehr hat das Bundeskriminalamt (BKA) seit Jahresbeginn die Möglichkeit, präventiv zu ermitteln. Unter bestimmten Voraussetzungen ist dabei auch eine Online-Durchsuchung möglich.

Angesichts wachsender Gefahren wollen die Innenminister auch einen erneuten Versuch unternehmen, den umstrittenen Einsatz der Bundeswehr im Inneren zumindest teilweise zu regeln. Einigkeit herrscht zwischen Unions-und SPD-Innenministern darin, dass die Polizei in bestimmten Fällen nicht in der Lage sein könnte, Gefahren ohne die Hilfe des Militärs abzuwehren. Es seien Szenarien denkbar, “die von den Sicherheitsbehörden nicht allein bewältigt werden können. So verfügt die Polizei nicht durchgängig über die notwendigen Fähigkeiten und Einsatzmittel zur Abwehr von Gefahren durch größere Wasserfahrzeuge oder durch Luftfahrzeuge.”

Doch bei der Frage, welche Schlussfolgerungen daraus zu ziehen sind, bleibt es beim Minimalkonsens zwischen Union und SPD. Eine Neuregelung soll es nur für den Bereich “maritimer Sicherheit” nach Vorbild des Luftsicherheitsgesetzes geben, also etwa für den Schutz von Häfen. Zwar hatten sich die Spitzen der Koalition im Oktober auf eine umfassende Ergänzung des Artikel 35 Grundgesetz geeinigt. Die SPD hatte den Kompromiss jedoch aufgekündigt, da offen blieb, ob der Einsatz von Landstreitkräften gedeckt war.

So funktioniert USB 3.0 - nicht alles bleibt kompatibel

Mai 20th, 2009

Mehr Leitungen und neue Stecker bringen bis zu 300 MByte/s

Beitrag vom 19.11.2008

Die Spezifikation 1.0 für USB 3.0 liegt nach jahrelanger Entwicklung auf dem Tisch - und bringt einige Überraschungen. Optische Kabel, noch vor einem Jahr geplant, sind out, dafür gibt es neue Stecker. Die verzehnfachte Geschwindigkeit erkauft sich der neue Standard über eine leicht eingeschränkte Kompatibilität.

 Keine andere digitale Schnittstelle hat eine Überarbeitung so dringend nötig wie das im Jahr 2000 eingeführte USB 2.0. Je nach Qualität der Geräte erreicht der “Universal Serial Bus” derzeit Nettoübertragungsraten von bis zu 35 Megabyte pro Sekunde. Auch Standardfestplatten, wie sie in Mittelklasse-PCs verbaut werden, schaffen aber inzwischen das Dreifache.

Zwar stehen für schnelle Massenspeicher mit eSATA und Firewire Alternativen bereit, Geräte mit diesen Anschlüssen sind aber bei weitem nicht so verbreitet wie die über 6 Milliarden im Umlauf befindlichen USB-Devices. Selbst Apple, jahrelanger Verfechter von Firewire, hat diese Schnittstelle bei seinem neuen MacBook wegrationalisiert Dafür finden sich inzwischen selbst an professionellen Digitalkameras auch USB-Schnittstellen, nicht mehr nur Firewire.

Einen USB-Anschluss hat heute nicht nur PC-Zubehör, selbst die Vereinigung der Handynetzbetreiber hat bereits einen USB-Port für alle Mobiltelefone gefordert. Die Notwendigkeit, über einen unkomplizierten Anschluss große Datenmengen zu übertragen, ist in Zeiten von Megapixel-Kameras im Handy und Autoradios mit USB-Anschlüssen vom Lebensmitteldiscounter allgegenwärtig.

Neben der nach heutigen Maßstäben schmalen Bandbreite stellt USB 2.0 aber vor allem für mobile Geräte durch seine hohe Leistungsaufnahme ein Problem dar. So verfügt beispielsweise Nokias N95, 2007 noch ein High-End-Smartphone, über einen Mini-USB-Port. Dieser ist jedoch nur nach “USB 1.1 FullSpeed” ausgeführt und überträgt magere 1,1 Megabyte pro Sekunde. USB 2.0 ist durch seine ständige Abfrage (”Polling”), ob ein Gerät noch verbunden ist, für mobile Geräte zu stromhungrig. Das Polling reduziert zudem die Bandbreite. Ausnahmen von mobilen Geräten mit USB 2.0 bestätigen hier wie so oft die Regel.

Neben mehr Bandbreite stand bei der Entwicklung von USB 3.0 folglich vor allem eine Renovierung der elektrischen Architektur und damit auch der Übertragungsprotokolle auf der Agenda.

Langwierige Entwicklung mit viel Streit

Ursprünglich hatte Intel USB erfunden und 1997 in eigenen Chipsätzen angeboten. Da zu dieser Zeit mit einer Vielzahl serieller und paralleler Schnittstellen aber genug Alternativen zur Verfügung standen, wurde die Abkürzung von Spöttern häufig als “Useless, Senseless, Brainless” buchstabiert. Das lag auch daran, dass die ersten USB-Controller der CPU einen Hauptteil der Arbeit beim Bearbeiten der Übertragungsprotokolle aufbürdeten und Single-Core-Prozessoren um 200 MHz regelrecht ausbremsen können. Mit heutigen Mehrkern-CPUs weit jenseits von 2 GHz und mit neuen Architekturen fällt die Belastung durch USB-Transfers kaum noch ins Gewicht.

Erst als Intel den Standard offen legte und das “USB Implementors Forum” (USB-IF) ins Leben rief, an dem sich auch andere Chiphersteller beteiligen konnten, kam Schwung in die Sache. Zwar ist auch heute noch Intel im USB-IF federführend, der Vorsitzende des Konsortiums, Jeff Ravencraft, ist Direktor bei Intel. An der Spezifikation 1.0 für USB 3.0 waren jedoch neben Intel auch HP, Microsoft, NEC, ST-NXP Wireless und Texas Instruments beteiligt.

Im September 2007 erwähnte Intel USB 3.0 das erste Mal auf seinem “Intel Developer Forum” (IDF). Das Unternehmen zeigte damals ein unscharfes Bild eines USB-Steckers vom Typ A mit zwei zusätzlichen optischen Leitungen. Die Spezifikation wurde noch für das erste Halbjahr 2008 versprochen, doch sie erschien erst im November 2008.

Dazwischen gab es allerlei Hickhack zwischen Intel und anderen Chipherstellern wie AMD und Nvidia. Die Konkurrenten warfen dem Marktführer vor, wesentliche Teile des Designs geheim zu halten, um sich einen Vorteil beim Marktstart von USB 3.0 zu sichern. Durch wachsenden Druck erschien im August 2008 eine Version 0.9 der Spezifikation.

Seitdem, und auch in der endgültigen Version 1.0 der Designunterlagen, ist von optischen Verbindungen nicht mehr die Rede. Auf Anfrage teilte Jeff Ravencraft nun auch klar mit: “USB 3.0 ist eine Lösung auf der Basis von Kupfer” - also ganz herkömmlichen Kabeln.

Das verwundert nicht, sind doch Lichtwellenleiter mit Ausnahme des “optischen Digitalausgangs” (S/P-DIF) an Audiogeräten im Consumerumfeld nicht verbreitet. S/P-DIF besteht nur aus einer Glasfaser, die zwei für USB 3.0 wären doppelt so fehleranfällig. Zudem trägt man ein S/P-DIF-Kabel, anders als die Handyverbindung, selten zusammengerollt mit sich herum.

Alte Stecker passen in neue Buchsen

Statt zwei Glasfasern sind für USB 3.0 neben den vier Leitungen von USB 2.0 vier zusätzliche Leitungen in einem Kabel vorgesehen. Über diese vier neuen Verbindungen wird eine differenzielle Signalübertragung abgewickelt. Anders als bei USB 2.0 kann jedes dieser Adernpaare gleichzeitig senden oder empfangen. Es gibt also zu jeder Zeit eine Verbindung mit voller Bandbreite in beide Richtungen.

In den Zeichnungen aus der Spezifikation sind diese zwei Adernpaare als “Shielded Differential Pair” (SDP) bezeichnet. Wie der Name sagt, müssen sie paarweise abgeschirmt sein, für die USB-2.0-Leitungen ist das nicht nötig. Das gesamte Kabel muss zudem nochmals ummantelt sein, was bei USB 2.0 noch optional war - gute Verbindungen verfügen aber auch schon heute über diese Abschirmung.

Kabel für USB 3.0 werden also deutlich komplexer und damit anfangs wahrscheinlich teurer als solche für USB 2.0. Auch der Qualität der Strippen kommt mehr Bedeutung zu. Die Unterlagen für USB 3.0 sagen nämlich ausdrücklich: “Diese Spezifikation gibt die Länge der Kabel nicht an. Ein Kabel für USB 3.0 kann jede beliebige Länge haben, solange es alle Anforderungen erfüllt, die in dieser Spezifikation definiert sind.”

Für die Praxis wird bisher im Umfeld der Chiphersteller davon ausgegangen, dass bezahlbare Kabel für USB 3.0 unter drei Metern lang sein werden. Bei USB 2.0 sind zwar laut Spezifikation ohne Repeater fünf Meter bei voller Geschwindigkeit möglich, doch aus Kostengründen sind die den Geräten beigelegten Kabel meist unter 2 Metern lang. Auch mit der gegenwärtigen USB-Generationen kommt es für 480 MBit pro Sekunde schon auf Verbindungen von hoher Qualität an.

Genau festgelegt sind für USB 3.0 schon die Stecker und Buchsen. Äußerlich unverändert bleibt nur der flache Stecker vom Typ A, der in die Buchsen an einem PC passt. Seine vier Kontakte auf einer kleinen Platine behält er für die Kompatibilität. Im hinteren Bereich des Steckers sitzen jedoch die vier zusätzlichen Anschlüsse für USB 3.0, die über kleine Federzungen ausgeführt sind. Mit USB 3.0 wird es also wichtig, den Stecker immer bis zum Anschlag in die Buchse zu schieben - sonst wird ein 3.0-Gerät nur als 2.0-fähig erkannt.

Die beiden anderen USB-Stecker, Mini-USB und Typ B, vergrößern sich gegenüber USB 2.0. Dabei sind die Buchsen aber so gestaltet, dass USB-2.0-Stecker in sie hineinpassen. Der Micro-Stecker (landläufig Mini-USB genannt) verbreitert sich dabei aber auf ein Außenmaß von 12,25 Millimetern, so dass er sich schlechter für mobile Geräte eignet.

Will man ein USB-3.0-Gerät an eines mit USB-2.0-Buchsen anschließen, so kann man ein USB-2.0-Kabel verwenden. Dann erreicht aber auch das modernere Gerät nur die als “HiSpeed” bekannten maximal 480 MBit/s oder rund 35 MByte/s brutto. Die Spezifikation 1.0 für USB 3.0 sieht außerdem vor, dass Geräte nach USB 3.0 an Ports nach USB 1.1 (maximal “FullSpeed” mit 12 MBit/s) nicht unbedingt funktionieren müssen. Die Unterstützung von “FullSpeed” und “LowSpeed” (1,5 MBit/s) ist jedoch “zulässig”. An Anschlüssen nach USB 2.0 müssen jedoch 3.0-Geräte zwingend arbeiten.

Bis 300 Megabyte pro Sekunde, aber aufwendige Hubs

Bisher muss sich ein USB-2.0-Gerät regelmäßig beim Host melden, sonst gilt es als abgesteckt. Dieses “Polling” kostet Strom und senkt durch ständige Übertragung von Statusmeldungen statt Nutzdaten auch Bandbreite. Bei USB 3.0 kann ein Gerät dem Host aber auch melden, dass es derzeit für Datenübertragungen nicht bereit ist, der Host fragt dann nicht weiter. Erst wenn das Gerät selbst wieder Daten übertragen will, teilt es das dem Host mit.

Mobile Geräte können dadurch also in einen Stand-by-Modus schalten, wenn gerade nichts zu tun ist. Fordert der Host aber Daten an, so kann er das Gerät auch aufwecken. Das regelmäßige Polling ist damit abgeschafft, stattdessen können sowohl Geräte wie Host eine Datenübertragung anstoßen. Fragt der Host nach Daten und das Gerät meldet sich nicht, gilt es wirklich als nicht mehr vorhanden.

Neben dem Einsparen von elektrischer Leistung kann ein USB-3.0-Host aber auch mehr Strom als bisher zur Verfügung stellen: 900 Milliampere pro Port statt bisher 500 Milliampere. Das ist beispielsweise für externe Festplatten wichtig. Deren oft mitgelieferte Y-Adapter verletzten nämlich die USB-Spezifikation. Aktuelle 2,5-Zoll-Platten sind aber so sparsam, dass sie an Ports, die wirklich 500 Milliampere liefern, auch mit einem Anschluss funktionieren.

Wie auch die Kabel werden die Hubs für USB 3.0 deutlich komplexer. Kann man USB-2.0-Hubs inzwischen für ein paar Euro kaufen, so dürfte sich das zumindest anfangs für USB 3.0 erledigt haben. Ein USB-3.0-Hub enthält nämlich neben der Logik für den neuen Standard einen kompletten Hub nach Version 2.0. Dadurch lassen sich 2.0- und 3.0-Geräte mischen, die Übertragungen laufen auf verschiedenen Pfaden ab.

All dieser Aufwand ist nötig, um die Übertragungsgeschwindigkeit von 5 Gigabit pro Sekunde alias “SuperSpeed” zu erreichen - gegenüber USB 2.0 mit 480 MBit/s eine Verzehnfachung. Im Sinne der Kompatibilität hat sich jedoch an den Protokollen auf Softwareebene nur wenig verändert. Daher gibt das USB-IF auch derzeit nur Nettodatenraten von 300 Megabyte pro Sekunde an, und nicht einmal 350 Megabyte pro Sekunde, wie man nach den bisherigen 35 Megabyte pro Sekunde von USB 2.0 erwarten würde.

Aber auch darüber ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, die Spezifikation erwähnt an vielen Stellen, dass noch Erweiterungen möglich sind. Mit den ersten Geräten für USB 3.0 rechnet zudem das USB-IF selbst erst Mitte 2009, und erst im Jahr 2010 soll die Verbreitung der neuen Schnittstelle stark wachsen. Zeit wäre es.

 

Internet - Experten halten Kinderpornosperren für unwirksam

Mai 18th, 2009

17. April 2009, 12:47 Uhr

Gerade erst haben fünf Internet-Anbieter auf Initiative von Familienministerin Ursula von der Leyen Verträge unterzeichnet, in denen sie sich zur Blockade von Internetseiten mit Kinderpornografie verpflichten. Jetzt warnen Experten, dass diese leicht zu umgehen sind.

Das ist das rote Stopp-Schild, das Internet-Nutzer in spätestens sechs Monaten sehen sollen, wenn sie auf Internet-Seiten mit Kinderpornografie zugreifen wollen

Die Opfer werden immer jünger, die Bilder immer brutaler. Beim Kampf gegen die Kinderpornografie soll künftig der Zugang zu einschlägigen Internetseiten erschwert werden. Das Bundeskriminalamt (BKA) hat jetzt dazu Verträge mit zunächst fünf großen Internetprovidern unterzeichnet, die insgesamt drei Viertel des deutschen Marktes abdecken. Schätzungen zufolge könnten damit in Deutschland täglich bis zu 450.000 Zugriffe auf Kinderporno-Seiten geblockt werden könnten. Aber auch Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist klar, dass Seitensperren nur „ein Baustein“ im Kampf gegen Kinderpornografie sein können.

Spätestens in sechs Monaten werden Internet-Nutzer, die solche Seiten anklicken, ein rotes Stopp-Schild oder eine vergleichbare Warnung sehen. Doch wie wirksam sind die vereinbarten Sperren?

Denn das Ausmaß der Kinderpornografie im weltweiten Netz ist erschreckend. Fast jedes zweite betroffene Kind ist jünger als sechs Jahre. In Deutschland stieg der Vertrieb von Kinderpornografie über das Internet zwischen 2006 und 2007 um 111 Prozent. Einzelne Seiten werden 50.000 Mal im Monat angeklickt. Insgesamt werden in Deutschland täglich bis zu 450.000 Seiten mit kinderpornografischem Inhalt angeklickt. Für die nun geplanten Sperren im Netz stellt das BKA täglich aktualisierte Listen von etwa 1000 Internet-Seiten zusammen. Die Provider sorgen dann technisch dafür, dass diese Seiten nicht mehr aufzurufen sind.

Doch Experten zweifeln an der Wirksamkeit dieser Sperren. Längst sei die kriminelle Szene nicht mehr in allgemein zugänglichen Teil des Internets anzutreffen, berichtet etwa die Computerzeitschrift “c`t”. Außerdem seien die jetzt vereinbarten Sperren leicht zu umgehen, warnt der Chaos Computer Club (CCC).

“Es handelt sich tatsächlich nicht um eine Sperrung im Wortsinn, sondern lediglich um eine Zugangserschwerung”, sagte CCC-Sprecherin Constanze Kurz der Rheinischen Post Online. Diese Zugangserschwerung sei leicht zu umgehen. “Gerade bei regelmäßig klandestin agierenden Konsumenten von Kinderpornographie wird daher diese ,Sperre’ nichts bringen.” Und CCC-Mitarbeiter Matthias Mehldau ergänzt: „Hier wird ein großes Katz-und-Maus-Spiel aufgemacht.“Diejenigen, die am Zugang gehindert werden sollten, würden sich neue Mechanismen überlegen.

Die Vereinbarung ist eine Signal für ganz Europa

Aber es gibt auch andere, die sich durch die Sperren ihrer Freiheit beraubt sehen. So wurde die Vertragsunterzeichnung in Berlin von Protesten begleitet. Rund 150 Vertreter von Internet-Verbänden und Datenschützern warnten vor einer „Internet-Zensur“. „Kinderpornografie im Internet ist Vergewaltigung von Kindern vor laufender Kamera“, begründete von der Leyen ihren Vorstoß. Die Vereinbarung mit der Internet-Wirtschaft sei ein Signal für ganz Europa.

Die Verhandlungen mit dem Providern über die Kinderporno-Sperren dauerten knapp vier Monate. Drei Anbieter stiegen aus, weil sie zunächst eine gesetzliche Grundlage für diesen Eingriff in das Fernmeldegeheimnis verlangten. Das Gesetz dazu soll noch in dieser Legislaturperiode kommen.

Die Deutsche Telekom, Vodafone/Arcor, Alice, Kabel Deutschland und Telefonica O2, die 75 Prozent des Internet-Marktes vertreten, verpflichteten sich vertraglich mit dem BKA, Seiten mit Kinderpornografie zu sperren. Die Vertreter der Unternehmen begründeten das mit ihrer „moralischen und gesellschaftlichen Verpflichtung“, Kindesmissbrauch zu ächten.

„Die Provider sehen sich nicht als Internet-Polizei“, sagte Thomas Ellerbeck von Vodafone. Telekom-Chef René Obermann verlangte wie die anderen Unternehmen eine baldige gesetzliche Grundlage. Das Bundeskabinett wird voraussichtlich kommende Woche den Gesetzentwurf verabschieden, mit dem dann 100 Prozent des Anbietermarkts erfasst werden. Der Verband der deutschen Internet-Wirtschaft „eco“ verlangte die rasche Verabschiedung des Gesetzes. Damit hätten die Unternehmen dann Rechts- und Planungssicherheit.

Der Internetanbieter Freenet lehnt den Vertrag zur Sperrung kinderpornografischer Internet-Seiten ab. „Die gewünschten Sperrmaßnahmen verletzen Grundrechte der Bürger, insbesondere das Fernmeldegeheimnis sowie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung“, erklärte das Unternehmen zur Begründung in Hamburg.

80 Prozent der Nutzer sind Gelegenheitstäter

BKA-Präsident Jörg Ziercke sagte, im Geschäft mit der Internet- Pornografie mit Kindern würden Millionen umgesetzt. 80 Prozent der Nutzer seien Gelegenheitstäter. Sie könnten mit einem Stopp-Schild abgeschreckt werden. Die „Hardcore-Nutzer“ müssten weiter mit repressiven Maßnahmen verfolgt werden. Er verwies auf aktuell laufende Ermittlungen zu zehn aktuellen Fällen von Kinderpornografie im Internet. In einem Fall sei ein zehn Monate alter Säugling das Opfer.

Gerade weil die Täter im Ausland so schwer zu erreichen sind, müssen nach Ansicht des Bundesfamilienministeriums die Zugangsanbieter im Inland in die Pflicht genommen werden. Das Ministerium verweist dabei auf die Erfahrungen unter anderem in Skandinavien und Großbritannien, wo die Sperren seit Jahren problemlos und erfolgreich funktionierten. Ziel sei neben der Ächtung der Kinderpornografie, den „kommerziellen Massenmarkt“ im Internet zu stören, der an deutschen Kunden Millionensummen verdient, betont von der Leyen.

20 bis 25 Länder weltweit haben bereits Sperren für diese Angebote eingeführt oder tun das in Kürze. In Europa sind Norwegen, Dänemark, Schweden, die Niederlande, Großbritannien und die Schweiz die Vorreiter.

Kinderporno-Sperre - Die Netzgemeinde macht Front gegen “Zensursula”

Mai 18th, 2009

Von Jan Friedrich Esser (6. Mai 2009, 16:01 Uhr)

Das Thema ist sensibel, denn Kinderpornos sind allgemein geächtet. Die von Familienministerin von der Leyen organisierte Sperrung verdächtiger Webseiten ist trotzdem hoch umstritten. Oppositionspolitiker und Internetuser laufen Sturm. Eine Online-Petition soll nun die Pläne von “Zensursula” verhindern.

Mit dem gefühlten Rückhalt der gesamten Republik hat Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) ihren Kampf gegen die Verbreitung von Kinderpornografie im Internet angetreten. Nicht einmal die SPD meldete sich mit Kritik, als die Ministerin Anfang des Jahres mit einem Vertrag zwischen Bundeskriminalamt (BKA) und fünf Internetanbietern und dann mit ihrem Gesetzesvorhaben vor die Öffentlichkeit trat. Eine Änderung des Telemediengesetzes soll Internetanbieter zwingen, kinderpornographische Seiten zu sperren.

Doch bei aller Einigkeit über von der Leyens Ziel stoßen ihre Methoden auf mittlerweile offen geäußerte Ablehnung. Das ist bemerkenswert – wer will schon ein Gesetz gegen Kinderpornografie verhindern?

Ihre Gegner kritisieren nicht nur, dass die vorgesehenen Maßnahmen voraussichtlich ohne Wirkung bleiben, weil im Internet jede Sperre leicht zu umgehen ist. Sie sehen in dem Vorhaben vor allem die Grundrechte verletzt und befürchten Zensur. Das Gesetz sei ein „unverhältnismäßiger Eingriff in die Informationsfreiheit“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck. „Das ganze Vorhaben ist an Populismus kaum zu überbieten.“

Unterstützung für seine Haltung findet Beck bei der FDP, im SPD-geführten Bundesjustizministerium und insbesondere im Internet. Auf der Homepage des Bundestags steht eine öffentliche Petition, den Kabinettsentwurf abzulehnen. Dort heißt es, das geplante Vorgehen sei „undurchsichtig und unkontrollierbar“. Weder seien die Sperrlisten des BKA einsehbar, noch sei festgelegt, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt würden. Eine Sperrung von Internetseiten habe so gut wie keinen nachweisbaren Einfluss auf die körperliche und seelische Unversehrtheit missbrauchter Kinder. Fast 35.000 Mitzeichner hatte die Petition am Mittwochnachmittag. Das zeigt, wie groß die Verärgerung über von der Leyen ist – ebenso wie der bissige Spitzname „Zensursula“, der sich in Twitter-Nachrichten und Blogs zuhauf findet.

Quelle: Welt Online

EU: Intel hat versucht, AMD aus dem Markt zu drängen

Juli 18th, 2008

Bericht vom 27.07.2007

Kommission leitet formales Verfahren gegen Intel ein

Intel hat seine Marktmacht zu Lasten von AMD ausgenutzt und dabei gegen Artikel 82 des EU-Vertrages verstoßen, zu diesem Schluss kommt die Europäische Kommission nach einer ersten Untersuchung. Intel wurde dies in einem “Statement of Objections” am 26. Juli 2007 mitgeteilt und somit ein offizielles Verfahren gegen den Chiphersteller eingeleitet.
Nach Ansicht der Kommission hat Intel sich auf dreierlei Art schuldig gemacht: Erstens habe Intel einigen OEMs substanzielle Rabatte gewährt, wenn diese den Großteil ihrer CPUs bei Intel kaufen. Zweitens habe Intel mehrfach OEMs dafür bezahlt, dass diese ihre auf AMD-Prozessoren basierenden Produkte später oder gar nicht auf den Markt bringen. Drittens habe Intel im Server-Bereich strategisch wichtigen Kunden seine Prozessoren im Durchschnitt unterhalb der Kosten verkauft.

Mit diesen drei Maßnahmen habe Intel versucht seinen größten Konkurrenten AMD vom Markt auszuschließen und damit die eigene dominante Marktposition ausgenutzt. Nach Ansicht der Kommission stützen sich diese drei Einzelmaßnahmen gegenseitig und sind Teil einer einheitlichen wettbewerbsfeindlichen Strategie.

Intel hat nun 10 Wochen Zeit, um auf die im “Statement of Objections” erhobenen Anschuldigungen schriftlich zu antworten und anschließend die eigene Sicht in einer mündlichen Anhörung darzulegen. Sollten sich die Vorwürfe der Kommission bestätigen, wird Intel die Rechtsverstöße einstellen und mit einer Strafe rechnen müssen.

Nachtrag vom 27. Juli 2007, 15:25 Uhr:
Erwartungsgemäß begrüßt AMD, die in mehreren Ländern Monopol-Klagen gegen Intel anstrengen, die Entscheidung der EU. Giuliano Meroni, AMD-Chef für Europa, den nahen Osten und Afrika meint: “Das ist ein Moment der Wahrheit für die gesamte IT-Industrie. Die Europäische Kommission nimmt es sehr ernst, den Missbrauch der dominierenden Position von Intel im weltweiten Mikroprozessormarkt zu beenden. Wir sind überzeugt, dass diese Beschwerdeschrift die Öffnung des weltweiten Mikroprozessorenmarktes beschleunigen wird, wovon Endkunden und PC-Unternehmen gleichermaßen profitieren werden.”

Neue Preise ab dem 15. Mai.2006

Juni 14th, 2008

wir möchten Sie darüber informieren, dass ab dem 15. Mai 2006 Preisnachlässe für die folgenden AMD Produkte wirksam sind:

AMD Athlon(tm) 64 Processors

Model Nos.

3500+ (socket 939)
3200+ (socket 939 and socket 754)
3000+ (socket 939)

AMD Sempron(tm)  Processors Model Nos.

3400+ (socket 754)
3300+ (socket 754)
3100+ (socket 754)
3000+ (socket 754)
2800+ (socket 754)

Weitere Informationen über Preise und Verfügbarkeit erhalten Sie von unseren autorisierten Distributoren.

Linksys: Erste Geräte der nächsten WLAN-Generation

Juni 14th, 2008

Gateway, Router und Notebook-Adapter auf Basis das 802.11n-Drafts
Nach Netgear hat nun auch die Cisco-Tochter Linksys erste WLAN-Produkte auf Basis der noch unfertigen Spezifikation IEEE 802.11n angekündigt. Höhere Reichweite und mehr Datendurchsatz sollen auch schon die ersten 802.11n-Produkte von Linksys bieten, noch bevor der Standard verabschiedet ist.

Den Anfang machen das “Wireless-N Gateway WAG300N”, der “Wireless-N Broadband Router WRT300N” und der “Wireless-N Notebook Adapter” (WPC300N). Sie alle sollen Netto-Datentransferraten von rund 150 MBit/s erreichen, also nach Abzug des Protokoll-Overheads. Die Bruttodatentransferrate gibt Linksys mit 300 MBit/s an. Damit steht ausreichend Bandbreite zur Verfügung, um zeitgleich mehrere HD-Videos ruckelfrei zu streamen, digitale Musik abzuspielen und Internettelefonate zu führen.

Es wird erwartet, dass die aktuelle 802.11n-Draft-Spezifikation zum neuen Standard für drahtlose Netzwerke weiterentwickelt wird. Noch basieren die Geräte aber auf dem aktuellen Vorschlag für den neuen Standard. Bis zur Verabschiedung der Spezifikation wird es hier sicherlich noch kleinere Änderungen geben. Es ist aber durchaus denkbar, dass die Hardwarehersteller ihre Pre-N-Geräte mit einem Software-Upddate später standardkonform machen.

Die erheblichen Verbesserungen bei Geschwindigkeit und Reichweite - Linksys spricht je nach Gerät von 75 bis 600 Meter - im Vergleich zu 802.11g werden hauptsächlich durch die Verwendung der MIMO-Technologie (”Multiple Input, Multiple Output”) erzielt, bei der verschiedene Datenströme gleichzeitig über mehrere Kanäle übertragen werden. Jeder 20-MHz-Kanal kann mehr als einen Datenstrom aufnehmen.

Die nun von Linksys angekündigten Pre-N-Produkte auf Basis des aktuellen 802.11n-Vorschlags sind in der Lage, Daten gleichzeitig über zwei vorhandene Kanäle zu übertragen und damit effektiv einen 40-MHz-Kanal zu erzeugen. Die Geräte sind abwärtskompatibel zu 802.11g sowie 802.11b und lassen einen Mischbetrieb zu. Anders als frühere proprietäre Techniken sollen sich auch im Betrieb mit bereits existierenden Produkten optimale Geschwindigkeiten erreichen lassen.

Ab Juni 2006 sollen die ersten drei Linksys-Geräte auf Basis des 802.11n-Drafts im Handel erhältlich sein, das Gateway WAG300N für 199,- Euro, der Router WRT300N für 149,- Euro und der Notebook-Adapter WPC300N für 119,- Euro.

AMD stellt den derzeit leistungsstärksten Desktop-Prozessor vor.

Juni 14th, 2008

AMD stellte heute den AMD Athlon(tm) XP 3000+ vor - den leistungsstärksten Desktop-Prozessor der Welt. Der AMD Athlon XP Prozessor 3000+ verfügt über einen erweiterten integrierten Zwischenspeicher (Cache) und übertrifft die Ergebnisse vergleichbarer PC-Prozessoren bei einer Anzahl wichtiger Software-Benchmarks um bis zu 17 Prozent.

In Europa sind Systeme mit dem AMD Athlon XP Prozessor 3000+ ab sofort bei NEC-CI und bei Maxdata AG erhältlich. Weitere Computerhersteller werden in Kürze folgen.

”AMD setzt Maßstäbe für den Markt der Desktop-Prozessoren, da es unübertroffene Anwendungsleistung sowohl für Geschäfts- als auch für Privatanwender liefert”, sagte Rob Herb, AMDs Executive Vice President und Chief Sales & Marketing Officer. ”Wir konzentrieren uns darauf, auf die Leistungsanforderungen unserer Kunden mit den bestmöglichen Produkten zu reagieren.”

Der AMD Athlon XP Prozessor 3000+ besitzt insgesamt 640 KByte integrierten Zwischenspeicher (L1- und L2-Cache). Das sind nahezu 70 Prozent mehr als bei vorangegangenen AMD Athlon XP Prozessoren. AMD nimmt damit eine Spitzenposition bei Desktop-Prozessoren ein. Durch den vergrößerten Zwischenspeicher können mehr Informationen prozessornah gespeichert werden, was wiederum zu einer Leistungssteigerung bei Softwareanwendungen, wie zum Beispiel Digital Content Creation, 3-D Spielen, Media-Encoding und der Büroproduktivität führt.

”Die Anwender sollten wissen, dass zur Bewertung der PC-Leistung die Frequenz des Prozessors allein nicht ausreicht,” so Kevin Krewell, Senior Analyst des Microprocessor Report. ”Heutzutage können PC-Prozessoren eine Leistungssteigerung durch Weiterentwicklungen ihrer Architektur, wie zum Beispiel vergrößerte Zwischenspeicher und erhöhte Busgeschwindigkeiten, realisieren. Entscheidend ist die Gesamtleistung eines Systems - darauf sollten die Verbraucher bei ihrer Kaufentscheidung achten.”

Die Industrie unterstützt den AMD Athlon XP Prozessor 3000+

”Packard Bell, die Consumer-Division von NEC Computers International und einer von Europas führenden PC-Herstellern, freut sich, seine Produktpalette um den AMD Athlon XP Prozessor 3000+ erweitern zu können. Damit bietet es seinen Kunden die ganze Bandbreite vorhandener Lösungen an”, sagte Aymar de Lencquesaing, Vice President, Sales und Marketing der Consumer Division von NEC Computers International.

”ATIs Anstrengungen sind auf Spitzenleistungen in der Graphik-Technologie und die Schaffung ultimativer visueller Erlebnisse gerichtet”, sagte Rick Bergman, Senior Vice President, Marketing und General Manager, Desktop bei ATI Technologies Inc. ”Durch die Markteinführung des AMD Athlon XP Prozessor 3000+ mit vergrößertem Zwischenspeicher zeigt AMD, dass es sich dem gleichen Ziel verpflichtet hat. RADEON 9700 PRO, die weltweit erste und höchstentwickelte

Virtual Processing Unit (VPU), ermöglicht in Kombination mit dem AMD Athlon XP Prozessor 3000+ ein unglaublich lebendiges und realistisches Spielerlebnis.”

”AMDs neuester Desktop PC Prozessor, der AMD Athlon XP Prozessor 3000+, wird im Maxdata Fortune 5000 PC eingesetzt, der ab sofort verfügbar ist”, so Oliver Barz, International Product Manager für Maxdata PCs. ”Der zusätzliche schnelle Zwischenspeicher des neuen AMD Athlon XP Prozessors bedeutet für uns, dass wir noch besser auf die Nachfrage unserer Kunden nach höherer Leistungsfähigkeit und Produktivität eingehen können, so dass sie ihre Aufgaben schneller und effektiver erledigen können.”

Verfügbarkeit

In Europa sind Systeme mit dem AMD Athlon XP Prozessor 3000+ ab sofort bei NEC-CI sowie Maxdata AG erhältlich. Weitere Computerhersteller weltweit werden in Kürze Systeme mit diesem Prozessor anbieten.

Preise

Der AMD Athlon XP Prozessor 3000+ kostet bei einer Abnahme von 1000 Stück $588. (555 €)

Performance

  • Gesteigerte Softwareperformance durch direkt im Chip integrierten 640KB Cache
  • Das beste digitale Medienerlebnis für x86 Plattformen
  • Maßgeschneidert für Microsoft® Windows® XP
  • QuantiSpeed™ Architektur – der Turbo für Ihre Anwendungen
  • Die Stärke eines zuverlässigen Partners

Preissenkung für AMD Athlon Box Prozessoren

Juni 14th, 2008

Ab Montag, den 14. April 2003 findet eine Preisänderung für AMD Athlon(tm) Box-Prozessoren statt!

Es werden alle Modelle der AMD Athlon(tm) XP Box-Prozessoren 2000+ und größer sowie alle AMD Athlon(tm) MP Box-Prozessoren 2000+ und größer davon betroffen sein.

AMD Box-Prozessoren haben eine 3-jährige beschränkte Garantie und werden mit einem Echtheitszertifikat ausgeliefert, um Ihnen sowie Ihre Kunden maximale Sicherheit beim Kauf dieses Produktes zu bieten.

Detaillierte Informationen zu Preisen und Verfügbarkeit erhalten Sie von einem unserer autorisierten Distributoren.

Die hier aufgeführten Namen und Produktbezeichnungen sind Eigentum Ihrer jeweiligen Hersteller. Änderungen des Namens, der Produktbezeichnungen und Produktbeschreibungen unterliegen dem Copyright der jeweiligen Hersteller und können ohne Angabe von Gründen geändert werden.

Wuppertal: DSL 40000 bald auch am Netz

Juni 14th, 2008

Dank drahtloser Funk-Technik gibt es in Kürze auch auf Hatzfeld, Uellendahl und Katernberg schnelle Internet-Zugänge. Die T-Com steckt derweil noch in der Planung.
von Axel vom Schemm

Hatzfeld/Uellendahl/Katernberg „40000 gucken in die Röhre”, titelte die WZ am 8. Februar dieses Jahres. Gemeint waren die Anwohner auf Hatzfeld, am Uellendahl und am Katernberg, die, sich einen schnellen DSL-Anschluss wünschen. Doch für die bislang ausgebremsten Online-Surfer gibt es jetzt gute Nachrichten: Zwischen Juli und September 2006 soll auch in ihrem Stadtteil die superschnelle Datenübertragungstechnik bereitstehen. Der beharrlichen Bürgerinitiative „Breitband für Wuppertal” sei dank. Die sechs Mitglieder kleine Gruppe hat die Deutsche Breitband Dienste (DBD) aus Heidelberg auf den Notstand in Wuppertal aufmerksam gemacht. Und das Unternehmen, das mit der DSL-Funknetz-Technik „Wimax” bundesweit die von der T-Com unversorgten Gebiete bedienen will, geht in Kürze in Wuppertal an den Start.

„Die DBD-Mitarbeiter waren schon mehrfach im Tal, haben sich die Situation vor Ort angeschaut und in drei Projektsitzungen bei uns detailliert informiert”, berichtet Michael Zerwell von der Breitband-Initiative. „Die haben im Moment aus unserer Sicht klar die Nase vorn.” Dabei - und das betont Zerwell - verstehe sich die Gruppe nur als Vermittler. „Uns ist im Prinzip egal, welcher Anbieter uns DSL anbietet. Hauptsache, es macht überhaupt einer”, sagt Zerwell. Er kenne Geschichten - vor allem gewerblicher Nutzer - die wegen des fehlenden schnellen Online-Zugangs darüber nachdenken, den Bezirk, oder gar die Stadt zu verlassen. „Ein klarer Standortnachteil”, meint Zerwell. Nicht ohne Grund haben der Hatzfelder und seine Mitstreiter mehrfach bei der T-Com vorgesprochen, die das Glasfasernetz vor Ort betreut - bis heute ohne Erfolg.

Geht es nun nach den Vorstellungen der DBD, ist es damit bald vorbei: Neun kleine Funkanlagen werden auf Hausdächern in den Vierteln platziert und sorgen ganz kabellos für das nötige Hochgeschwindigkeits-Datennetz. „Wir verhandeln derzeit mit mehreren Eigentümern über die Standorte, fest steht bislang nur der Wasserturm auf Hatzfeld”, berichtet Mario Heuel von der Firma Innofactory aus dem Sauerland, die im Auftrag der DBD in Nordrhein-Westfalen die Netzausweitung vorantreibt. Noch diesen Monat soll das entsprechende Erschließungskonzept für Wuppertal fertig sein, im „dritten Quartal möchten wir die ersten Kundenanschlüsse installieren”, sagt Heuel. Vorab werde die neue Technik im Rahmen einer Infoveranstaltung vorgestellt. Für die Installation der nötigen Gerätschaften beim Kunden sorgen dann lokale Händler im Auftrag der Innofactory, die die Hardware auch anbieten.

Auf möglichen Gegenwind seitens der in Wuppertal sehr aktiven Mobilfunkgegner sei man übrigens vorbereitet, sagt Heuel „Sorgen über Gesundheitsschäden sind völlig unbegründet Funkmasten stellen wir gar nicht auf, wir arbeiten mit kleinen Sendeanlagen. Und die Frequenzen bewegen sich etwa auf dem Niveau eines mobilen Telefons in einem Privathaushalt.” , Bei der T-Com, nach deren Aussage sich die in den Bezirke verlegten Glasfasern nicht m DSL-Anschlüssen vertragen, sitzt man übrigens nach wie vor an den Plänen zur Nachrüstung, um doch noch den schnellen Datenfluss anbieten zu können. Auf WZ-Anfrage hieß es, man strebe nach wie vor an, im dritten Quartal 2006 die Modernisierungen in Angriff zu nehmen. Dann surfe viele Hatzfelder, Uellendahler und Katernberger vielleicht schon im Netz - superschnell dank DSL.
www.dslonair.de

www.innofactory.de

Quelle: WZ vom 06.05.2006

Lieber Steuerzahler, es ist fünf vor 19!

Juni 14th, 2008

Es ist fünf vor 19!

Die Regierung plant die größte Steuererhöhung aller Zeiten. Am 1.1.2007soll die Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent steigen. Das ist eine Erhöhung um fast 20 Prozent! Helfen Sie uns, diese Steuererhöhung zu verhindern!

Auch Sie sind von den Folgen betroffen:

  • Die Erhöhung der Mehrwertsteuer führt für alle zu spürbaren Preissteigerungen.
  • Unternehmen müssen gewaltige Kosten tragen, wenn sie die Mehrbelastung nicht weitergeben können. Damit werden Arbeitsplätze vernichtet.
  • Das Wirtschaftswachstum wird durch eine höhere Mehrwertsteuer abgewürgt.
  • Steuererhöhungen sind nicht zur Finanzierung der Sozialversicherungssysteme geeignet.
  • Die öffentlichen Haushalte müssen durch Einsparungen und nicht durch immer höhere Steuern saniert werden.

Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen. Denn Bundestag und Bundesrat müssen der Mehrwertsteuererhöhung zustimmen. Wir zeigen den Politikern, dass sich die Steuerzahler wehren. Denn schon heute werden die Einkommen der Bürger durch Steuern und Abgaben mit mehr als 50 Prozent belastet.

Download Unterschriftenliste:

Schutz vor bösartigem Script

Juni 14th, 2008
 
Astalavista ”I LOVE YOU” und andere Scriptviren, so verspricht es AnalogX auf ihre Website. Ein nützliches Tool im Kampf gegen Scriptviren wird zum Download angeboten. Das Freewareprogramm ”Script Defender” verhindert, dass gefährliche Dateien ohne Rückfrage aktiv werden können. Das Tool überwacht standardmäßig Dateien mit den Endungen .VBS, .VBE, .JS, .JSE, .HTA, .WSF und .WSH - der Benutzer kann auch zusätzliche Dateitypen in den Katalog aufnehmen. Wird nun eine überwachte Datei von der Festplatte, Diskette, CD oder aus einer Mail heraus gestartet, schaltet sich automatisch der ”Script Defender” dazwischen, welcher eine zusätzliche Bestätigung einholt. Nur wenn der Anwender zustimmt, wird die Datei ausgeführt. So lässt sich wenigstens verhindern, dass aus Unachtsamkeit gefährliche Script-Viren wie ”I LOVE YOU” gestartet werden.Mehr dazu

© www.NetSeek.de - 25.05.2000

Computervirus ‘I Love You’

Juni 14th, 2008

Zur Zeit ist ein Computervirus ‘I Love You’ im Umlauf. Falls Sie ein eMail mit Titel oder Thema ‘I Love You’ erhalten haben. Löschen Sie dieses eMail sofort und lesen es nicht. Selbst wenn Ihnen der Absender bekannt ist.

An diesem eMail ist eine Datei mit dem Namen ‘LOVE-LETTER-FOUR-YOU.TXT.VBS’ angehängt. In dieser Datei ist ein Virus enthalten, der selbsttätig eMails von Ihrem Rechner verschickt.

Allerdings wird der Virus erst dann aktiv, wenn Sie die angehängte Datei herunterladen - nicht durch das Lesen der eMail.
Welche Gegenmaßnahmen Sie treffen können, wenn Sie trotz dieser Warnung die angehängte Datei heruntergeladen können Sie hier nachlesen.

Diese Warnung erhielten wir aufgrund eines Rundmail von einem Kooperationspartner.

I LOVE YOU: Gegenmaßnahmen Der Wurm VBS/LoveLetter, der sich seit heute morgen, rasant im Internet verbreitet, lässt sich von Hand entfernen. Außerdem ist zu erwarten, dass alle namhaften Anti-Virus-Softwareanbieter in Kürze Updates bereit stellen, die den Wurm erkennen und unschädlich machen können – einige Anbieter haben bereits reagiert. Bitte prüfen Sie bevorzugt die WWW-Angebote Ihres Virenscanner-Herstellers. Apple-Macintosh- und Linux/Unix-Anwender sind von dem Wurm grundsätzlich nicht betroffen, da diese Systeme kein VB-Script unterstützen.

Anzeichen für einen Wurmbefall auf Windows-Computern sind die Dateien Win32DLL.vbs im Windows-Verzeichnis und MSKernel32.vbs im Windows-Systemverzeichnis. Zur Entfernung von LoveLetter müssen diese Dateien gelöscht werden. Löschen Sie darüber hinaus die Dateien LOVE-LETTER-FOR-YOU.HTM und LOVE-LETTER-FOR-YOU.TXT.vbs im Systemverzeichnis. Außerdem hat der Wurm vermutlich alle erreichbaren Dateien mit den Erweiterungen VBS, VBE, JS, JSE, CSS, WSH, SCT, HTA, MP3, MP2, JPG und JPEG befallen, mit seinem eigenen Code überschrieben und ggf. zusätzlich “.vbs” angehängt. Auch diese Dateien sollten gelöscht werden.

Wer keinen Virenscanner zur Bestätigung des Wurmbefalls nutzen kann, sollte vor dem Löschen zumindest einen flüchtigen Blick auf die Dateilänge werfen (oder die Dateien umsichtig mit einem Texteditor öffnen und den enthaltenen Code prüfen): Infizierte Dateien enden auf .js.vbs, jpg.vbs usw. und haben eine Größe von circa 10 KByte. Im Zweifelsfall empfiehlt sich eine Sicherungskopie vor dem Löschen.

Auch in der Registry verewigt sich LoveLetter: Über die Registry-Keys HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run\MSKernel32 und HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunServices\Win32DLL wird der Wurm nach jedem Booten neu gestartet – diese Registrierungsschlüssel sollten mit dem Registrierungseditor (Startmenü/Ausführen/Regedit) gelöscht werden. Aber Achtung: Manipulationen an der Registry bitte mit äußerster Umsicht durchführen. Weiterhin verewigt sich der Wurm in HKCU\Software\Microsoft\Internet Explorer\Main\Start Page mit einem Downloadlink für ein Hintertürprogramm; nach erfolgtem Download und Neustart des Wurms setzt LoveLetter diesen Key jedoch wieder auf eine leere Seite.

Falls die Hintertür geladen wurde, muss auch sie entfernt werden: Dazu löschen Sie den Registrierungsschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run\WIN-BUGSFIX und die Datei WIN-BUGSFIX.EXE unter dem angegebenen Speicherort; ggf. sollten Sie die Datei über die Windows-Suche lokalisieren.

Nicht zuletzt versucht LoveLetter, sich per E-Mail zu verbreiten: Sofern ihm das gelingt, legt er für jede versandte Mail einen Schlüssel unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\WAB\ an. Wer dort Einträge findet, sollte die betroffenen Bekannten beziehungsweise Korrespondenzpartner warnen, dass sie eine gefährliche E-Mail erhalten haben. Anschließend können diese Keys ebenfalls gelöscht werden. Wer den Chatclient mIRC auf seinem Rechner installiert hat, muss weiterhin die neu angelegte Datei script.ini entfernen, die den Wurm an Chatpartner versendet.

Als generelle Vorsichtsmaßnahme empfiehlt es sich, den Windows Scripting Host im Windows-Setup (Einstellungen: Software) zu deinstallieren, sofern man ihn nicht regelmäßig benutzt.

“I LOVE YOU”-Virus und kein Ende

Nachdem der “I LOVE YOU” Virus seit letztem Donnerstag früh die Onlinewelt ausgeschreckt hat und auch alle Zeitungen und Nachrichtensendungen versucht haben, die weltweit entstandenen Schäden hochzurechnen, sind wieder neue Varianten ausgetaucht, die den Betreff “”Funny News”, “Joke” und “Susitikim” im Header tragen.

Vor einer ganz neuen Variante dieses Email Wurms warnt das Finnische Unternehmen F-Secure: in der Betreffzeile wird eine Art Bestätigung für eine Muttertagsbestellung genannt (Subject: Mothers Day Order Confirmation). Diese Abart der Loveletter Virus soll nach Einschätzung von F-Secure wesentlich stärke Schäden anrichten als die bisher bekannten Versionen.

F-Secure rechnet mit weiteren Loveletter Variationen, die an diesem Wochenende auftauchen können.

Natürlich gilt bei allen Variationen, dass man beim Erhalt der Email diese sofort löschen soll.

Weitere Informationen zu F-Secure und der neuen Warnung:
http://www.europe.f-secure.com/news/2000/news_2000050500.html

NEUER VIRUS IM ANMARSCH!!!

Juni 14th, 2008

Warnung Nr. 1
Wenn Sie irgendeinen CELCOM-Bildschirmschoner empfangen. Bitte installieren Sie ihn nicht! Dieser Bildschirmschoner ist sehr cool. Er zeigt ein NOKIA-Handy, mit Zeitmeldungen. Nachdem es aktiviert ist, kann der PC überhaupt nicht mehr booten. Er geht sehr langsam. Dieser Bildschirmschoner zerstört Ihre Festplatte. Der Dateiname ist CELLSAVER.exe.

Warnung Nr. 2
Passen Sie auf! Wenn jemand mit dem Namen ”Sand-Man” Sie bittet, seine Seite zu überprüfen, tun Sie es nicht! Die Seite ist unter www.geocities.com/vienna/6318. Gehen Sie nicht auf diese Seite, denn sie zerstört Ihre Festplatte.

Warnung Nr. 3
Wenn Sie eine E-Mail mit dem Titel erhalten ”Win Holiday” offnen Sie diese nicht. Löschen Sie diese sofort. Microsoft verkündete gestern, es ist ein böswilliges Virus das Ihre Festplatte löscht. Diesmal gibt es kein Hilfsmittel.

Auch AOL sagt das dieses ein sehr gefährlicher Virus ist und dass es noch kein Hilfsmittel dafür gibt.

Trojanisches Pferd

Juni 14th, 2008

Einführung
Ein sog. Trojanisches Pferd ist ein Programm, welches unerlaubte Funktionen im Hintergrund erledigt. Ein Trojanisches Pferd kann sich hinter einem Update oder irgendeinem anderen Vorwand tarnen. Häufig passiert es, dass man Emails ( z.B. bei AOL!) von irgendwelchen Fremden bekommt, mit dem Vorwand, es sei ein Programm für die Aktualisierung der Software von AOL4 auf AOL5. Solche Dateien darf man auf keinen Fall runterladen bzw. starten. Nach dem Starten eines solchen Programms, sollte man auf keinen Fall online gehen. Es gibt 2 Arten von Trojanern. Einmal die Gruppe der Client/Server Trojaner, und die andere der Direct Action Trojanern. Um die erste Gruppe zu erklären:
Arten von Trojanischen Pferden
Ein Client/Server Trojaner wie z.B. Back Orifice, NetBus, DeepThrout, Sub7 oder NetForce kann selbständig keine Daten erspähen, warten aber darauf Befehle zu erhalten um dementsprechend zu antworten. Das bedeutet also, dass am Trojaner infizierten Computer ein Port offen ist, auf dem empfangen wird. In dem Moment, dass dieser Port Daten empfängt, antwortet er mit dementsprechendem Resultat. Als Beispiel wird gesendet ” Passwörter”, so heißt dies “sende mir sämtliche System Passwörter”. Somit können andere Zugriff auf Ihre Daten erlangen und unbefugt auf Ihre Kosten online gehen. Des weiteren bieten diese Trojaner eine weitaus größere Tabelle an Optionen, z.B. Festplattenzugriff, Port Redirect(Port Umleitung), Prozeß View und viele andere, die Privatsphäre verletzende Dinge.

Die zweite Gruppe der Trojaner die sog. Direct Action Trojaner suchen sämtliche wichtige Daten und Passwörter zusammen, speichern diese ab und warten bis man online geht, nachdem die Verbindung zum Internet erstellt worden ist, sendet der Trojaner die gespeicherten Daten an eine Email Adresse. Diese können dann auf ihre kosten für illegale Zwecke verwendet werden.

Entfernen von Trojanischen Pferde
Stufe1:
Installieren Sie eine z.B. Zeitlimitierte Test Version von AVP oder Norton AV und überprüfen Sie ihr System damit nach bereits bekannten Viren und Trojanern. Damit kann man sich sehr viel Arbeit sparen. Scannen Sie ihre lokalen Festplatten und finden Sie unsaubere Stellen in ihrem System.

Wenn das Programm der jeweiligen Anti Viren Software nichts gemeldet hat, keine Entwarnung! Es kommen wöchentlich bis zu 1em Trojaner ins Internet und es dauert oft Wochen bis diese entdeckt werden. Trojaner benutzen sehr häufig die gleichen Startmethoden; nämlich die Registry, Win.ini und System.ini. Die Registry umfaßt 2 Dateien, die System.dat und die User.dat. Das ist die Systemregistrierung. Dort werden tausende von Einträgen hinterlassen für Windows und Programm Konfigurationen. Diese birgt auch ihre Risiken bei. Wenn Sie die Option “automatisches starten beim Systemstart” kennen, werden Sie sich evtl. etwas verknüpfen können. Trojaner müssen bei jedem Windows Start gestartet werden, also nutzen Trojaner genau diese Schwachstelle im System aus, um gestartet zu werden. Die Adresse des Registry Eintrags ist:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run                    (startet Programme nach dem Einloggen)

UND

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunServices       (startet Programme noch vor der Windows Anmeldung)

Stufe2 :
Gehen Sie auf Start->Datei Ausführen -> und geben Sie ein: regedit.exe dann drücken Sie auf OK und der System Registrierungseditor startet. Nun haben Sie eine Liste von 6 Root Keys für Sie uninteressant. Suchen Sie nach “HKEY_LOCAL_MACHINE” und klicken Sie einfach mal auf das +, es öffnen sich subkeys, nun müssen Sie lediglich diesem Prinzip folgen und gehen Sie den beiden oben genannten Verzeichnissen durch bis Sie zum Schluss angekommen sind. Wenn Sie dann auf Run und RunServices gehen werden alle Programme mit Pfad angezeigt die gestartet werden. Gucken Sie sich die Namen der ‘Exe’n an und deren Pfade, wenn ihnen etwas auffällig ist starten Sie das Programm einfach, wenn nichts passiert ist es eine Warnung! Nehmen Sie in diesem Fall die Zeile indem Sie darauf klicken und mit rechter Maustaste auf entfernen klicken. Nun starten Sie ihren PC neu und senden wenn Sie können, die noch erhaltene Datei über das Live Submit eines jeden Anti Viren Programms an das Viren Labor um nähere Informationen zu erhalten.

Stufe3:
Wenn Sie nichts gefunden haben, schauen Sie sich in ihrem Windows Verzeichnis die Datei Win.ini an. Wenn auf den Zeilen “RUN =” UND “LOAD =” irgendwelche Exe Namen stehen also z.B.: “RUN= C:\windows\patch.exe” (oftmals verschoben damit man es nicht auf den ersten Blick sehen kann also scrollen Sie nach rechts!) so handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Trojaner. Löschen Sie den Eintrag und rebooten Sie ihren Computer. Wenn Daten bereits versendet worden sind, können Sie nicht mehr machen als alle ihre Passwörter  ändern. Löschen Sie die, als Beispiel “patch.exe” nicht, wenn Sie den gleichen Trojaner erneut starten sollten wird er denken dass er bereits installiert ist indem er überprüft ob er schon in C:\windows\patch.exe vorhanden ist und wenn dies der Fall ist, wird er sich nicht erneut laden.

Vorbeugen gegen Trojanische Pferde
Für den normal Verbraucher ist es relativ schwierig auf tiefer Systemebene funktionierende Trojaner zu entdecken. Dennoch kann man Tipps geben die zu einer möglichen Entfernung beitragen können. Als erstes empfiehlt es sich keine Programme aus unbekannter Herkunft runterzuladen. Oft werden Programme auch mit gefälschter Email Adresse verschickt, damit Sie denken “diese Email ist OK”. Warnung! Wenn Sie nichts erwarten laden Sie nichts runter, wenn Sie einen Text finden wie “Probier mal das Programm aus, ist ziemlich gut” wieder mal Warnung, solche Emails könnten als Massen Mails an Tausende geschickt worden sein und der Text ist immer relativ neutral. Ein Beispiel davon finden Sie auf der CCC (Chaos Computer Club) Seite. Als die Premiere Decoder rauskam, verschickte jemand (Trojaner oder Virus unbekannt) Emails mit dem Absender des CCC. Hier eine Warnung vom CCC:

“13.7.98: ACHTUNG !! Irgendwer verschickt angeblich die Premiere Decodersoftware mit dem Absender des CCC. Die Absicht dahinter ist unklar aber sicher nicht freundlich. Glaubt nicht alles !!! Möglicherweise handelt sich es hierbei um einen Virus. Wir jedenfalls verschicken auf gar keinen Fall irgendeine Software zum Premierehack.”

Solche Warnungen sollte man sich ernst nehmen, weil es im Internet immer Leute geben wird denen bestimmte Informationen interessant sind. Daher werden Attacken immer stattfinden, nur die Verteidigung muss besser sein. Genau dies werde ich ihnen in einer leichter Form näher bringen. Wahrscheinlich ist ihr Computer nicht befallen wenn Sie nicht häufig im IRC sind und Programme und ähnliches was Sie von Leuten gesagt bekommen haben. Nur für den Routine Check.

Bedrohung aus dem Web?

Juni 14th, 2008

Virenangriff über HTML-Seiten. Bedroht das Internet unsere Rechner? Wir haben die Erreger für Sie unter die Lupe genommen

Computer-Viren sind schon seit DOS-Zeiten eine bekannte Gefahr. Durch Shareware, Raubkopien und in Ausnahmefällen auch durch kommerzielle Software gelangen diese Parasiten auf Ihren PC. Nun droht diese Seuche auch auf das Internet überzugreifen. Im November letzten Jahres wurden die ersten Viren entdeckt, die sich über HTML-Seiten verbreiten. Immer neue Panikmeldungen verunsicherten natürlich die Web-Gemeinde. Bisher konnten sich Viren nur dadurch verbreiten, wenn ein bestimmter Code, der in einem Programm versteckt war, ausgeführt wurde. Reicht jetzt bereits das bloße Ansehen einer Seite im Internet aus, um sich einen Virus einzufangen? Führt das harmlose Surfen im Internet am Ende zu einem virenverseuchten Rechner und den Verlust von Daten ?INTERNET-VIREN?
Die meisten Meldungen sprechen von “HTML-Viren”. Dieser Begriff ist jedoch irreführend. Eigentlich handelt es sich bei dieser Art von Viren um Script-Viren, die HTML-Dateien befallen bzw. in diesen eingelagert werden. Reine HTML-Seiten können also niemals Viren enthalten, hierzu ist immer ein ausführbarer Code erforderlich. Spätestens seit der Version 3 unterstützen die Browser der Firmen Netscape und Microsoft die Ausführung von Scripting-Sprachen, wie Java-Script und Visual Basic Script (VBScript) -ebenso wie das Mailprogramm Outlook Express. Diese Erweiterungen ermöglichen erst die Realisierung eines Virus. Beim Aufruf einer HTML-Seite wird dann ein Script, das in den Quellcode der Seite integriert ist, ausgeführt. Dieses kann dann beispielsweise seinen eigenen Code an HTML-Dateien, die es auf der Festplatte des Benutzers findet, anhängen und so für die weitere Verbreitung sorgen.

Virenwarnung

Juni 14th, 2008

Dieses eMail fanden wir heute in unserem eMail-Postkasten und waren sofort der Meinung, dass wir diese Virenwarnung unseren Besuchern nicht vorenthalten dürfen.

An Ferkinghoff Systemwerbung, 45731 Waltrop
Betreff: Virenwarnung

Wenn Sie ein E-Mail mit dem Titel / Inhalt:

”It Takes Guts to Say Jesus”

bekommen, nicht öffnen!!!!!!!!!!!!!!

Die E-Mail beinhaltet einen Virus und löscht jede Information auf der Festplatte!!!!

Anna als Computerkiller

Juni 14th, 2008

Virus mit Foto vom Tennisstar Kurnikowa löst eMail-Flut aus

Sydney/München- Ein neuer eMail-Virus mit einem angeblichen Anhang des Fotos von Tennisstar Anna Kurnikowa hat weltweit eine eMail-Flut ausgelöst. Beim Öffnen des Anhangs mit dem Namen ”AnnaKournikova.jpg.vbs” schmuggelt sich der Virus in das Adressbuch des Microsoft-Mail-Programms Outlook ein und verbreitet sich im Schneeballsystem, sagte ein Sprecher von Microsoft in München am Dienstag.

Eine Million eMails in Australien

Nach Angaben des Anti-Viren-Unternehmens Trend Micro haben allein in Australien eine Million eMails die Systeme verstopft. In den USA sind rund 50 Großbetriebe betroffen. In Deutschland sei der so genannte Computerwurm mit der Betreffzeile ”Here you have ;-)” und ”Hi: Check This!” ebenfalls bei Microsoft-Kunden aufgelaufen.

Allerdings ist er nach Aussagen des Sprechers von Microsoft, Tomas Jensen, längst nicht so zerstörerisch wie der ”I love you”- Virus. Dieser hatte im Mai 2000 weltweit einen Schaden von bis zu zehn Milliarden Mark verursacht. Beim Kurnikowa-Virus drohe hingegen kein Datenverlust.

Ausbreitung des Virus muss verhindert werden

Um ein Verstopfen der eMail-Systeme zu verhindern, müsse die Verbreitung dieses Wurmes schnell gestoppt werden, sagte EDV-Sicherheitsexperte Christoph Fischer vom Virentestcentrum in Karlsruhe. Mit klassischen Anti-Viren-Mechanismen dauerten bei einem solchen ”Lauffeuer” die Löscharbeiten zu lange. Bisher hätten sich aber zu wenig Firmen mit entsprechenden Notmechanismen, die in solchen Fällen beispielsweise nur eMails ohne Anhang durchlassen, versorgt. Dabei sei ein Ausfall der eMail-Systeme für einige Unternehmen schlimmer als eine Telefonstörung.

Mit der aktuellsten Anti-Viren-Version für Windows 2000 sind Nutzer Microsoft zufolge jedoch vor dem Wurm weitgehend geschützt. Selbst wenn sie das Attachment anklickten, erhielten sie einen Warnhinweis. (yh//AFP)

Virus: eMail-Wurm lockt als Naked Wife

Juni 14th, 2008

Die Antivirus-Spezialisten von Network Associates (NAI)warnen Benutzer des eMail-Programms Microsoft Outlook vor einem neuen eMail-Wurm. Der Computervirus namens ”Naked Wife” versteckt sich in einer eMail mit dem Betreff ”FW: Naked wife”. Die Nachricht ”> My wife never look like that! :-)” soll dazu verlocken, den Anhang mit Namen ”NakedWife.exe” zu öffnen. Dort wartet allerdings keine nackte Frau, sondern ein zerstörerischer Wurm, der alle Dateien im Windows- und System-Verzeichnis mit den Endungen EXE, DLL, COM, INI, BMP, LOG löscht. Hat der Wurm seine Arbeit erledigt, muss in den meisten Fällen das gesamte System neu installiert werden.

eMail-Würmer wie ”NakedWife” verbreiten sich besonders tückisch: Sie verschicken Kopien an alle Adressen aus dem Adressbuch des infizierten Rechners.

Wer ”Naked Wife” in seiner Mailbox findet, sollte die eMail sofort löschen, ohne den Anhang zu öffnen.